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H.C. Starck Tungsten – Fertigung

Hochwertige Wolfram- und Wolframcarbidpulver sowie Wolframchemikalien aus eigener Recycling- und Produktionstechnologie.

H.C. Starck Tungsten Logo

H.C. Starck Tungsten GmbH

Goslar (Metallurgie Park Oker) · Sarnia, Kanada · Ganzhou, ChinaNeu auf Amplifa

1920Gegründet
rund 560Mitarbeitende
3 Standorte (DE, CA, CN)Produktionsstandorte
rund 7.000 t/JahrRecyclingkapazität Goslar (geplant 2028)
rund 80 %Rohstoffbedarf Goslar aus Recycling

Pulvermetallurgie aus Wolfram seit über 100 Jahren

H.C. Starck Tungsten Powders ist ein Unternehmen der Mitsubishi Materials Corporation und entwickelt, produziert und vertreibt hochleistungsfähige Pulver aus dem Technologiemetall Wolfram und dessen Verbindungen. Das Produktspektrum reicht von Wolframchemikalien wie Ammoniumparawolframat (APW) und Ammoniummetawolframat (AMW) über Wolframmetall-, Wolframcarbid- und Wolframschmelzcarbidpulver bis zu Tantal- und Niobcarbid sowie Mischcarbiden. Aus dem Rohstoff Wolfram entsteht zunächst APW, das zu Metall- und Carbidpulvern in ultrafeinen bis groben Korngrößen weiterverarbeitet wird. Ein Großteil des Rohstoffbedarfs am Stammsitz Goslar wird aus recycelten wolframhaltigen Schrotten gedeckt; mit einer Investition von rund 50 Mio. € wird die Recyclingkapazität bis 2028 auf rund 7.000 Jahrestonnen erweitert. Kunden stammen aus Hartmetall, Öl- und Gasexploration, Luftfahrt, Automobil, Chemie, Medizintechnik, Elektroindustrie und Batterietechnik. Neben den Marken starck2print® (Pulver für additive Fertigung) und starck2charge® (Batteriematerialien) bietet das Unternehmen kundenspezifische Pulverentwicklung, anwendungstechnische Unterstützung und Recycling als Serviceleistung.

Standort
Goslar
Verfahren
Herstellung von Wolframpulvern durch Reduktion von Wolframoxiden unter Wasserstoffatmosphäre, Herstellung von Wolframcarbidpulvern (inkl. Wolframschmelzcarbid) vom Vorprodukt, Herstellung von Wolframchemikalien (Ammoniumparawolframat, Ammoniummetawolframat, Wolframsäure,, Herstellung von Tantal- und Niobcarbidpulvern (TaC, NbC, (Ta,Nb)C-Mischcarbide), Recycling wolframhaltiger Schrotte/Reststoffe zu hochreinem Ammoniumparawolframat (Kapazität am, Kobalt-Recycling aus Metallschrotten (Löse-, Elektrolyse-, Fällungs-, Extraktions- und, Schwarzmasserecycling für Lithium-Ionen-Batterien (AREBAM-Projekt), Wolframpulver für Additive Fertigung (starck2print®), qualifiziert für Laser Powder Bed Fusion
Werkstoffe
Wolframmetallpulver (W), Wolframcarbidpulver (WC), Wolframschmelzcarbid (WSC), Tantalcarbid, Niobcarbid, Tantalniobcarbid (Mischcarbid), Ammoniumparawolframat (APW), Ammoniummetawolframat (AMW)
Zertifikate
EMAS (Umweltmanagement), CO₂e-Fußabdruck-Zertifizierung (Scopes 1, 2, 3), ISO 9001, ISO 14001
Gegründet
1920
Mitarbeiter
rund 560
Branchen
Maschinen- und Werkzeugbau, Automobilindustrie, Luftfahrt, Öl- und Gasexploration, Chemische Industrie, Medizintechnik
  1. 01

    Beschaffung von Primär- und Sekundärrohstoffen (wolframhaltige Schrotte)

