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Entwickelt die Software StroQ zur patientenspezifischen CFD-Simulation des Hirnblutflusses für die Schlaganfallprävention und -therapie.

EL

ELPIS Simulation GmbH

Hann. Münden (34346), Niedersachsen · FirmenzentraleNeu auf Amplifa

2020Gegründet (Eintragung Dezember 2020)
GmbHRechtsform
Hann. MündenFirmenzentrale
StroQZum Patent angemeldete Simulationsplattform
200+Patient:innen in klinischen Studien untersucht

Über ELPIS Simulation

Die ELPIS Simulation GmbH ist ein 2020 gegründetes Medizintechnik-Startup aus Hann. Münden (Südniedersachsen), das die Simulationsplattform StroQ entwickelt. StroQ erzeugt auf Basis von CT-Angiographie- oder MRT-Daten einen digitalen Zwilling der Hirndurchblutung: Mit Computational Fluid Dynamics (CFD) und KI-gestützter Gefäßsegmentierung werden Blutfluss, Gefäßwandscherkräfte und Drücke patientenspezifisch berechnet. Das patentierte Verfahren unterstützt Ärztinnen und Ärzte bei der Risikoeinschätzung, Prävention und Therapie- bzw. Operationsplanung bei Schlaganfällen – in Klinik und Ambulanz, cloudbasiert und kompatibel mit bestehenden CT-/MRT-Systemen. In Studien mit der Universitätsmedizin Göttingen an über 200 Patient:innen wichen die simulierten Strömungsgeschwindigkeiten im Schnitt weniger als 5 Prozent von Doppler-Ultraschall-Messungen ab. Die GmbH wurde vom Fraunhofer-Ahead-Programm, dem SNIC Life Science Accelerator und dem Hightech-Inkubator (HTI) Life Science Valley gefördert; die Entwicklung zielt auf CE-Zulassung und Markteinführung.

Standort
Hann. Münden
Verfahren
Computational Fluid Dynamics (CFD) Simulation des Hirnblutflusses (Digitaler Zwilling), KI-gestützte Gefäßanalyse und automatische Segmentierung zerebraler Gefäße (Stenosen in CTA-Daten), Finite-Volumen-Methode: Simulation biomechanischer Prozesse im Gehirn (Blutfluss), Patientenspezifische Schlaganfall-Risikodiagnostik und Therapieplanung auf Basis der CFD-Simulation, Patientenspezifische CFD-Simulation des Hirnblutflusses (StroQ), KI-gestützte Gefäßanalyse und Stenose-Segmentierung, Personalisierte Schlaganfall-Risikoeinschätzung, Integration mit CT-/MRT-Systemen
Werkstoffe
Computational Fluid Dynamics, Finite-Volumen-Methode, KI-gestützte Gefäßanalyse
Zertifikate
Patent angemeldet, Klinische Validierung (Studien, 200+ Patient:innen), ISO 9001, CE-Zulassung
Gegründet
2020
Branchen
Medizintechnik, Digitale Gesundheit / Diagnostik, Schlaganfallprävention und -therapie, Neuroradiologie
  1. 01

    Aufnahme von CT-/MRT-Bilddaten und Patientenwerten

  2. 02

    KI-gestützte Segmentierung zerebraler Gefäße (Stenosenerkennung)

  3. 03

    CFD-Simulation des Hirnblutflusses (Finite-Volumen-Methode)

  4. 04

    Auswertung: Flussgeschwindigkeiten, Scherkräfte, Druck an der Gefäßwand

  5. 05

    Patientenspezifische Risikoeinschätzung und Therapieempfehlung

Verfahren und Technologien

CFD

Computational Fluid Dynamics

Numerische Strömungssimulation des Blutflusses in den hirnversorgenden Arterien auf Basis eines digitalen Zwillings.

FVM

Finite-Volumen-Methode

Mathematisches Verfahren zur Berechnung biomechanischer Prozesse im Gehirn, u. a. des Blutflusses.

AI

KI-gestützte Gefäßanalyse

Automatische Segmentierung zerebraler Gefäße und Identifikation von Stenosen in CTA-Daten; beschleunigt CFD-Simulationen um Größenordnungen.

Standorte

Hann. Münden

DE

Firmenzentrale

Branchen

MedizintechnikDigitale Gesundheit / DiagnostikSchlaganfallprävention und -therapieNeuroradiologie

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Computational Fluid Dynamics (CFD) Simulation des Hirnblutflusses (Digitaler Zwilling)Engineering–––––
KI-gestützte Gefäßanalyse und automatische Segmentierung zerebraler Gefäße (Stenosen in CTA-Daten)Engineering–––––
Finite-Volumen-Methode: Simulation biomechanischer Prozesse im Gehirn (Blutfluss)Engineering–––––
Patientenspezifische Schlaganfall-Risikodiagnostik und Therapieplanung auf Basis der CFD-SimulationPrüfung–––––

Zusatzleistungen

Patientenspezifische CFD-Simulation des Hirnblutflusses (StroQ)KI-gestützte Gefäßanalyse und Stenose-SegmentierungPersonalisierte Schlaganfall-RisikoeinschätzungIntegration mit CT-/MRT-SystemenCloudbasierte Diagnostik für Klinik und AmbulanzUnterstützung bei Therapie- und Operationsplanung

Referenzkunden

Universitätsmedizin Göttingen (Studienkooperation)

Validierung und Qualität

StroQ wurde in Studien mit der Universitätsmedizin Göttingen an über 200 Patient:innen unter realen klinischen Bedingungen getestet; die simulierten Strömungsgeschwindigkeiten wichen im Durchschnitt weniger als 5 Prozent von Doppler-Ultraschall-Messungen ab. Die Technologie ist zum Patent angemeldet; die Entwicklung erfolgt mit Blick auf CE-Zulassung.

NachweisHann. Münden
Patent angemeldet
Klinische Validierung (Studien, 200+ Patient:innen)
ISO 9001
CE-Zulassung

Historie

  1. 2020

    Firmenmeldung im Oktober 2020; Eintragung der ELPIS Simulation GmbH im Dezember 2020 in Hann. Münden

  2. 2021

    Nominierung für den Niedersächsischen Innovationspreis und den Innovationspreis des Landkreises Göttingen; Förderung durch Fraunhofer (Ahead-Programm) und SNIC Life Science Accelerator

  3. 2024

    StroQ in Studien mit der Universitätsmedizin Göttingen an über 200 Patient:innen getestet; Abweichung simulierter Strömungsgeschwindigkeiten <5 % von Doppler-Ultraschall-Messungen

  4. 2024

    Aufnahme in das Förderprogramm Hightech-Inkubator (HTI) Life Science Valley zur Entwicklung Richtung CE-Zulassung und Markteinführung von StroQ

  5. 2024

    NDR Info Perspektiven berichtet über die Innovation

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