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Handgefertigtes Gebrauchsgeschirr und Keramikkunst, im Gasofen bei 1260 °C gebrannt.

Hörmannhaus Töpferei Christine Velte
Immenstadt im Allgäu · DENeu auf Amplifa
Teamwerk – Töpferei im Hörmannhaus
Die Hörmannhaus Töpferei ist ein 1993 von Keramikermeisterin Christine Velte gegründeter Handwerksbetrieb in Immenstadt im Allgäu. Gefertigt wird handgedrehtes Gebrauchsgeschirr, das spülmaschinenfest und mikrowellengeeignet ist, sowie Einzelstücke, Objekte und Skulpturen. Die Werkstoffe sind Ton und Lehm; die Glasuren aus gemahlenen Gesteinen mit färbenden Oxiden, darunter traditionelle Eisen- und Shino-Glasuren, werden selbst entwickelt. Die Fertigung erfolgt auf der Töpferscheibe durch Zentrieren, Hochziehen und Ausformen, gefolgt von Glasur- und Bemalarbeit sowie einem zweitägigen Glattbrand im Gasofen bei 1260 Grad in offener Flamme. Das Geschirr wird unter anderem in der Gastronomie eingesetzt, etwa im Restaurant freistil und auf der Alpe Gschwenderberg. Werkstatt, Laden und die Galerie Obadoba befinden sich im 1757 erbauten Hörmannhaus auf dem Klosterplatz.
- Standort
- Immenstadt im Allgäu
- Verfahren
- Töpfern auf der Scheibe (Zentrieren, Hochziehen, Ausformen), Glasieren und Bemalen der vorgebrannten Stücke (3 Tage vor Glattbrand), Glattbrand (Brenndauer 2 Tage, Brenntemperatur 1260 Grad, Gasofen, offene Flamme), Herstellung von Gebrauchsgeschirr (spülmaschinenfest, mikrowellengeeignet), Skulpturen, Handgefertigtes Gebrauchsgeschirr, Eigene Glasurentwicklung, Gastro-Geschirr, Galerie für Einzelstücke, Objekte und Skulpturen
- Werkstoffe
- Ton, Lehm, Glasuren aus gemahlenen Gesteinen mit färbenden Oxiden (Eisenglasur, Shino-Glasur), Eisenglasur, Shino-Glasur, Glasuren aus gemahlenen Gesteinen mit färbenden Oxiden
- Zertifikate
- Gesellenprüfung (Kammer, HWK Schwaben)
- Gegründet
- 1993
- Branchen
- Kunsthandwerk/Keramik, Gastronomie
- 01
Töpfern auf der Scheibe (Zentrieren, Hochziehen, Ausformen)
- 02
Trocknen und Vorbrand
- 03
Entwicklung und Auftrag eigener Glasuren, Bemalung (3 Tage)
- 04
Setzen des Gasofens
- 05
Glattbrand bei 1260 °C, 2 Tage Brenndauer
- 06
Abkühlen, Ofenöffnung und Qualitätskontrolle
Werkstoffe und Glasuren
Ton
Grundwerkstoff für handgedrehtes Gebrauchsgeschirr, Skulpturen und Einzelstücke.
Lehm
Aus Erde geformte Skulpturen und Objekte der Galerie.
Eisenglasur
Traditionelle Glasur, wie sie bereits im 16. Jahrhundert in Japan verwendet wurde.
Shino-Glasur
Aus Japan stammende Glasur, die für Öffnung und Erneuerung steht.
Glasuren aus gemahlenen Gesteinen mit färbenden Oxiden
Werden im Betrieb selbst entwickelt und beim Abwischen des Bodens in einem Becken aufgefangen.
Standort

Immenstadt im Allgäu
DEWerkstatt, Laden und Galerie Obadoba im Hörmannhaus (Klosterplatz 3)
- Losgröße
- Einzelstücke bis Seriengeschirr
- Werkstoffe
- Ton, Lehm, eigene Glasuren
- Gasofen (Brennofen)
- Töpferscheibe
Keramische Erzeugnisse




Einblicke in die Fertigung




Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Töpfern auf der Scheibe (Zentrieren, Hochziehen, Ausformen)Kunststoff | – | – | – | Einzelstück | Ton |
| Glasieren und Bemalen der vorgebrannten Stücke (3 Tage vor Glattbrand)Oberfläche | – | – | – | – | Keramik, Glasuren aus gemahlenen Gesteinen mit färbenden Oxiden |
| Glattbrand (Brenndauer 2 Tage, Brenntemperatur 1260 Grad, Gasofen, offene Flamme)Wärmebehandlung | – | – | – | – | Keramik |
| Herstellung von Gebrauchsgeschirr (spülmaschinenfest, mikrowellengeeignet), SkulpturenKunststoff | – | – | – | Einzelstück | Ton, Lehm |
2 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Brennofen (Gasofen) | – | 1 | – | – | Immenstadt |
| Töpferscheibe | – | – | – | – | Immenstadt |
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Handwerksqualität
Jeder Brand wird am Kegel und an den Glasuren kontrolliert; gefordert sind dichte, spülmaschinenfeste und mikrowellengeeignete Ergebnisse. Nicht gelungene Stücke werden erneut gearbeitet.
| Nachweis | Immenstadt im Allgäu |
|---|---|
| Gesellenprüfung (Kammer, HWK Schwaben) |
Historie
- 1757
Errichtung des Hörmannhauses in Immenstadt
- 1993
Gründung der Hörmannhaus Töpferei durch Christine Velte
- 2023
30-Jahre-Jubiläum; Ruben Paul Velte besteht die Gesellenprüfung als Jahrgangsbester und erhält den Bayerischen Staatspreis 2023; Gewinn des Kreativwettbewerbs „Die Gute Form im Handwerk" mit „Nest of Bowls"
- 2024
Auszeichnung „Bayerns Beste" im Maximilianeum München
- 2025
Gina Berger wird Kammersiegerin 2025