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Chemiepark GENDORF – Fertigung

Betreiber des größten Chemieparks Bayerns mit Energieversorgung, Entsorgung, Logistik, Engineering und Analytik.

Chemiepark GENDORF Logo

InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG

Burgkirchen a.d. Alz (Chemiepark GENDORF)Neu auf Amplifa

1939Gegründet
1.100Mitarbeitende (Standortbetreiber)
ca. 3.600Beschäftigte im Chemiepark (über 30 Unternehmen)
200 ha (50 ha frei)Fläche des Chemieparks
ca. 1,6 Mio. t/JahrProduktionsmenge am Standort

Über den Chemiepark GENDORF

Die InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG ist Standortbetreiberin des Chemieparks GENDORF in Burgkirchen an der Alz, des größten Chemieparks Bayerns, in dem über 30 Unternehmen mit rund 3.600 Beschäftigten arbeiten. Das Unternehmen mit 1.100 Mitarbeitern übernimmt alle standortübergreifenden Aufgaben: Versorgung mit Strom, Erdgas, Dampf, Stickstoff, Sauerstoff, Druckluft und Wasser, Abwasserreinigung, Abfallverbrennung und Entsorgungsmanagement sowie Werk-, Lager- und Containerlogistik mit eigenem Containerterminal und Gleisanschluss. Zum Leistungsspektrum gehören zudem Anlagenplanung, Genehmigungsmanagement, Anlagenbau, Instandhaltung, Umweltmessungen, Analytik und Prozessanalysetechnik. Am Standort werden im Produktions- und Stoffverbund auf rund 200 Hektar Fläche jährlich etwa 1,6 Millionen Tonnen Produkte hergestellt, darunter PVC, Fluorpolymere, Ethylenoxid, Ethylenglycole sowie Amine und Tenside. Ethylen wird über die 112 km lange Pipeline von Münchsmünster geliefert. Der Standort liegt im Bayerischen Chemiedreieck und wird verstärkt für Deeptech-Startups und Kunststoff- sowie Batterierecycling geöffnet.

Standort
Burgkirchen a.d. Alz
Verfahren
Chemische Produktion im Verbund (Basis- und Spezialitätenchemie, chemische Vor- und, Druckpressverfahren, Besichtungen und Oberflächenschutz, Kunststoff-Recycling (MLM-R Technologie), Recycling von Lithium-Ionen-Batterien, Abwasserreinigung, Abfallverbrennung (flüssige Abfälle und Klärschlämme), Reinigung von Tankzügen, Tankcontainern, Kesselwagen und IBCs
Werkstoffe
Ethylen, Steinsalz, Fettsäuren / Fettalkohole, PVC, Polytetrafluorethylen (PTFE / Dyneon™), Fluorpolymer, Ethylenoxid, Ethylenglycole und Folgeprodukte
Zertifikate
Überwachung gemäß Störfall-Verordnung
Gegründet
1939
Mitarbeiter
1.100
Branchen
Chemie- und Prozessindustrie, Basis- und Spezialitätenchemie, Kunststoffe, Energieversorgung, Deeptech-Startups / Recycling / Batterierecycling
  1. 01

    Rohstoffversorgung (Ethylen per Pipeline, Steinsalz)

  2. 02

    Energie- und Medienversorgung

  3. 03

    Chemische Produktion im Stoffverbund

  4. 04

    Umweltmessungen und Analytik

  5. 05

    Abwasserreinigung und Abfallverbrennung

  6. 06

    Logistik und Frachtabwicklung (Schiene, Straße, Pipeline)

Produkte, Stoffverbund und Verfahren

CHEM

Chemische Produktion im Verbund

Basis- und Spezialitätenchemie mit chemischen Vor- und Zwischenprodukten, deren Abfallstoffe als Rohstoffe für Nachbarunternehmen dienen.

PVC

PVC und PVC-Folien

Am Standort produzierter Kunststoff für Folien, Fensterprofile und Bauprodukte.

PTFE

Polytetrafluorethylen (PTFE / Dyneon™)

Fluorpolymer für Hochleistungskunststoffe unter anderem in Transport, Chemie, Elektronik und Medizintechnik.

EO

Ethylenoxid und Ethylenglycole

Zwischenprodukte auf Basis von Ethylen für Folgeprodukte wie Enteisungsmittel und Wärmeträgerflüssigkeiten.

REC

Kunststoff-Recycling (MLM-R Technologie)

Recyclingverfahren der PRUVIA GmbH zwischen mechanischem Recycling und Verbrennung.

BAT

Recycling von Lithium-Ionen-Batterien

Verfahren der tozero GmbH für die Werkstoffrückgewinnung aus Batterien.

Standort

Standort Burgkirchen a.d. Alz (Gendorf)

Burgkirchen a.d. Alz (Gendorf)

DE

Chemiepark / Hauptsitz

Stückgewicht / Größe
ca. 1,6 Mio. t Produkte/Jahr (Standort gesamt)
Werkstoffe
Ethylen, Steinsalz, Fettsäuren/Fettalkohole, PVC, PTFE, Ethylenoxid, Natronlauge, Amine/Tenside
  • Ethylen-Pipeline Münchsmünster–Gendorf (112 km)
  • Containerterminal mit Gleisanschluss
  • Thermische Verwertungsanlage
  • Kläranlage zur Abwasserreinigung
  • Kraftwerk sowie Strom- und Erdgasnetz
  • Moderne Labors und Prozessanalysetechnik

