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Horizon-Europe-Konsortium zur Aufklärung infektiöser, genetischer und umweltbedingter Trigger von sechs immunvermittelten chronischen Erkrankungen

ID-DarkMatter-NCD
Konsortium aus 13 europäischen Institutionen, Koordination in WienNeu auf Amplifa
Über das Projekt
ID-DarkMatter-NCD ist ein von der EU im Rahmen von Horizon Europe gefördertes Forschungskonsortium (Grant Agreement No. 101136582), das seit Januar 2024 die infektiösen, genetischen und umweltbedingten Auslöser immunvermittelter, nicht-übertragbarer Erkrankungen (IR-NCDs) untersucht. Im Fokus stehen Post-COVID-19-Zustand (PCC), Multiple Sklerose, ME/CFS, Rheumatoide Arthritis, systemischer Lupus erythematodes und entzündliche Darmerkrankungen. Das Konsortium aus 13 europäischen Institutionen unter Koordination der Medizinischen Universität Wien profiliert über 6.000 Patientinnen und Patienten mit Multiomics-Verfahren: PhIP-Seq gegen 600.000 Antigene, Mikrobiom-Sequenzierung, Metabolomics, Whole Genome Sequencing sowie Genotypisierung von HLA- und Immunrezeptor-Genen. Machine-Learning-Verfahren dienen der Vorhersage von Erkrankungsrisiko, Progression und Therapieansprechen. Kausale Zusammenhänge werden in gnotobiotischen Mausmodellen validiert. Zu den Ergebnissen zählen Biomarker, prädiktive Algorithmen, Open-Access-Datensätze, ein Whitepaper sowie Proof-of-Concept-ELISA- und PCR-Testkits.
- Standort
- Wien
- Verfahren
- Multiomics-Profiling (PhIP-Seq, Mikrobiom-Sequenzierung, Metabolomics, Whole Genome Sequencing), Genotyping von HLA und adaptiven Immunrezeptor-Genen, Machine-Learning-basierte Vorhersage von Krankheitsrisiko und Therapieansprechen, Validierung in gnotobiotischen Mausmodellen, ELISA- und PCR-Testkits (Proof-of-Concept), Open-Access-Datensätze und Protokolle, Whitepaper
- Werkstoffe
- PhIP-Seq, Whole Genome Sequencing, Mikrobiom-Sequenzierung, Metabolomics, Machine Learning, ELISA- und PCR-Testkits, Gnotobiotische Mausmodelle
- Zertifikate
- Kohortendesign (klinisch + populationsbasiert), Kausale Validierung in Tiermodellen
- Gegründet
- 2024
- Branchen
- Life Sciences / Biomedizin, Immunologie, Infektionsforschung, Präzisionsmedizin, Public Health
- 01
Rekrutierung klinischer und populationsbasierter Kohorten
- 02
Multiomics-Profiling (PhIP-Seq, Mikrobiom, Metabolomics, WGS)
- 03
Genotypisierung von HLA- und Immunrezeptor-Genen
- 04
Machine-Learning-Analyse und Risikoprädiktion
- 05
Kausale Validierung in gnotobiotischen Mausmodellen
- 06
Entwicklung von Diagnostik-Konzepten und Publikation offener Datensätze
Methoden und Techniken
PhIP-Seq
Hochdurchsatz-Antikörperrepertoire-Profiling gegen über 600.000 bakterielle, virale und humane Autoantigene.
Whole Genome Sequencing
Genomweite Sequenzierung zur Erfassung genetischer Prädispositionsfaktoren.
Mikrobiom-Sequenzierung
Charakterisierung mikrobieller Zusammensetzung als potenzieller Krankheitstrigger.
Metabolomics
Metabolitprofiling als weitere omics-Ebene der Patientencharakterisierung.
Machine Learning
Vorhersage von Krankheitsrisiko, Progression und Therapieansprechen aus mehrschichtigen Datensätzen.
ELISA- und PCR-Testkits
Proof-of-Concept-Diagnostika auf Basis identifizierter Biomarker.
Gnotobiotische Mausmodelle
Kausale Validierung vermuteter Krankheitstrigger unter kontrollierten Bedingungen.
Konsortium

Medizinische Universität Wien
ATProjektkoordination
Ergebnisse und Deliverables





Einblicke in die Fertigung



Branchen
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Datenqualität und Validierung
Erkenntnisse aus den omics-Daten werden in prädiagnostischen Proben und in gnotobiotischen Mausmodellen kausal validiert; das Kohortendesign kombiniert longitudinale klinische und populationsbasierte Datenquellen wie LifeLines.
| Nachweis | Konsortium |
|---|---|
| Kohortendesign (klinisch + populationsbasiert) | |
| Kausale Validierung in Tiermodellen |
Projektverlauf
- 2024
Projektstart (Januar 2024), Kohortenselektion und Datenharmonisierung
- 2025
Checkpoint/Milestones laut Projekt-Timeline
- 2026
Checkpoint/Milestones laut Projekt-Timeline
- 2027
Checkpoint/Milestones laut Projekt-Timeline
- 2028
Projektende, finale Exploitationsstrategie