  2. 02

    Recycling und Aufbereitung zu hochreinem APW

  3. 03

    Herstellung von Wolframchemikalien (APW, AMW, Oxide, Wolframsäure)

  4. 04

    Reduktion zu Wolframmetallpulver bzw. Carbidierung zu Wolframcarbid/WSC

  5. 05

    Herstellung von Tantal-/Niobcarbid und Legierungspulvern (W-Ni-Fe, W-Ni-Cu),

  6. 06

    Kundenspezifische Pulverentwicklung und anwendungstechnische Unterstützung

  7. 07

    Analytik im eigenen Labor

Produktionsstandorte

Standort Goslar

Goslar

DE

Firmenzentrale, größter Produktionsstandort, F&E, Recycling (Metallurgie Park Oker)

Werkstoffe
Wolframchemikalien, Wolframmetall, Wolframcarbid, Ta/Nb-Carbid, Kobalt-Recycling
  • Recyclinganlage für wolframhaltige Sekundärrohstoffe (Kapazität künftig ca. 7.000 Jahrestonnen, geplant 2028)
  • Hochdruck-Umkehrosmose-Anlage zur AMW-Aufkonzentration (ca. 1.000 Jahrestonnen AMW)
  • Akkreditiertes Analytiklabor
Standort Sarnia

Sarnia

CA

Produktionsstandort Wolframcarbid (H.C. Starck Canada Inc.)

Werkstoffe
Wolframmetall, Wolframcarbid, Wolframschmelzcarbid
  • Wolframcarbid-Produktionsanlage (eingeweiht 1997)

Ganzhou

CN

Joint-venture Produktionsstandort (H.C. Starck Jiangwu Tungsten Specialties)

Werkstoffe
Wolframmetall, Wolframcarbid

Produkte

Wolframcarbidpulver
WolframcarbidpulverCarbidierung · Hartmetall/Werkzeugbau
Wolframmetallpulver
WolframmetallpulverWasserstoffreduktion · Schwermetall/Öl und Gas
Wolframchemikalien (APW/AMW)
Wolframchemikalien (APW/AMW)Hydrometallurgie · Chemische Industrie
Tantal- und Niobcarbidpulver
Tantal- und NiobcarbidpulverCarbidierung · Hartmetall
starck2print® Wolframpulver
starck2print® WolframpulverAdditive Fertigung (LPBF/EBM)
starck2charge® Batteriematerialien
starck2charge® BatteriematerialienWolframchemikalien · Batterietechnik

Einblicke in die Fertigung

Technologiemetallpulver
Technologiemetallpulver
Anwendungen im Hartmetall
Anwendungen im Hartmetall
Werkzeuge für die Öl- und Gasexploration
Werkzeuge für die Öl- und Gasexploration
Schwermetallanwendungen
Schwermetallanwendungen
Chemische Anwendungen
Chemische Anwendungen

Branchen

Maschinen- und WerkzeugbauAutomobilindustrieLuftfahrtÖl- und GasexplorationChemische IndustrieMedizintechnikElektroindustrieBatterietechnikAdditive FertigungHartmetall

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Herstellung von Wolframpulvern durch Reduktion von Wolframoxiden unter WasserstoffatmosphäreGuss––––Wolfram, Wolframoxid
Herstellung von Wolframcarbidpulvern (inkl. Wolframschmelzcarbid) vom VorproduktGuss––––Wolframcarbid, Ammoniumparawolframat
Herstellung von Wolframchemikalien (Ammoniumparawolframat, Ammoniummetawolframat, Wolframsäure,Engineering––––Ammoniumparawolframat (APW), Ammoniummetawolframat (AMW), Wolframsäure, Wolframoxid blau, Wolframoxid gelb, Natriumwolframat
Herstellung von Tantal- und Niobcarbidpulvern (TaC, NbC, (Ta,Nb)C-Mischcarbide)Guss––––Tantalcarbid (TaC), Niobcarbid (NbC), Tantalniobcarbid (Ta,Nb)C
Recycling wolframhaltiger Schrotte/Reststoffe zu hochreinem Ammoniumparawolframat (Kapazität amOberfläche––––Wolfram, Hartmetallschrott (WC-Co)
Kobalt-Recycling aus Metallschrotten (Löse-, Elektrolyse-, Fällungs-, Extraktions- undOberfläche––––Kobalt, Hartmetallschrott (WC-Co)
Schwarzmasserecycling für Lithium-Ionen-Batterien (AREBAM-Projekt)Oberfläche––––Schwarzmasse, Kobalt, Lithium
Wolframpulver für Additive Fertigung (starck2print®), qualifiziert für Laser Powder Bed FusionAdditiv––––Wolfram
Wolframchemikalien für Batteriesegment (starck2charge®), Kathoden- und AnodenmaterialienKunststoff––––Ammoniummetawolframat (AMW), Wolframoxid blau, Wolframoxid gelb, Wolframsäure, Natriumwolframat
Herstellung von Wolfram-Schwermetall-Legierungspulvern (W-Ni-Fe, W-Ni-Cu) undGuss––––W-Ni-Fe, W-Ni-Cu, W-Cu

