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Betreiber des städtischen Bergbaumuseums und des Besucherbergwerks Grube Günnersdorf in Mechernich

Förderverein Bergbaumuseum Mechernich e.V.
Mechernich (DE)Neu auf Amplifa
Über das Bergbaumuseum
Das Bergbaumuseum Mechernich betreibt am Standort Grube Günnersdorf ein städtisches Museum mit angeschlossenem Besucherbergwerk in Mechernich im Kreis Euskirchen. Der Träger, der am 17. März 1992 gegründete Förderverein Bergbaumuseum Mechernich e.V., widmet sich der Förderung von Kultur, Heimatpflege und Heimatkunde und dokumentiert die Geschichte des Bleierzbergbaus in der Eifel. Das Angebot umfasst Museums- und Grubenführungen mit sachkundigen Grubenführern, Schatzsuchen im Besucherbergwerk für Kinder und Erwachsene, Sonderführungen für Menschen mit Behinderung sowie einen bergbauhistorischen Wanderweg. Das zur Besichtigung freigelegte Bleibergwerk veranschaulicht Geologie, Abbau- und Aufbereitungsmethoden verschiedener Bergbauepochen; Exponate umfassen u. a. ein Modellanlage des Mechernicher Bleibergs im Maßstab 1:100. Die Grube Günnersdorf mit ihrem 51,4 Meter tiefen Schacht gehörte zur Bergwerksbetriebsfläche der Gewerkschaft Mechernicher Werke; mit deren Schließung 1957 endete der Bleierzbergbau in der Eifel. Alle Aufgaben werden ehrenamtlich wahrgenommen.
- Standort
- Mechernich
- Verfahren
- Besucherbergwerk-Führungen (Grubenführer), Museumsführungen, Schatzsuche im Besucherbergwerk (Taschenlampen-Tour für Kinder und Erwachsene), Sonderführungen für Menschen mit Behinderung, Bergbauhistorischer Wanderweg (Lehrpfad), Gruppenangebote mit Anmeldung
- Werkstoffe
- Bleierz (Bleiglanz/Blei-Zink-Erze), Malachit (Kupfercarbonat), Buntsandstein, Eisenoxid- und Manganhydroxid-Konkretionen (Tutten), Bleierz (Bleiglanz), Eisenoxid- und Manganhydroxid-Konkretionen
- Zertifikate
- Barrierefreies Museumsgebäude
- Gegründet
- 1992
- Branchen
- Museum / Kultur- und Heimatkunde, Tourismus (Eifel), Schul- und Kindergruppen, Geschichte des Bleierz-Bergbaus
- 01
Museumsbesuch mit Einweisung durch Grubenführer
- 02
Ausrüstung mit Schutzhelm
- 03
Befahrung des Besucherbergwerks
- 04
Rückkehr zur Tagesoberfläche
Geologie und Lagerstätte
Bleierz (Bleiglanz)
Die ehemals auf Bleierzabbau konzessionierte Grube dokumentiert den historischen Blei-Zink-Erzbergbau am Mechernicher Bleiberg.
Malachit (Kupfercarbonat)
Am Stollenstoß ausblühendes Kupfermineral, dessen hoher Kupfergehalt für die grüne Färbung verantwortlich ist.
Buntsandstein
Stabiles Nebengestein des Mechernicher Bleibergs, das weitgehend ohne Verbau auskam.
Eisenoxid- und Manganhydroxid-Konkretionen
Kugelförmige Konkretionen (Tutten) an Firste und Stoß der Abbaue.
Standorte

Grube Günnersdorf
DEBergbaumuseum und Besucherbergwerk
- Werkstoffe
- Bleierz, Malachit, Buntsandstein, Tutten
- Besucherbergwerk mit Grubenführungen
- Museumsgebäude mit Ausstellung
- Modell Mechernicher Bleiberg (Maßstab 1:100)
- Bergbauhistorischer Wanderweg
Exponate





Einblicke in die Fertigung





Branchen
Zusatzleistungen
Qualität der Führungen
Führungen werden durch sachkundige Grubenführer begleitet; Besucher werden vor Einfahrt mit Schutzhelmen ausgestattet. Das Besuchermuseum ist barrierefrei, Sonderführungen für Menschen mit Behinderung sind nach Absprache möglich.
| Nachweis | Grube Günnersdorf |
|---|---|
| Barrierefreies Museumsgebäude |
Historie der Grube Günnersdorf
- 1938
Grube Günnersdorf nach ca. 55-jährigem Stillstand wieder in Betrieb genommen; Teufen des Günnersdorfer Schachtes auf 51,4 m
- 1943
Erneute Stilllegung des Abbaus; ab Oktober Ausbau als Luftschutzbunker
- 1944
Nutzung als Krankenhausbunker (Apotheke, Operationsraum)
- 1953
Einspülen von Flotationschlämmen in die Grube
- 1957
Schließung des Bergwerksbetriebs G.M.W.; Ende des Bleierzbergbaus in der Eifel
- 1989
Beginn der Aufwältigung der ersten Sohle (bis 1994)
- 1992
Gründung des Fördervereins Bergbaumuseum Mechernich e.V. am 17. März
- 1994
Satzungsgebende Gründungsversammlung des Fördervereins am 27. Oktober
- 1995
Betriebsaufnahme des Besucherbergwerks am 1. April
- 2024
Wahl eines neuen Vorstands bei der Jahreshauptversammlung