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Hersteller von Zahnzementen, Heilzementen, Wurzelfüllmaterialien und zahntechnischen Verbrauchsmaterialien aus Berlin

HO

Hoffmann Dental Manufaktur GmbH

Berlin-Tempelhof (12099) · Berlin-Charlottenburg (14193, Postanschrift)Neu auf Amplifa

1892Gegründet
HRB 20516, Amtsgericht CharlottenburgHandelsregister
13Sprachversionen der Website

Über Hoffmann Dental Manufaktur

Die Hoffmann Dental Manufaktur GmbH ist ein traditionsreiches Berliner Unternehmen der Dentalindustrie, das seit 1892 zahnmedizinische Werkstoffe herstellt. Das Portfolio umfasst Zinkphosphat-Zemente, Polycarboxylat-Zemente, Kupferzemente, bakterizide Befestigungszemente für Implantate, PulpA-Überkappungs- und MTA-Alternative-Materialien, Wurzelkanal-Therapeutika, temporäre Füllungen, Schellac-Basisplatten, Abdruckmassen, Wachse sowie Kopal-Schutzlacke. Die Fertigung beginnt mit der von Hand erfolgenden Rohstoffmischung in Brennkapseln; das Brennen der Zementpulver übernimmt ein computergesteuerter Hochleistungsofen bis 1400 °C, gefolgt von einem dreistufigen Mahlvorgang mit spezieller Mühlentechnologie zur Einstellung der Partikelgröße. Die Produkte werden nach ISO 9917 gefertigt und weltweit vertrieben; der Vertrieb erfolgt über Werksverkauf und Online-Shop für Fachanwender. Standort ist die Komturstraße 58–62 in Berlin-Tempelhof, direkt am Teltowkanal.

Standort
Berlin
Verfahren
Herstellung von Zahnzementen (Zinkphosphat-Zemente, Polycarboxylat-Zemente, Kupferzemente), Rohstoffmischung und Brennen von Zementpulvern in Brennkapseln (computergesteuerter, Dreistufiger Mahlvorgang (Mühlentechnologie) zur Herstellung der richtigen Partikelgröße, Herstellung von Schellac Basisplatten, Herstellung von Abdruckmassen (thermoplastisch, grün und rot), Herstellung von Wachsen (Gusswachs, Adhesivwachs), Herstellung von Wurzelkanal-Therapeutika und Permanente Wurzelkanalversiegelung, Herstellung von PulpA-Überkappungs-Materialien und MTA-Alternativen
Werkstoffe
Zinkoxid, Guttapercha, Schellack, Kopal, Propolis, Eugenol, Olivenöl, Rizinusöl
Gegründet
1892
Branchen
Dentalindustrie, Zahnmedizin, Zahntechnik
  1. 01

    Rohstoffmischung von Hand in Brennkapseln

  2. 02

    Brennen im computergesteuerten Hochleistungsofen bis 1400 °C

  3. 03

    Dreistufiger Mahlvorgang zur Partikelgrößen-Einstellung

  4. 04

    Abfüllung und Verpackung (z. B. Einzeldosiersystem READY2MIX)

  5. 05

    Vertrieb über Werksverkauf, Online-Shop und Fachhandel

Werkstoffe und Rohstoffe

ZnO

Zinkoxid

Basis der Zinkphosphat-, Polycarboxylat- und provisorischen Zemente sowie der Wurzelfüllmaterialien.

Zn-Phosphat

Zinkphosphat

Klassischer Befestigungszement (ISO 9917) seit 1892, hergestellt durch Brand und Mahlvorgang.

Cu

Kupfer

Zusatz in Kupferzementen und CopperionCement für bakteriostatische bzw. bakterizide Wirkung.

Schellack

Schellack

Natürliches Basismaterial für Schellac-Basisplatten im zahntechnischen Labor.

Guttapercha

Guttapercha

Natürlicher Werkstoff für provisorische Verschlussstangen mit Zinkoxid und Bienenwachs.

