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Familiengeführtes Kalkwerk in Rheine: Branntkalk, Kalklöschanlage, Mahltrocknung und eigene Steinbrüche für Bau, Landwirtschaft und Umwelttechnik.
Kalkwerke Otto Breckweg GmbH & Co. KG
Rheine (Hauptsitz, Kalkwerk, Steinbruch) · Brilon/Madfeld (Steinbruch)Neu auf Amplifa
Familienunternehmen mit Kalktradition seit 1928
Die Kalkwerke Otto Breckweg GmbH & Co. KG sind ein 1928 gegründetes, mittelständisches Familienunternehmen in Rheine. Im Kalkwerk werden Kalkstein und Kalk zu Branntkalk (Stückkalk) und gelöschten Kalkprodukten weiterverarbeitet. Die Wertschöpfung reicht vom eigenen Steinbruch über die Vorbrechung von Kalkstein, das Kalkbrennen in drei Mehrkammerschachtöfen bis zur Kalklöschung und Mahltrocknung; die Silolagerung umfasst vier Silos mit je 100 Tonnen Volumen. Die Produktionsleistung liegt seit 1983 bei annähernd 300 Tonnen pro Tag. Die Produkte gehen unter anderem in die Denkmalpflege, Wasseraufbereitung, Luftreinhaltung, Landwirtschaft (Stallhygiene, Düngekalke, Futtermittel), Straßenbau (Asphalt) sowie ins Bauwesen (Bodenstabilisierung, Mörtel, Kalksandstein, Substrate). Das Unternehmen beschäftigt rund 50 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von etwa 9 Millionen Euro; seit 2014 ergänzt ein Steinbruch in Brilon/Madfeld die Produktpalette.
- Standort
- Rheine
- Verfahren
- Branntkalk-Produktion (Kalkbrennen in Schachtöfen), Kalklöschung (Kalklöschanlage), Mahltrocknung von Kalk, Vorbrechen von Kalkstein (Brechanlage), Anwendungsbereiche: Denkmalpflege, Wasseraufbereitung, Luftreinhaltung, Stallhygiene, Düngekalke, Produktion von Branntkalk/Stückkalk, Kalklöschanlage, Mahltrocknungsanlage
- Werkstoffe
- Kalk / Branntkalk, Kalkstein, Branntkalk (Stückkalk), Gelöschter Kalk / Kalklöschanlage, Mahlkalk (Mahltrocknung)
- Gegründet
- 1928
- Mitarbeiter
- 50
- Branchen
- Denkmalpflege, Wasseraufbereitung, Luftreinhaltung, Landwirtschaft, Straßenbau, Bauwesen
- 01
Steinbruchabbau von Kalkstein
- 02
Vorbrechen von Kalkstein
- 03
Kalkbrennen in Mehrkammerschachtöfen (Branntkalk)
- 04
Kalklöschung
- 05
Mahltrocknung
- 06
Silolagerung
- 07
Auslieferung
Rohstoffe und Verfahren
Kalkstein
Rohstoff aus den eigenen Steinbrüchen in Rheine und Brilon/Madfeld, Vorstufe für das Kalkbrennen.
Branntkalk (Stückkalk)
In Mehrkammerschachtöfen gebrannter Stückkalk für Bau, Landwirtschaft und Umweltanwendungen.
Gelöschter Kalk / Kalklöschanlage
Seit 2014 in Rheine hergestellte gelöschte Kalkprodukte.
Mahlkalk (Mahltrocknung)
Feingemahlener, getrockneter Kalk aus der 2018 erneuerten Mahltrocknungsanlage.
Standorte
Rheine
DEHauptsitz, Kalkwerk mit Produktion und Steinbruch
- Werkstoffe
- Kalkstein, Branntkalk, gelöschter Kalk, Mahlkalk
- 3 Mehrkammerschachtöfen (1972/1983)
- Kalklöschanlage
- Mahltrocknungsanlage
- Filteranlage (Ofen 3)
- Vorbrechanlage
- 4 Silos à 100 t
- Reifenwaschanlagen
Brilon/Madfeld
DESteinbruch (seit 2014)
- Werkstoffe
- Kalkstein
Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Branntkalk-Produktion (Kalkbrennen in Schachtöfen)Wärmebehandlung | – | – | – | – | Kalk |
| Kalklöschung (Kalklöschanlage)Engineering | – | – | – | – | Branntkalk |
| Mahltrocknung von KalkEngineering | – | – | – | – | Kalk |
| Vorbrechen von Kalkstein (Brechanlage)Engineering | – | – | – | – | Kalkstein |
| Anwendungsbereiche: Denkmalpflege, Wasseraufbereitung, Luftreinhaltung, Stallhygiene, DüngekalkeEngineering | – | – | – | – | Kalk, Branntkalk, Kalkstein |
6 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Mehrkammerschachtofen (Kalkbrennofen) | – | 3 | – | 1972/1983 | Rheine |
| Mahltrocknungsanlage | – | – | – | 2018 | Rheine |
| Kalklöschanlage | – | – | – | 2014 | Rheine |
| Filteranlage (Ofen 3) | – | – | – | 2018 | Rheine |
| Vorbrechanlage | – | – | – | 2018 | Rheine |
| Silos | – | 4 | je 100 Tonnen Volumen | 2009 | Rheine |
Zusatzleistungen
Historie
- 1928
Gründung des Kalkwerkes durch Otto Breckweg und seinen Bruder Bernhard; Brand von Kalk in Feldbranntöfen zu Stückkalk.
- 1933
Gründung eines weiteren Kalkwerkes in Dörenthe bei Ibbenbüren.
- 1935
Erwerb des Kalkwerkes „Wilhelmina“ in Riesenbeck; Werk Dörenthe wird von Bernhard übernommen.
- 1949
Errichtung des ersten Ofens in Rheine; im Jahresrhythmus folgen drei weitere Öfen, Mechanisierung schreitet voran.
- 1960
Übernahme des benachbarten Kalkwerkes „Deitmar“ in Rheine.
- 1967
Stilllegung der Produktion in Riesenbeck.
- 1969
Josef Breckweg übernimmt die Geschäftsführung.
- 1972
Installation von zwei modernen Mehrkammerschachtöfen, die die vier alten Öfen ersetzen.
- 1983
Dritter Mehrkammerschachtofen steigert die Produktionsleistung auf annähernd 300 Tonnen pro Tag.
- 1990
Investitionen in Anlagenerweiterungen und neue Produktionslinien in den neunziger Jahren.
- 2001
Andreas Breckweg tritt in die Geschäftsführung ein (dritte Generation).
- 2009
Erweiterung der Silokapazitäten durch vier Silos mit je 100 Tonnen Volumen.
- 2012
Brand des Dachstuhles; Wiederaufbau unter Führung von Andreas Breckweg.
- 2014
Übernahme eines Steinbruches in Brilon/Madfeld; Werksvisualisierung und Kalklöschanlage in Rheine.
- 2018
Erneuerung der Filteranlage am Ofen 3, der Mahltrocknungsanlage, der Vorbrechanlage und diverser Förderanlagen.
- 2019
Eröffnung einer Bodenkippstelle (1,5 Mio. m³) zur Rekultivierung des Steinbruches in Rheine; zwei Reifenwaschanlagen in Betrieb.