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Junkers Aircraft – Fertigung

Hersteller historischer Ultraleichtflugzeuge in Duraluminium-Wellblechbauweise, gefertigt in Handarbeit

Junkers Aircraft Logo

JUNKERS Aircraft GmbH

Oberndorf-Hochmössingen (DE) · Battle Creek, MI (US) · Altenrhein (CH)Neu auf Amplifa

2015Neugründung durch Dieter Morszeck
100Mitarbeitende
>1000Bauteile pro Flugzeug (Tiefe der Wertschöpfung)
>2500 hHandarbeit pro Flugzeug
600 kgMTOW der Ultraleichtflugzeuge

Über Junkers Aircraft

Die JUNKERS Aircraft GmbH fertigt Nachbauten historischer Junkers-Sportflugzeuge als Ultraleichtflugzeuge: die Junkers A50 Junior, die A50 Heritage, die A60 und die A60 RG. Das Unternehmen wurde 2015 von Dieter Morszeck in Dübendorf (Schweiz) neu gegründet und hat seinen heutigen Hauptsitz in Oberndorf-Hochmössingen. Sämtliche Komponenten werden in eigener Fertigung entwickelt, hergestellt und montiert – über 1000 Bauteile pro Flugzeug, darunter rund 1.400 verschiedene Wellblech-Formteile aus Duraluminium, für die eigene Pressformen entwickelt wurden. Pro Flugzeug fallen über 2500 Stunden Handarbeit an, gefertigt wird in Kleinserie. Die charakteristische Wellblechbeplankung knüpft an die historische Junkers-Ganzmetallbauweise von 1919 an, ergänzt um moderne Technik wie Rotax-Triebwerke, Garmin-Avionik und Rettungssysteme. Neben dem Flugzeugbau bietet das Unternehmen Wartung und flugfähige Erhaltung historischer Junkers-Flugzeuge sowie den europäischen Vertrieb der Waco Aircraft Corporation an.

Standort
Oberndorf-Hochmössingen
Verfahren
Herstellung von Flugzeugbauteilen in Eigenfertigung (Entwicklung, Fertigung und Montage aller, Fertigung und Pressform-Entwicklung für ca. 1.400 unterschiedliche Wellblech-Bauteile in Handarbeit, Flugzeugbau in Handarbeit (>2500 h manuelle Arbeit pro Flugzeug, >1000 in-house gefertigte Teile), Wartung und flugfähige Erhaltung historischer Junkers-Flugzeuge, Entwicklung und Konstruktion historischer Ultraleichtflugzeuge, Handwerkliche Fertigung und Montage in-house (inkl. >1000 gefertigter Eigenbauteile), Wartung und flugfähige Erhaltung alter Junkers-Flugzeuge, Rundflüge mit der Junkers F 13 (über Partner/Verein)
Werkstoffe
Duraluminium (Wellblech), Holz (Holzpropeller), Duraluminium-Wellblech, Holz (Propeller)
Zertifikate
Verkehrszulassung A50 Heritage (DULV)
Gegründet
2015
Mitarbeiter
100
Branchen
Luftfahrt, Ultraleichtflugzeuge, Light Sport Aircraft, Historische Luftfahrt, Uhren/Zubehör, klassische / historische Luftfahrt
  1. 01

    Entwicklung & Konstruktion

  2. 02

    Pressform-Entwicklung

  3. 03

    Umformung Wellblech-Bauteile

  4. 04

    Fertigung weiterer Komponenten

  5. 05

    Montage

  6. 06

    Zulassung & Auslieferung

  7. 07

    Wartung

Werkstoffe & Verfahren

Duraluminium

Duraluminium-Wellblech

Historische Junkers-Bauweise als Wellblechbeplankung für Rumpf und Tragflächen, mit rund 1.400 verschiedenen Formbauteilen in eigenentwickelten Pressformen gefertigt.

Holz

Holz (Propeller)

Präzise gefertigte Holzpropeller, fest montiert als Antriebskomponente der A50-Modelle.

