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Gewinnung und Veredelung von Kalk und Dolomit für Landwirtschaft, Bauwirtschaft und Industrie.

Hermann Trollius GmbH
Lauterhofen · HörmannsdorfNeu auf Amplifa
Kalk- und Dolomitwerk seit 1942
Die Hermann Trollius GmbH ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Lauterhofen in der Oberpfalz. Seit 1942 gewinnt, verarbeitet und veredelt das Unternehmen Kalkstein und Dolomit aus eigenen Steinbrüchen in Lauterhofen und Hörmannsdorf. Am Hauptsitz werden die Rohstoffe gewaschen, getrocknet, im Ringschachtofen gebrannt, gemahlen und zu Mischprodukten veredelt. Das Sortiment reicht von Schroppen, Schotter, Splitten und Sanden über Branntkalke, Dünge- und Futterkalke bis hin zu Kalkstein- und Dolomitmeilen sowie Mischprodukten wie CiniCal oder Femikal. Abnehmer sind die Landwirtschaft, die Bauwirtschaft (Hoch-, Straßen- und Tiefbau) sowie die Eisen-, Stahl-, Glas-, Zucker- und Futtermittelindustrie. Mit rund 80 Mitarbeitenden beliefert Trollius seine Kunden lose per Kipper und Silozug oder in Big Bags und Säcken, mit Schwerpunkt auf regionaler Vermarktung.
- Standort
- Lauterhofen
- Verfahren
- Rohstoffgewinnung Kalkstein und Dolomit im Steinbruch, Zerkleinerung und Körnung (Schroppen, Schotter, Splitt, Edelsplitte, Sand, Brechsand), Waschen von Splitt und Brechsand, Vermahlung/Mahlung (Futterkalk, Düngekalk, Mehl, Feinsandanlage), Befeuchten von Düngekalken (Feuchtkalktechnik), Mischen von Kalkmischprodukten (CiniCal, Cinidol, Cinipur, Femikal 55, Dolophos), Abfüllung und Verpackung (Big Bag, 40 kg Säcke, Silozug, Kipper), Eigenkontrolle, Fremdüberwachung (TU München, Gütegemeinschaft Kalk), Qualitätsmanagement GMP+ B1/B4
- Werkstoffe
- Kalkstein (Calciumcarbonat, CaCO3), Dolomit, Branntkalk 90, Magnesium-Branntkalk 90, Kohlensaurer Kalk 85/90/95, Kohlensaurer Magnesiumkalk 85/90/95, Holzasche, Calciumhydroxid (Löschkalk)
- Zertifikate
- GMP / GMP+ B1 und GMP+ B4 (Produktion und Transport), ISO 9001 (Qualitätsmanagement), ISO 50001 (Energiemanagement), ISO 9001, ISO 50001, GMP / GMP+ B1/B4 (DEKRA)
- Gegründet
- 1942
- Mitarbeiter
- ca. 80
- Branchen
- Landwirtschaft, Bauwirtschaft (Hoch-, Straßen- und Tiefbau), Eisen- und Stahlindustrie, Glasindustrie, Zuckerindustrie, Futtermittelindustrie
- 01
Steinbruchgewinnung Kalkstein/Dolomit
- 02
Brechen und Körnung
- 03
Waschen
- 04
Trocknen
- 05
Brennen im Ringschachtofen
- 06
Mahlen
- 07
Mischen/Veredeln
- 08
Abfüllung und Logistik (Big Bag, Kipper, Silozug)
Rohstoffe und Veredelungsstufen
Kalkstein (Calciumcarbonat)
Grundstoff für Dünge-, Futter- und Branntkalke, Splitte und Mehle mit bis zu 38 % Calcium.
Dolomit
Magnesiahaltiges Gestein (ca. 24 % Ca, 10 % Mg) für Edelsplitte, Sande und Magnesiumkalke.
Branntkalk
Gebrannte Produkte wie Branntkalk 90, Stückkalk und Weißfeinkalk CL 90 EN 459-1 für Industrie und Landwirtschaft.
Calciumhydroxid (Löschkalk)
Weißkalkhydrat CL 90 EN 459-1 S für Bauwirtschaft und weitere Anwendungen.
Holzasche
Zertifizierte Holzasche zur Anreicherung von Mischdüngern wie CiniCal.
Standorte

