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Verfahrenstechnisches Ingenieurunternehmen für Anlagen zur Chemikalienproduktion aus erneuerbaren Rohstoffen sowie Schwefelsäure- und Umwelttechnik.
Kanzler Verfahrenstechnik Gesellschaft m.b.H.
Graz (Hauptsitz, Ragnitzstrasse 115) · St. Radegund bei Graz (Technology Center, Grazer Straße 60)Neu auf Amplifa
Über KVT
KVT (Kanzler Verfahrenstechnik) ist ein 1992 von Walter Kanzler in Graz gegründetes, zu 100 % in Familienbesitz befindliches Verfahrenstechnik-Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitenden in der KVT-Gruppe. Das Unternehmen entwickelt und realisiert industrielle Anlagen in drei Bereichen: Produktionstechnologien für Chemikalien aus erneuerbaren Rohstoffen (u. a. Glycerin-Raffination BIOCERINE, Epichlorohydrin-Prozess EPIPROVIT, Bio-Weichmacher OLEOSOFT), Wet Sulfuric Acid Technology (OXYSULF) zur Schwefelsäuregewinnung aus schwefelhaltigen Abgasen sowie Umweltechnik für Abgasreinigung, Abwasser- und Schlammbehandlung (SEABRINE, THERMODEC, THERMOX, CHLOROX, CATOX, LILEX). KVT bietet das gesamte Leistungsspektrum von der Machbarkeitsstudie über Prozess-, Mechanik- und Elektroengineering bis zur Inbetriebnahme als Lizenzgeber, EPC/EPCM-Auftragnehmer. Über 250 realisierte Projekte in mehr als 30 Ländern belegen die Tätigkeit in Branchen wie chemischer Industrie, Raffinerien, Erdgasverarbeitung, Viskose-, Metallurgie- und Stahlindustrie. Am Standort Graz besteht der Hauptsitz mit Engineering, Labor und Pilotanlagen; in St. Radegund bei Graz befindet sich das Research & Innovation Center.
- Standort
- Graz
- Verfahren
- OXYSULF – Wet Sulfuric Acid Technology (Herstellung Schwefelsäure aus schwefelhaltigen Off-Gasen), Feasibility Studies & Site Evaluation, Economic & Ecologic Studies, R&D & Pilot Plant, Plant Development & Machine Concept, Process Engineering, Mechanical Engineering, Electrical & Instrument Engineering
- Werkstoffe
- Wet Sulfuric Acid Technology, Epichlorohydrin-Prozess, Glycerin-Raffination, Schlammbehandlung, Thermische Oxidation, Katalytische Oxidation
- Gegründet
- 1992
- Mitarbeiter
- 300 (KVT-Gruppe)
- Branchen
- Chemische Industrie, Raffinerien und Petrochemie, Erdgasverarbeitung, Viskoseindustrie, Energie-/Kraftwerksindustrie, Kokereien
- 01
Machbarkeitsstudien & Standortbewertung
- 02
R&D, Labor- und Pilotanlagen
- 03
Basis- und Detail-Engineering
- 04
Procurement & Logistik
- 05
Bauleitung & Site Management
- 06
Inbetriebnahme & Anfahren
- 07
Wartung, Service & Revamp
Technologien & Verfahren
Wet Sulfuric Acid Technology
Nassverfahren zur Herstellung von Schwefelsäure aus schwefelhaltigen Abgasen, Abfallsäuren oder durch Schwefelverbrennung mit niedrigen Emissionen und Wärmerückgewinnung.
Epichlorohydrin-Prozess
Herstellung von Epichlorohydrin aus Glycerin im geschlossenen Kreislauf mit SEABRINE-Brinentreatment.
Glycerin-Raffination
Raffination und Aufbereitung von Glycerin aus erneuerbaren Rohstoffen.
Schlammbehandlung
Behandlung von Industrieschlämmen mit Möglichkeit zur Energiegewinnung.
Thermische Oxidation
Abgasreinigung durch thermische Oxidation.
Katalytische Oxidation
Abgasreinigung durch katalytische Oxidation.
Standorte
Graz
ATHauptsitz: Engineering, Projektmanagement, Vertrieb
St. Radegund bei Graz
ATResearch & Innovation Center: Labor, Pilotanlagen, Prozessentwicklung
- Labor
- Pilotanlagen
Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| OXYSULF – Wet Sulfuric Acid Technology (Herstellung Schwefelsäure aus schwefelhaltigen Off-Gasen)Engineering | – | – | – | – | – |
Zusatzleistungen
Historie
- 1992
Walter Kanzler gründete das Unternehmen in Graz; erste Anlage zur Abgasreinigung durch thermische/katalytische Oxidation für ein österreichisches Chemieunternehmen.
- 1993
Entwicklung einer Technologie zur Behandlung von saurem Nassgas mit Schwefelsäurerückgewinnung; erste SULFOX-Anlage (heute OXYSULF) in Italien.
- 2003
Erste Wet Sulfuric Acid Anlage außerhalb Europas für die Öl- und Gasindustrie.
- 2004
Entwicklung der ersten Glycerin-Raffinationsanlage; Gründung der Tochterfirma Glaconchemie in Deutschland.
- 2008
Entwicklung des EPIPROVIT-Prozesses zur Epichlorohydrin-Produktion aus Glycerin mit SEABRINE-Brinentreatment.
- 2012
Gründung eines Joint Ventures mit MECS für Wet Sulfuric Acid Projekte (2018 beendet).
- 2014
Erste Anwendung des Wet Sulfuric Acid Prozesses in einer Bleihütte in Bulgarien; erstes EPIPROVIT-Projekt in Deutschland für einen Epoxidharz-Produzenten.
- 2016
Entwicklung von THERMODEC zur Schlammbehandlung; Lizenzvertrag für erste EPIPROVIT-Anlage in China (Shandong).
- 2017
Eröffnung des neuen Hauptsitzes in Graz mit Engineering-Büros, Labor und Pilotanlagen.
- 2018
Entwicklung grüner Lösemittel auf Glycerinbasis; Bau des JV-Produktionswerks Alteqo in den Niederlanden.
- 2020
Lizenzvertrag für die weltweit größte Epichlorohydrin-Produktionsanlage inklusive Glycerin-Raffination und Brinentreatment.