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Abbau, Aufbereitung und Brennung von Kalkstein aus der eigenen Lagerstätte in Wuppertal.
Kalkwerke H. Oetelshofen GmbH & Co. KG
WuppertalNeu auf Amplifa
Über Kalkwerke H. Oetelshofen
Kalkwerke H. Oetelshofen GmbH & Co. KG ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen der Grundstoffindustrie mit Sitz in Wuppertal-Hahnenfurth. Auf dem Werksgelände befindet sich eine der bedeutendsten Kalkstein-Lagerstätten Europas, die seit rund 125 Jahren im Steinbruch Oetelshofen abgebaut wird. Das Unternehmen gewinnt den Rohstein durch Sprengung im eigenen Steinbruch, bereitet ihn in Körnungen von 0-2 mm bis 32-45 mm auf (u. a. Schotter, Mineralgemisch, Pflastersand TL 0-5 mm, Vorabsieb 0-22 mm) und brennt Branntkalk in eigenen Kalköfen. Die Produkte dienen unter anderem der Stahlindustrie, der Bauwirtschaft sowie dem Umweltschutz. Im Zirkulärbereich bietet Oetelshofen Bodenbehandlung und -stabilisierung mit Branntkalk, die Herstellung von Flüssigboden aus vor Ort vorhandenem Bodenaushub für den Kanal- und Rohrleitungsbau sowie Vorabsieb als kostengünstiges Verfüllmaterial an. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in der Dekarbonisierung der Kalkindustrie, unter anderem mit einer Pilotanlage zur CO₂-Abscheidung nach dem Membranverfahren und Artenschutzmaßnahmen im Steinbruch.
- Standort
- Wuppertal
- Verfahren
- Kalksteinabbau (Steinbruch, Sprengung), Kalkbrennung (Brennöfen, gebrannte Kalkprodukte/Branntkalk), Aufbereitung/Siebung von Kalksteinkörnungen (Schotter, Mineralgemisch, Kalksteinkörnungen 0-2 bis, Bodenbehandlung mit Branntkalk (Bodenverbesserung/-verfestigung), Flüssigboden-Herstellung für Kanal- und Rohrleitungsbau, CO₂-Abscheidung (Membranverfahren, Pilotanlage), Bodenbehandlung/Bodenstabilisierung mit Branntkalk, Flüssigboden für Kanal- und Rohrleitungsbau
- Werkstoffe
- Kalkstein, Branntkalk (gebrannter Kalk)
- Gegründet
- 1900
- Mitarbeiter
- 51-200
- Branchen
- Stahlindustrie, Bauwirtschaft, Umweltschutz, Zement, Zuschlagstoffe und Beton, Grundstoffindustrie
- 01
Kalksteinabbau im eigenen Steinbruch (Sprengung)
- 02
Aufbereitung und Siebung zu Körnungen und Mineralgemischen
- 03
Kalzination (Kalkbrennung) zu Branntkalk
- 04
Anwendung Bodenbehandlung und Flüssigboden
- 05
Rekultivierung und Artenschutz im Steinbruch
Rohstoffe und Verfahren
Kalkstein
Rohstoff aus der eigenen Lagerstätte in Wuppertal; Aufbereitung zu Körnungen von 0-2 bis 32-45 mm, Schotter, Mineralgemisch, Pflastersand TL 0-5 mm und Vorabsieb 0-22 mm.
Branntkalk (gebrannter Kalk)
In eigenen Kalköfen gebranntes Produkt für Stahlindustrie, Bauwirtschaft und Bodenbehandlung bindiger, nasser Böden.
Standorte
Wuppertal
DESteinbruch und Kalkwerk (Hauptsitz)
- Werkstoffe
- Kalkstein, Branntkalk
- Kalköfen (Brennöfen)
- CO₂-Abscheidungs-Pilotanlage (Membranverfahren)
- Abbau- und Aufbereitungsanlagen im Steinbruch
Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Kalksteinabbau (Steinbruch, Sprengung)Sonstiges | – | – | – | – | Kalkstein |
| Kalkbrennung (Brennöfen, gebrannte Kalkprodukte/Branntkalk)Wärmebehandlung | – | – | – | – | Kalkstein, Branntkalk |
| Aufbereitung/Siebung von Kalksteinkörnungen (Schotter, Mineralgemisch, Kalksteinkörnungen 0-2 bisSonstiges | – | – | – | 0-2 mm – 32-45 mm | Kalkstein |
| Bodenbehandlung mit Branntkalk (Bodenverbesserung/-verfestigung)Sonstiges | – | – | – | – | Branntkalk, bindige nasse Böden |
| Flüssigboden-Herstellung für Kanal- und RohrleitungsbauSonstiges | – | – | – | – | Bodenaushub, Kalk |
| CO₂-Abscheidung (Membranverfahren, Pilotanlage)Sonstiges | – | – | – | – | Ofenabgase (CO₂) |
2 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Brennöfen (Kalköfen) | – | – | – | – | Wuppertal |
| CO₂-Abscheidungs-Pilotanlage (Membranverfahren) | – | 1 | – | – | Wuppertal |
Zusatzleistungen
Historie
- 1900
Gründung des Unternehmens; seit rund 125 Jahren Kalkabbau im Steinbruch Oetelshofen.
- 2026
Beteiligung an einer Pilotanlage zur CO₂-Abscheidung nach dem Membranverfahren auf dem Werksgelände der Firma Calcis in Warstein; Teilnahme an einer NRW-Delegationsreise zu CCS-Projekten (CO₂ Hub Zeebrugge, Porthos Rotterdam).