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Betreiber des größten Chemieparks Bayerns mit Energieversorgung, Entsorgung, Logistik, Engineering und Analytik.

InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG
Burgkirchen a.d. Alz (Chemiepark GENDORF)Neu auf Amplifa
Über den Chemiepark GENDORF
Die InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG ist Standortbetreiberin des Chemieparks GENDORF in Burgkirchen an der Alz, des größten Chemieparks Bayerns, in dem über 30 Unternehmen mit rund 3.600 Beschäftigten arbeiten. Das Unternehmen mit 1.100 Mitarbeitern übernimmt alle standortübergreifenden Aufgaben: Versorgung mit Strom, Erdgas, Dampf, Stickstoff, Sauerstoff, Druckluft und Wasser, Abwasserreinigung, Abfallverbrennung und Entsorgungsmanagement sowie Werk-, Lager- und Containerlogistik mit eigenem Containerterminal und Gleisanschluss. Zum Leistungsspektrum gehören zudem Anlagenplanung, Genehmigungsmanagement, Anlagenbau, Instandhaltung, Umweltmessungen, Analytik und Prozessanalysetechnik. Am Standort werden im Produktions- und Stoffverbund auf rund 200 Hektar Fläche jährlich etwa 1,6 Millionen Tonnen Produkte hergestellt, darunter PVC, Fluorpolymere, Ethylenoxid, Ethylenglycole sowie Amine und Tenside. Ethylen wird über die 112 km lange Pipeline von Münchsmünster geliefert. Der Standort liegt im Bayerischen Chemiedreieck und wird verstärkt für Deeptech-Startups und Kunststoff- sowie Batterierecycling geöffnet.
- Standort
- Burgkirchen a.d. Alz
- Verfahren
- Chemische Produktion im Verbund (Basis- und Spezialitätenchemie, chemische Vor- und, Druckpressverfahren, Besichtungen und Oberflächenschutz, Kunststoff-Recycling (MLM-R Technologie), Recycling von Lithium-Ionen-Batterien, Abwasserreinigung, Abfallverbrennung (flüssige Abfälle und Klärschlämme), Reinigung von Tankzügen, Tankcontainern, Kesselwagen und IBCs
- Werkstoffe
- Ethylen, Steinsalz, Fettsäuren / Fettalkohole, PVC, Polytetrafluorethylen (PTFE / Dyneon™), Fluorpolymer, Ethylenoxid, Ethylenglycole und Folgeprodukte
- Zertifikate
- Überwachung gemäß Störfall-Verordnung
- Gegründet
- 1939
- Mitarbeiter
- 1.100
- Branchen
- Chemie- und Prozessindustrie, Basis- und Spezialitätenchemie, Kunststoffe, Energieversorgung, Deeptech-Startups / Recycling / Batterierecycling
- 01
Rohstoffversorgung (Ethylen per Pipeline, Steinsalz)
- 02
Energie- und Medienversorgung
- 03
Chemische Produktion im Stoffverbund
- 04
Umweltmessungen und Analytik
- 05
Abwasserreinigung und Abfallverbrennung
- 06
Logistik und Frachtabwicklung (Schiene, Straße, Pipeline)
Produkte, Stoffverbund und Verfahren
Chemische Produktion im Verbund
Basis- und Spezialitätenchemie mit chemischen Vor- und Zwischenprodukten, deren Abfallstoffe als Rohstoffe für Nachbarunternehmen dienen.
PVC und PVC-Folien
Am Standort produzierter Kunststoff für Folien, Fensterprofile und Bauprodukte.
Polytetrafluorethylen (PTFE / Dyneon™)
Fluorpolymer für Hochleistungskunststoffe unter anderem in Transport, Chemie, Elektronik und Medizintechnik.
Ethylenoxid und Ethylenglycole
Zwischenprodukte auf Basis von Ethylen für Folgeprodukte wie Enteisungsmittel und Wärmeträgerflüssigkeiten.
Kunststoff-Recycling (MLM-R Technologie)
Recyclingverfahren der PRUVIA GmbH zwischen mechanischem Recycling und Verbrennung.
Recycling von Lithium-Ionen-Batterien
Verfahren der tozero GmbH für die Werkstoffrückgewinnung aus Batterien.
Standort