Standorte

Standort Oberndorf-Hochmössingen

Oberndorf-Hochmössingen

DE

Hauptsitz / Fertigung

Losgröße
Kleinserie
Werkstoffe
Duraluminium, Holz
  • Pressformen für Wellblech-Bauteile
  • Fertigungshalle für Montage

Battle Creek, MI

US

Vertrieb USA (JUNKERS Aircraft Corporation, Battle Creek Executive Airport KBTL)

Altenrhein

CH

Wartungsbetrieb für Junkers-Flugzeuge

Fluggeräte & Bauteile

Junkers A50 Junior – Ultraleichtflugzeug
Junkers A50 Junior – UltraleichtflugzeugWellblechbauweise in Handarbeit · Ultraleichtflug
Junkers A50 Heritage – Sternmotor-Version
Junkers A50 Heritage – Sternmotor-VersionDuraluminium-Wellblech, analoges Cockpit · Ultraleichtflug
Junkers A60 – geschlossene Kabine
Junkers A60 – geschlossene KabineWellblechbauweise, Bugradfahrwerk · Ultraleichtflug
Junkers A60 RG – offenes Cockpit
Junkers A60 RG – offenes CockpitWellblechbauweise, Einziehfahrwerk · Ultraleichtflug
Junkers Aircraft Chronograph
Junkers Aircraft ChronographStandortnahe Fertigung · Luftfahrt-Zubehör

Einblicke in die Fertigung

Junkers A60
Junkers A60
Junkers A60 RG
Junkers A60 RG
Junkers A50 Heritage
Junkers A50 Heritage
Junkers Aircraft Chronograph
Junkers Aircraft Chronograph

Branchen

LuftfahrtUltraleichtflugzeugeLight Sport AircraftHistorische LuftfahrtUhren/Zubehörklassische / historische Luftfahrt

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Herstellung von Flugzeugbauteilen in Eigenfertigung (Entwicklung, Fertigung und Montage allerMontage–––KleinserieDuraluminium
Fertigung und Pressform-Entwicklung für ca. 1.400 unterschiedliche Wellblech-Bauteile in HandarbeitUmformung––––Duraluminium (Wellblech)
Flugzeugbau in Handarbeit (>2500 h manuelle Arbeit pro Flugzeug, >1000 in-house gefertigte Teile)Montage–––KleinserieDuraluminium
Wartung und flugfähige Erhaltung historischer Junkers-FlugzeugeMontage–––––

Zusatzleistungen

Entwicklung und Konstruktion historischer UltraleichtflugzeugeHandwerkliche Fertigung und Montage in-house (inkl. >1000 gefertigter Eigenbauteile)Wartung und flugfähige Erhaltung alter Junkers-FlugzeugeRundflüge mit der Junkers F 13 (über Partner/Verein)Eigene Merchandise-Produktlinie (Junkers Aircraft Chronograph)

Qualität & Zulassung

Als Ultraleichtflugzeuge unterliegen die Modelle den DULV-Anforderungen; die Junkers A50 Heritage erhielt 2026 die Verkehrszulassung durch den Deutschen Ultraleichtflieger Verband nach dokumentierter Entwicklung mit Simulationen, Windkanaltests und Flugtests.

NachweisOberndorf-Hochmössingen
Verkehrszulassung A50 Heritage (DULV)

Historie

  1. 1895

    Gründung von Junkers & Co. durch Hugo Junkers (mit Robert Ludwig) in Dessau – ursprünglich Thermo-/Heiztechnik.

  2. 1915

    Entstehung der Junkers J 1, das erste Ganzmetall-Flugzeug der Welt, in der Dessauer Badeofenfabrik.

  3. 1919

    Umbenennung in Junkers Flugzeug AG; Erstflug der Junkers F13, des ersten Ganzmetall-Verkehrsflugzeugs der Welt.

  4. 1925

    Junkers-Flugzeuge beflogen rund 40 % des Weltluftverkehrsnetzes.

  5. 1932

    Drohende Insolvenz; Verkauf der Gasgeräteherstellung an Robert Bosch.

  6. 1933

    Hugo Junkers wird gezwungen, Patente und Anteile abzugeben.

  7. 1935

    Tod von Hugo Junkers.

  8. 1936

    Fusion zu Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG.

  9. 2015

    Neugründung der Junkers Flugzeugwerke durch Dieter Morszeck in Dübendorf (Schweiz).

  10. 2016

    Erstflug der ersten Junkers F13 Replika; ab 2018 Kleinserienproduktion.

  11. 2019

    Prototyp der Junkers A50 Junior fertiggestellt; Übernahme des europäischen Vertriebs der Waco Aircraft Corporation.

  12. 2020

    Verlegung des Hauptsitzes nach Widnau (Schweiz); Wartungsbetrieb auf dem Flugplatz Altenrhein.

  13. 2021

    Erstflug der Junkers A50 Junior.

  14. 2023

    Einführung der Junkers A60; Platz 1 beim aerokurier Innovation Award (Ultra-Light Airplanes).

  15. 2024

    Erstflug der Junkers A50 Heritage am 3. August 2024 in Aalen-Elchingen.

  16. 2026

    Verkehrszulassung der Junkers A50 Heritage (DULV-Freigabe); Teilnahme an der MEBAA Show Dubai.

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