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Patientenindividuelle Hybrid-Abutments aus Titan für die zahnärztliche Implantatprothetik – Custom-made Device nach MDR

EA

EAP® Produktions- und Patentverwertungs-GmbH

Lorettostraße 26, 6060 Hall in Tirol · ÖsterreichNeu auf Amplifa

2009Start der wissenschaftlichen Forschung
45+Länder mit Patentschutz
1Standort (Hall in Tirol, AT)
1 StückLosgröße (Einzelfertigung je Patient)
GmbHRechtsform

Über EAP® Abutments

Die EAP® Produktions- und Patentverwertungs-GmbH mit Sitz in Hall in Tirol (Österreich) fertigt patientenindividuelle Hybrid-Abutments für die zahnärztliche Implantatprothetik. Das EAP® Abutment (Extended Anatomic Platform) besteht aus einer dünnen, patientenspezifischen Titanschale: Im Gingivabereich liegt ausschließlich Titan an, während sich das ästhetische Restaurationsmaterial (Keramik, Polymere oder 3D-gedruckte Kronenmaterialien) innerhalb bzw. hinter der Schale befindet. Die Fertigung erfolgt auf Basis digitaler Planung mit STL-Daten als Einzelfertigung je Patient; die Titanschale wird gefräst, goldfarbig anodisiert und über einen Federrand mit dem Restaurationsmaterial verklebt. Die Produkte werden als Custom-made Devices nach MDR Art. 2(3) ausschließlich auf schriftliche Verordnung für einen namentlich benannten Patienten hergestellt und an Zahnärzte sowie zahntechnische Labore geliefert. Das Konzept ist laut Unternehmensangaben in über 45 Ländern patentiert; ausgehend vom Start der wissenschaftlichen Forschung 2009 bietet das Unternehmen über die EAP Skills Academy zudem Schulungen für Zahnärzte und Zahntechniker an.

Standort
Hall in Tirol
Verfahren
Herstellung patientenindividueller Hybrid-Abutments (EAP® Abutment, dünne Titanschale, Digitale Planung und STL-basierte Fertigung, Anodisierung des Titan-Abutments (goldfarbig anodisiert, ungiftige Nachanodisierung möglich), Fräsen der Titanschale (Titanhülle kann bei Bedarf weggefräst werden – lokale Nachbearbeitung), Politur der exponierten Titanfläche (lokale Anpassung nach Rezession, Bearbeitungszeit ca. 5–10, Montage/Verklebung: Klebefüge zwischen Titanschale und ästhetischem Restaurationsmaterial, Herstellung von Abutments auf schriftliche Verordnung (Custom-made Device nach MDR Art. 2(3)), Herstellung patientenindividueller Titan-Abutments (Custom-made Device nach MDR Art. 2(3))
Werkstoffe
Titan, Keramik, Polymere (ästhetisches Restaurationsmaterial), 3D-gedruckte Kronenmaterialien, Goldanodisierung, Polymere
Zertifikate
MDR Custom-made Device (Art. 2(3))
Gegründet
2009
Branchen
Dentalmedizin / Implantologie, Zahntechnische Labore, Medizinprodukte (Regulation (EU) 2017/745 – MDR), Medizinprodukte (Regulation (EU) 2017/745)
  1. 01

    Digitale Planung und STL-basierte Fertigung

  2. 02

    Fräsen der patientenspezifischen Titanschale aus Titan

  3. 03

    Goldanodisierung des Titan-Abutments

  4. 04

    Verklebung der Titanschale mit ästhetischem Restaurationsmaterial

  5. 05

    Endkontrolle und Auslieferung auf schriftliche Verordnung

Werkstoffe & Verfahren

Ti

Titan

Kommt im Gingivakontaktbereich immer zum Einsatz und bildet die dünne patientenspezifische Schale (Bowl/Housing) des Hybrid-Abutments.

Ano

Goldanodisierung

Die goldfarbige Anodisierung des Titans verhindert das Durchschimmern am Zahnfleischrand; eine ungiftige Nachanodisierung ist möglich.

Cer

Keramik

Keramik wird als ästhetisches Restaurationsmaterial innerhalb bzw. hinter der Titanschale positioniert.

Pol

Polymere

Dienen als ästhetisches Restaurationsmaterial je nach Workflow innerhalb der Titanschale.

3D-KM

3D-gedruckte Kronenmaterialien

Ermöglichen die Kombination des EAP® Abutments mit 3D-gedruckten Kronen im digitalen Workflow.

Standort

Hall in Tirol

AT

Verwaltung, Fertigung und Kontaktadresse (Lorettostraße 26, 2. und 3. Stock)

Losgröße
Einzelfertigung: 1 Stück pro Patient und Verordnung, keine Lagerware
Werkstoffe
Titan; Keramik; Polymere; 3D-gedruckte Kronenmaterialien

Branchen

Dentalmedizin / ImplantologieZahntechnische LaboreMedizinprodukte (Regulation (EU) 2017/745 – MDR)Medizinprodukte (Regulation (EU) 2017/745)

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Herstellung patientenindividueller Hybrid-Abutments (EAP® Abutment, dünne TitanschaleMedizintechnik-Fertigung / Abutment-Produktion–––1 Stück (keine Mindestbestellmenge) – 1 Stück (Einzelfertigung je Patient)Titan, Keramik, Polymere, 3D-gedruckte Kronenmaterialien
Digitale Planung und STL-basierte FertigungEngineering––––Titan
Anodisierung des Titan-Abutments (goldfarbig anodisiert, ungiftige Nachanodisierung möglich)Oberfläche––––Titan
Fräsen der Titanschale (Titanhülle kann bei Bedarf weggefräst werden – lokale Nachbearbeitung)Zerspanung––––Titan
Politur der exponierten Titanfläche (lokale Anpassung nach Rezession, Bearbeitungszeit ca. 5–10Oberfläche––––Titan
Montage/Verklebung: Klebefüge zwischen Titanschale und ästhetischem RestaurationsmaterialFügen––––Titan, Keramik, Polymere, 3D-gedruckte Kronenmaterialien
Herstellung von Abutments auf schriftliche Verordnung (Custom-made Device nach MDR Art. 2(3))Engineering–––1 – 1 (Fertigung nur auf schriftlicheTitan

Zusatzleistungen

Herstellung patientenindividueller Titan-Abutments (Custom-made Device nach MDR Art. 2(3))Digitaler Workflow / STL-basierte FertigungNachträgliche Anpassung und NachanodisierungROBOTER-Implantologie-kompatible WorkflowsEAP Skills Academy (Schulungen, Tutorials für Zahnärzte und Zahntechniker)Unterstützung der EAP fast Methode (unmittelbare Abformung nach Implantation, One-Abutment-One-Time)

Qualität & Konformität

EAP® Abutments werden als patientenspezifische Custom-made Devices nach MDR Art. 2(3) ausschließlich auf schriftliche Verordnung hergestellt; die Konformitätsdokumentation erfolgt nach Anlage XIII der MDR. Wegen der Custom-made-Device-Regelung besteht keine CE-Kennzeichnung; ISO-Zertifikate sind laut Herstellerangaben keine angegeben.

NachweisHall in Tirol
MDR Custom-made Device (Art. 2(3))

Historie

  1. 2009

    Start der wissenschaftlichen Forschung laut Unternehmensangabe

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