3 Anlagen & Maschinen

MaschineHersteller / ModellAnzahlArbeitsraumBaujahrStandort
Wolframcarbid-Produktionsanlage–1–1997Sarnia, Kanada
Recyclinganlage für wolframhaltige Sekundärrohstoffe (Neubau: zwei Prozess- und zwei Lagergebäude,–1–2026 (BaubGoslar, Deutschland
Hochdruck-Umkehrosmose-Anlage zur Aufkonzentration von Ammoniummetawolframat-Lösungen (ca. 1.000H.C. Starck Tungsten Powders / OSMO Membrane Systems1––Goslar, Deutschland

Zusatzleistungen

Wolframrecycling aus Schrotten als ServiceleistungAnwendungstechnische UnterstützungKundenspezifische PulverentwicklungAdditive Fertigung (starck2print®)Batteriematerialien (starck2charge®)Eigenes akkreditiertes Analytiklabor

Referenzkunden

Mitsubishi Materials Corporation (langjähriger Kunde)

Qualität und Zertifizierung

Zertifizierte Fertigungsprozesse und Qualitätsmanagementverfahren sichern gleichbleibende kundenspezifische Materialparameter; am Stammsitz Goslar steht ein eigenes akkreditiertes Analytiklabor zur Verfügung.

NachweisGoslar
EMAS (Umweltmanagement)
CO₂e-Fußabdruck-Zertifizierung (Scopes 1, 2, 3)
ISO 9001
ISO 14001

Unternehmensgeschichte

  1. 1920

    Hermann C. Starck gründet ein Handelsgeschäft für Metalle und Erze in Berlin.

  2. 1935

    Mehrheitsbeteiligung an der Gebr. Borchers AG in Goslar, die seit 1900 Wolframmetall für die Stahlveredelung produzierte.

  3. 1948

    Erstmals Tantaloxid-Produktion in Goslar.

  4. 1986

    Die Bayer AG übernimmt die Mehrheit an H.C. Starck.

  5. 1996

    Gründung der H.C. Starck Canada Inc. in Sarnia.

  6. 1997

    Neue Wolframcarbid-Produktionsanlage in Sarnia eingeweiht.

  7. 2007

    Verkauf an die Finanzinvestoren Advent International und Carlyle Group.

  8. 2011

    Joint Venture mit der Jiangxi Rare Metals Tungsten Holding Group in China.

  9. 2016

    Operatives Geschäft der Division Tungsten Powders auf die H.C. Starck Tungsten GmbH übertragen.

  10. 2020

    Masan High-Tech Materials übernimmt das Wolframgeschäft.

  11. 2022

    15-%-Beteiligung an Nyobolt Limited für 45 Mio. £; Marken starck2charge® und starck2print®.

  12. 2023

    EMAS-Zertifizierung des Stammsitzes Goslar.

  13. 2024

    Akquisition durch die Mitsubishi Materials Europe B.V. abgeschlossen (17.12.2024).

  14. 2026

    Investition von rund 50 Mio. € in das Wolframrecycling Goslar; CO₂e-Fußabdruck am Standort Goslar zertifiziert.

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