Propolis

Propolis

Inhaltsstoff biokompatibler PulpA-Überkappungsmaterialien als MTA-Alternative.

CaP

Kalziumphosphat / Hydroxyapatit

Grundlage biologischer Knochenzemente (ENDO REPAIR) und remineralisierender Überkappungsmaterialien.

Kopal

Kopal

Bestandteil des Kopal-Lacks als Schutzlack für Zementfüllungen und Gipsmodelle.

Wachs

Wachse (Paraffin, Bienenwachs, Carnaubawachs)

Rohstoffe für Abdruckmassen, Guss- und Adhesivwachse.

Standorte

Berlin-Tempelhof

DE

Hauptsitz, Produktion und Werksverkauf

Werkstoffe
Zinkphosphat, Zinkoxid, Kupfer, Schellack, Wachse, Guttapercha
  • Computergesteuerter Hochleistungsofen (Brennen bis 1400 °C)
  • Spezielle Mühlentechnologie, dreistufiger Mahlvorgang

Branchen

DentalindustrieZahnmedizinZahntechnik

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Herstellung von Zahnzementen (Zinkphosphat-Zemente, Polycarboxylat-Zemente, Kupferzemente)Kunststoff––––Zinkoxid, Zinkphosphat, Kupfer, Kalziumfluorid, Polycarboxylat
Rohstoffmischung und Brennen von Zementpulvern in Brennkapseln (computergesteuerterWärmebehandlung––––Zinkphosphat
Dreistufiger Mahlvorgang (Mühlentechnologie) zur Herstellung der richtigen PartikelgrößeKunststoff––––Zinkphosphat
Herstellung von Schellac BasisplattenKunststoff––––Schellack
Herstellung von Abdruckmassen (thermoplastisch, grün und rot)Kunststoff––––Stearin, Kopal, Talkum, Carnaubawachs
Herstellung von Wachsen (Gusswachs, Adhesivwachs)Kunststoff––––Wachs, Paraffin
Herstellung von Wurzelkanal-Therapeutika und Permanente WurzelkanalversiegelungKunststoff––––Zinkoxid, Eugenol, Guttapercha, Kalziumphosphat, Hydroxyapatit, Propolis
Herstellung von PulpA-Überkappungs-Materialien und MTA-AlternativenKunststoff––––Propolis, Eugenol, Hydroxyapatit
Herstellung von Schutzlacken (Kopallack)Oberfläche––––Kopal, Ethanol

3 Anlagen & Maschinen

MaschineHersteller / ModellAnzahlArbeitsraumBaujahrStandort
Computergesteuerter Hochleistungsofen (Brennofen)––Brennen bis max. 1400 °C–Berlin-Tempelhof
Spezielle Mühlentechnologie (dreistufiger Mahlvorgang)––––Berlin-Tempelhof
Handbefeuerte Brennofen (historisch)––48 Stunden mit Holz und Kohle befeuert, bis 1400 °C–Berlin

Zusatzleistungen

WerksverkaufOnline-Shop für FachanwenderMehrsprachige Produktkataloge (eIFU)

Referenzkunden

Harvard Dental School (historisch, Namensgebung „Harvard“ Cement)

Historie

  1. 1892

    Gründung durch Dr. Otto Hoffmann zusammen mit einem Kompagnon in Berlin als Richter & Hoffmann Harvard Dental Manufacturing Co.; Erfindung des Zink-Phosphatzements, vermarktet als „Harvard“ Cement.

  2. 2005

    Markenrechtliche Auseinandersetzungen führen zur Umbenennung; Beauftragung der Agentur Töchter + Söhne, die Produkte tragen seitdem den Namen Hoffmann´s.

  3. 2005

    Umzug nach rund 100 Jahren vom alten Produktionsstandort im Bayerischen Viertel nach Tempelhof an den ehemaligen Standort von Henning Berlin.

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