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Historische Wassermühle, die Weizen-, Roggen- und Dinkelmehle sowie Schrote, Grieße und Flocken herstellt.

Fichtenmühle Garsebach
Klipphausen OT GarsebachNeu auf Amplifa
Über die Fichtenmühle
Die Fichtenmühle in Klipphausen OT Garsebach bei Meißen ist eine seit etwa 1210 belegte Wassermühle und wird heute in vierter Generation der Familie Wenzel/Hupkau/Winkler geführt. Der Betrieb vermahlt Roggen und Weizen zu Mehlen verschiedener Typen, darunter Weizenmehl Type 405, 550, 812 und 1050, Roggenmehl Typ 997, 1150 und 1740 sowie Vollkornmehle und Dinkelmehl. Darüber hinaus werden Getreideschrote, -kerne, -grieße und -flocken hergestellt; historisch produzierte die Mühle zudem Gerstenflocken, Reisgrieß und Maisgrieß. Angetrieben wird die Mühle von zwei Wasserturbinen mit 22 und 45 PS. Die Produkte werden über den eigenen Mühlenladen, einen Onlineshop sowie an Bäckereien, Gaststätten, Hotels, Großabnehmer und Wiederverkäufer wie Hofläden geliefert. Zum Angebot gehören weiterhin ein Futtermittelhandel, Mühlenführungen, Brotbacktage, Käseplatten und Veranstaltungen im Müllerstübchen.
- Standort
- Klipphausen OT Garsebach
- Verfahren
- Getreidevermahlung (Mehlherstellung: Roggen und Weizen), Herstellung von Gerstenflocken, Herstellung von Reisgrieß, Herstellung von Maisgrieß, Herstellung von Getreideschroten, -kernen, -grießen und -flocken, Mühlenführungen, Futtermittelhandel, Mühlenladen
- Werkstoffe
- Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Mais, Reis, Hafer, Hartweizen
- Gegründet
- 1210 (als
- Branchen
- Bäckereien, Gaststätten und Hotels, Großabnehmer, Hofläden und Wiederverkäufer, Endverbraucher, Gaststätten
- 01
Getreideannahme
- 02
Reinigung
- 03
Vermahlung (Wasserturbinenantrieb)
- 04
Herstellung von Mehlen, Schroten, Kernen, Grießen und Flocken
- 05
Verkauf über Mühlenladen, Onlineshop und Auslieferung
Getreide und Produkte
Weizen
Grundlage für Weizenmehle der Typen 405, 550, 630, 812, 1050, Weizenvollkornmehl und Stollenmehl.
Roggen
Vermahlung zu Roggenmehl Typ 997, Typ 1150, Typ 1740 und Roggenvollkornmehl.
Dinkel
Wird zu vielseitig einsetzbarem Dinkelmehl Type 630 verarbeitet.
Gerste
Historische Grundlage für die Herstellung von Gerstenflocken als Brauerei-Rohfrucht.
Mais
Seit 1979 zur Herstellung von Maisgrieß verarbeitet.
Reis
Seit 1965 zur Herstellung von Reisgrieß verarbeitet.
Hafer
Im Sortiment als Haferflocken bzw. Bestandteil von Frühstücksprodukten.
Hartweizen
Grundlage für Nudeln bzw. Hartweizengrieß im Sortiment.
Standort

Klipphausen OT Garsebach
DEWassermühle mit Produktion, Mühlenladen, Müllerstübchen und Futtermittelhandel
- Werkstoffe
- Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Mais, Reis, Hafer, Hartweizen
- 22-PS-Wasserturbine
- 45-PS-Wasserturbine
Mehle und Getreideprodukte






Einblicke in die Fertigung









Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Getreidevermahlung (Mehlherstellung: Roggen und Weizen)Sonstiges | – | – | – | – | Weizen, Roggen |
| Herstellung von GerstenflockenSonstiges | – | – | – | – | Gerste |
| Herstellung von ReisgrießSonstiges | – | – | – | – | Reis |
| Herstellung von MaisgrießSonstiges | – | – | – | – | Mais |
| Herstellung von Getreideschroten, -kernen, -grießen und -flockenSonstiges | – | – | – | – | Weizen, Roggen, Dinkel |
1 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Wassermühle/Wasserturbinen (22-PS- und 45-PS-Turbine als Mühlenantrieb) | – | 2 | – | – | Fichtenmühle Garsebach, Klipphausen OT Garsebach |
Zusatzleistungen
Historie
- ca. 1210
Die Fichtenmühle arbeitet als Wassermühle und gehört zu den zwei Obergarsebacher Gütern des Schlossherren von Schloss Hirschstein an der Elbe.
- 1890–1923
Die Mühle ist im Besitz der Familie Naumann; das Hauptgebäude wird vergrößert und aufgestockt. Später Übergang an die Getreidekreditbank Dresden und drei weitere Eigentümer.
- 1934
Die Familie Friedrich Wenzel kauft die Mühle von der Dresdner Kreditbank; seitdem ist sie im Familienbesitz.
- 1937
Umbau der Mühle; die 22- und 45-PS-Turbinen werden nach Überholung vollständig als Antrieb genutzt.
- 1961
Spezialisierung auf die Versorgung von Brauereien mit Rohfrucht; Aufnahme der Produktion von Gerstenflocken.
- 1965
Aufnahme der Produktion von Reisgrieß.
- 1969
Müllermeister Ehrhardt Hupkau, Schwiegersohn von Friedrich Wenzel, übernimmt die Mühle.
- 1979
Aufnahme der Produktion von Maisgrieß.
- 1990
Wende und Reinheitsgebot für Bier beenden die Rohfruchtproduktion; Umbau zur Vermahlung von Roggen und Weizen.
- 1998
Viola Winkler und ihr Ehemann, Müllermeister Ingolf Winkler, führen die Mühle weiter; Ingolf Winkler stirbt Ende 2003.
- 2004
Viola und Tochter Peggy Winkler führen die Mühle weiter; Team aus zwei Angestellten und drei Aushilfskräften.
- Heute
Viola Winkler leitet die Mühle mit Mehlverkauf an Bäckereien, Gaststätten, Hotels und Großabnehmer; Peggy Winkler leitet den Mühlenladen und die Auslieferung an Wiederverkäufer und Endverbraucher.