Burgkirchen a.d. Alz (Gendorf)
DEChemiepark / Hauptsitz
- Stückgewicht / Größe
- ca. 1,6 Mio. t Produkte/Jahr (Standort gesamt)
- Werkstoffe
- Ethylen, Steinsalz, Fettsäuren/Fettalkohole, PVC, PTFE, Ethylenoxid, Natronlauge, Amine/Tenside
- Ethylen-Pipeline Münchsmünster–Gendorf (112 km)
- Containerterminal mit Gleisanschluss
- Thermische Verwertungsanlage
- Kläranlage zur Abwasserreinigung
- Kraftwerk sowie Strom- und Erdgasnetz
- Moderne Labors und Prozessanalysetechnik
Produkte aus Gendorf




Einblicke in die Fertigung






Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Chemische Produktion im Verbund (Basis- und Spezialitätenchemie, chemische Vor- undChemie/Prozesstechnik | – | – | ca. 1,6 Mio. t/a Produkte (Standort | – | Ethylen, Steinsalz, Fettsäuren, Fettalkohole, PVC, PTFE, Ethylenoxid, Ethylenglycole, Amine, Tenside, Natronlauge |
| DruckpressverfahrenUmformung | – | – | – | – | Gummi/Kautschuk |
| Besichtungen und OberflächenschutzOberfläche | – | – | – | – | – |
| Kunststoff-Recycling (MLM-R Technologie)Kunststoff | – | – | – | – | Kunststoff |
| Recycling von Lithium-Ionen-BatterienPrüfung/Recycling | – | – | – | – | Lithium-Ionen-Batterien |
| AbwasserreinigungUmwelt/Entsorgung | – | – | – | – | – |
| Abfallverbrennung (flüssige Abfälle und Klärschlämme)Umwelt/Entsorgung | – | – | – | – | Flüssige Abfälle, Klärschlämme |
| Reinigung von Tankzügen, Tankcontainern, Kesselwagen und IBCsOberfläche | – | – | – | – | – |
| Verfahrensentwicklung im Technikum (F&E, Analytik, Qualitätssicherung)Engineering | – | – | – | – | – |
4 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Thermische Verwertungsanlage | Dyneon | – | – | – | Chemiepark GENDORF |
| Pilotanlage (biobasierte Grundstoffe) | Furanova | – | – | – | Chemiepark GENDORF |
| Ethylen-Pipeline (EPS) | – | – | 112 km (Münchsmünster-Gendorf) | – | Chemiepark GENDORF |
| Containerterminal mit Gleisanschluss | – | – | – | – | Chemiepark GENDORF |
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Qualität und Sicherheit
Die Standortsicherheit wird durch eine eigene hauptberufliche Werkfeuerwehr mit über 50 Kräften im Schichtbetrieb sowie die Notfallorganisation des Betreibers gewährleistet. Alle der Störfall-Verordnung unterliegenden Betriebe im Chemiepark werden regelmäßig durch die zuständige Überwachungsbehörde geprüft.
| Nachweis | Burgkirchen a.d. Alz (Gendorf) |
|---|---|
| Überwachung gemäß Störfall-Verordnung |
Historie
- 1939
Gründung des 'Bereitschaftswerks Gendorf' zu militärischen Zwecken (u. a. Chlor, Natronlauge, Frostschutzmittel).
- 1945
Teildemontage durch die Alliierten; Weiterführung als 'Independent Unit' unter alliierter Kontrolle.
- 1953
Erwerb des Werks durch den Freistaat Bayern.
- 1955
Übernahme des Werks Gendorf durch die Hoechst AG.
- 1998
Gründung der Betreibergesellschaft InfraServ Gendorf im Zuge der Hoechst-Umstrukturierung; Wandel vom Werk zum Industriepark.
- heute
Chemiepark GENDORF ist der größte Chemiepark Bayerns mit über 30 Unternehmen und ca. 3.600 Beschäftigten; Öffnung für Deeptech-Startups angekündigt.