Produkte aus Gendorf

Chemiepark GENDORF – Luftaufnahme des Standorts
Chemiepark GENDORF – Luftaufnahme des StandortsStoffverbund · Chemie- und Prozessindustrie
Produktionsanlagen im Chemiepark
Produktionsanlagen im ChemieparkChemische Produktion · Basis- und Spezialitätenchemie
Ver- und Entsorgungsinfrastruktur
Ver- und EntsorgungsinfrastrukturEnergie- und Medienversorgung · Chemieindustrie
Werksgelände mit Anlagenverbund
Werksgelände mit AnlagenverbundStoffverbund · Kunststoffe

Einblicke in die Fertigung

Chemiepark GENDORF
Chemiepark GENDORF
Anlagen im Chemiepark GENDORF
Anlagen im Chemiepark GENDORF
Gründung des Bereitschaftswerks Gendorf 1939
Gründung des Bereitschaftswerks Gendorf 1939
Werk Gendorf in der Ära Hoechst ab 1955
Werk Gendorf in der Ära Hoechst ab 1955
Werk Gendorf nach der Umwandlung zum Industriepark 1998
Werk Gendorf nach der Umwandlung zum Industriepark 1998
Werkführung im Chemiepark GENDORF
Werkführung im Chemiepark GENDORF

Branchen

Chemie- und ProzessindustrieBasis- und SpezialitätenchemieKunststoffeEnergieversorgungDeeptech-Startups / Recycling / Batterierecycling

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Chemische Produktion im Verbund (Basis- und Spezialitätenchemie, chemische Vor- undChemie/Prozesstechnik––ca. 1,6 Mio. t/a Produkte (Standort–Ethylen, Steinsalz, Fettsäuren, Fettalkohole, PVC, PTFE, Ethylenoxid, Ethylenglycole, Amine, Tenside, Natronlauge
DruckpressverfahrenUmformung––––Gummi/Kautschuk
Besichtungen und OberflächenschutzOberfläche–––––
Kunststoff-Recycling (MLM-R Technologie)Kunststoff––––Kunststoff
Recycling von Lithium-Ionen-BatterienPrüfung/Recycling––––Lithium-Ionen-Batterien
AbwasserreinigungUmwelt/Entsorgung–––––
Abfallverbrennung (flüssige Abfälle und Klärschlämme)Umwelt/Entsorgung––––Flüssige Abfälle, Klärschlämme
Reinigung von Tankzügen, Tankcontainern, Kesselwagen und IBCsOberfläche–––––
Verfahrensentwicklung im Technikum (F&E, Analytik, Qualitätssicherung)Engineering–––––

4 Anlagen & Maschinen

MaschineHersteller / ModellAnzahlArbeitsraumBaujahrStandort
Thermische VerwertungsanlageDyneon–––Chemiepark GENDORF
Pilotanlage (biobasierte Grundstoffe)Furanova–––Chemiepark GENDORF
Ethylen-Pipeline (EPS)––112 km (Münchsmünster-Gendorf)–Chemiepark GENDORF
Containerterminal mit Gleisanschluss––––Chemiepark GENDORF

Zusatzleistungen

Energie- und Medienversorgung (Strom, Erdgas, Dampf, Stickstoff, Sauerstoff, Druckluft, Wasser)AbwasserreinigungAbfallverbrennung und EntsorgungsmanagementLogistik (Werk-, Lager-, Containerlogistik, Frachtabwicklung, Tankreinigung)Infrastruktur- und ImmobilienmanagementAnlagenplanung, Genehmigungsmanagement, Anlagenbau, Instandhaltung, EngineeringUmweltmessungen, Analytik, ProzessanalysetechnikStandortsicherheit und WerkfeuerwehrAus- und Weiterbildung (Bildungsakademie), IT-ServicesAnsiedlungs- und Flächenmanagement

Referenzkunden

Archroma Germany GmbHClariant Produkte (Deutschland) GmbHDyneon GmbHGlobal AminesWestlake VinnolitKlöckner Pentaplast (kp)W. L. Gore & AssociatesLinde GasFuranova GmbHPRUVIA GmbHtozero GmbHGummitechnik Kreißler GmbH (GTK)

Qualität und Sicherheit

Die Standortsicherheit wird durch eine eigene hauptberufliche Werkfeuerwehr mit über 50 Kräften im Schichtbetrieb sowie die Notfallorganisation des Betreibers gewährleistet. Alle der Störfall-Verordnung unterliegenden Betriebe im Chemiepark werden regelmäßig durch die zuständige Überwachungsbehörde geprüft.

NachweisBurgkirchen a.d. Alz (Gendorf)
Überwachung gemäß Störfall-Verordnung

Historie

  1. 1939

    Gründung des 'Bereitschaftswerks Gendorf' zu militärischen Zwecken (u. a. Chlor, Natronlauge, Frostschutzmittel).

  2. 1945

    Teildemontage durch die Alliierten; Weiterführung als 'Independent Unit' unter alliierter Kontrolle.

  3. 1953

    Erwerb des Werks durch den Freistaat Bayern.

  4. 1955

    Übernahme des Werks Gendorf durch die Hoechst AG.

  5. 1998

    Gründung der Betreibergesellschaft InfraServ Gendorf im Zuge der Hoechst-Umstrukturierung; Wandel vom Werk zum Industriepark.

  6. heute

    Chemiepark GENDORF ist der größte Chemiepark Bayerns mit über 30 Unternehmen und ca. 3.600 Beschäftigten; Öffnung für Deeptech-Startups angekündigt.

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