Lauterhofen
DEHauptsitz mit Steinbruch, Aufbereitung, Brennen, Mahlung, Mischung und Versand
- Werkstoffe
- Kalkstein, Dolomit
- Ringschachtofen
- Aufbereitungs- und Mischanlage
- Mahl- und Trocknungsanlage
- Feinsandanlage
- Rohsteinwaschanlage

Hörmannsdorf
DESteinbruch für Dolomitgewinnung, Vorortbrechung und Abholung von Splitte, Brechsanden und Schroppen
- Werkstoffe
- Dolomit
- Steinbruch
Produkte


Einblicke in die Fertigung




Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Rohstoffgewinnung Kalkstein und Dolomit im SteinbruchGuss | – | – | – | – | Kalkstein, Dolomit |
| Zerkleinerung und Körnung (Schroppen, Schotter, Splitt, Edelsplitte, Sand, Brechsand)Umformung | – | – | – | – | Kalkstein, Dolomit |
| Waschen von Splitt und BrechsandOberfläche | – | – | – | – | Kalkstein, Dolomit |
| Vermahlung/Mahlung (Futterkalk, Düngekalk, Mehl, Feinsandanlage)Umformung | – | – | – | – | Kalkstein (38 % Ca), Dolomit (24 % Ca, 10 % Mg), Branntkalk, Kohlensaurer Kalk |
| Befeuchten von Düngekalken (Feuchtkalktechnik)Oberfläche | – | – | – | – | Branntkalk 90, Magnesium-Branntkalk 90, Kohlensaurer Kalk 85/90/95, Kohlensaurer Magnesiumkalk 85/90/95 |
| Mischen von Kalkmischprodukten (CiniCal, Cinidol, Cinipur, Femikal 55, Dolophos)Montage | – | – | – | – | Kohlensaurer Kalk, Holzasche, Branntkalk, Kohlensaurer Magnesiumkalk, Calciumcarbonat, Calciumoxid, Calciumhydroxid |
| Abfüllung und Verpackung (Big Bag, 40 kg Säcke, Silozug, Kipper)Montage | – | – | – | – | Kalk, Dolomit |
| Eigenkontrolle, Fremdüberwachung (TU München, Gütegemeinschaft Kalk), Qualitätsmanagement GMP+ B1/B4Prüfung | – | – | – | – | – |
2 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Feinsandanlage | – | 1 | – | – | Lauterhofen |
| Steinbruch (Kalkstein/Dolomit) | – | 2 | – | – | Lauterhofen und Hörmannsdorf |
Zusatzleistungen
Zertifizierungen und Qualitätsstandards
Die Qualität wird durch strenge Eigenkontrolle sowie Fremdüberwachung durch die TU München und die Gütegemeinschaft Kalk gesichert. Produktion und Transport sind GMP- bzw. GMP+ B1/B4-zertifiziert, ergänzt durch ISO 9001 und ISO 50001.
| Nachweis | Lauterhofen | Hörmannsdorf |
|---|---|---|
| ISO 9001 | ||
| ISO 50001 | ||
| GMP / GMP+ B1/B4 (DEKRA) |
Historie
- 1942
Unternehmensgründung in Lauterhofen
- 1964
Neubau eines Kalkschachtofens
- 2002
Gründung des Steinbruchs in Hörmannsdorf
- 2012
Inbetriebnahme einer Aufbereitungs- und Mischanlage für hochwertige Mischprodukte
- 2015
Bau der Mannschaftsräume und Werkstatt
- 2016
Gründung von JuraSoil
- 2017
Anbau an das Verwaltungsgebäude
- 2020
Bau einer Mahl- und Trocknungsanlage