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Das KIT ist eine Einrichtung aus Forschung und Lehre in Natur-, Ingenieur-, Lebens- und Wirtschaftswissenschaften mit rund 100 Studiengängen und Industriekooperationen
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Karlsruhe (Campus Süd, Hauptsitz) · Karlsruhe (Campus Ost) · Karlsruhe (Campus West) · Eggenstein-Leopoldshafen (Campus Nord) · Garmisch-Partenkirchen (IMK-IFU) · Ulm (HIU) · Dresden (AußenstelleNeu auf Amplifa
Über das KIT
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die 2009 durch die Fusion der Universität Karlsruhe (gegründet 1825 als Polytechnische Schule) und des Forschungszentrums Karlsruhe (gegründet 1956 als Kernreaktor Bau- und Betriebsgesellschaft mbH) entstand. Das KIT beschäftigt über 10.000 Mitarbeitende (2025) und bietet rund 100 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Zu seinen Leistungen zählen Forschung, Lehre, Innovation und Industriekooperationen sowie wissenschaftliches Rechnen und Fortbildung, unter anderem Strahlenschutzkurse. Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Materialien und Nanomaterialien, Quantentechnologien, Energie, Gesundheit, Information, Mobilität sowie Klima und Umwelt. Im Exzellenzcluster 3D Matter Made to Order (gemeinsam mit der Universität Heidelberg) werden dreidimensionale additive Fertigungsverfahren von der molekularen Ebene bis zu makroskopischen Abmessungen erforscht, darunter Nanodruckverfahren mit hoher Prozessgeschwindigkeit und Auflösung. Für Industrie und Forschung betreibt das KIT eine 20 Kilometer lange Glasfaser-Teststrecke für Quantenkommunikation zwischen Campus Süd und Campus Nord. Im Industry Collaboration Index 2026 erreichte das KIT Platz zehn in Deutschland mit 1.235 verifizierten gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeiten mit Unternehmen (2021–2025). Die Hauptstandorte sind Campus Süd (Kaiserstraße 12), Campus Nord (Eggenstein-Leopoldshafen), Campus Ost und Campus West in Karlsruhe sowie
- Standort
- Karlsruhe
- Verfahren
- Studium (rund 100 Bachelor- und Masterstudiengänge), Forschung, Innovation/Industriekooperationen, Fortbildung (u.a. Strahlenschutzkurse), Wissenschaftliches Rechnen
- Werkstoffe
- Nanomaterialien, Additive Fertigung im molekularen Maßstab, Supraleitende Materialien und Qubits, Europium-Molekülkristalle, Nanostrukturierte Folien
- Zertifikate
- Exzellenzuniversität (Exzellenzstrategie 2019)
- Gegründet
- 2009 (Vorg
- Mitarbeiter
- über 10.000 (2025)
- Branchen
- Energie, Materialien/Nanomaterialien, Quantentechnologien, Information/Software, Gesundheit/Medizintechnik, Mobilität
- 01
Forschung
- 02
Lehre (Studiengänge)
- 03
Innovation und Technologietransfer
- 04
Industriekooperationen
- 05
Fortbildung
Werkstoffe und Verfahren
Nanomaterialien
Selektive oder multifunktionale Nanomaterialien mit maßgeschneiderten elektronischen, optischen, adhäsiven, katalytischen oder mechanischen Eigenschaften für Elektronik, Chemieingenieurwesen und Gesundheitstechnologien.
Additive Fertigung im molekularen Maßstab
Im Exzellenzcluster 3D Matter Made to Order erforschte Nanodruckverfahren mit Rekord-Druckraten von 108 Voxel pro Sekunde bei tiefen Sub-µm-Voxelgrößen.
Supraleitende Materialien und Qubits
Supraleitende Materialien, molekulare Spin-Qubits und hybride Spin-Systeme für Quantencomputing, Quantensensorik und Quantenkommunikation.
Europium-Molekülkristalle
Kernspinhaltige Seltenerd-Moleküle als Photon-Spin-Schnittstelle zur Vernetzung von Kernspin-Qubits für Quantencomputer und -netzwerke.
Nanostrukturierte Folien
Umweltfreundliche weiße Folie nach dem Vorbild von Käferpanzern als Beispiel für bioinspirierte Materialinnovation.
Standorte

Campus Süd (Hauptsitz)
DEHauptsitz, Lehre, Forschung
- Werkstoffe
- Quantenmaterialien, Nanomaterialien
- Glasfaser-Teststrecke für Quantenkommunikation
- Scientific Computing Center

Campus Nord
DEForschungscampus (ehemaliges Forschungszentrum Karlsruhe)
- Werkstoffe
- Quantenmaterialien, Nanomaterialien
- Glasfaser-Teststrecke für Quantenkommunikation
- Historische Forschungsreaktor-Infrastruktur (FR 2, KNK, WAK – außer Betrieb)

Campus Ost
DEForschungs- und Lehrcampus

Campus West
DEForschungs- und Lehrcampus

Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK-IFU)
DEKlima- und Umweltforschung (Campus Alpin)

Helmholtz-Institut Ulm (HIU)
DEElektrochemische Energiespeicherung
- Werkstoffe
- Batteriematerialien
Projektträger Karlsruhe – Außenstelle Dresden
DEProjektträgerschaft
Leistungen und Anwendungen



Einblicke in die Fertigung







Branchen
Zusatzleistungen
Qualität und Exzellenz
Das KIT wurde 2006 in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erfolgreich ausgezeichnet und setzte sich 2019 in der Förderlinie „Exzellenzuniversitäten“ der Exzellenzstrategie erneut durch. Die wissenschaftliche Qualität wird zusätzlich durch begutachtete Publikationen und Partnerschaften wie den Industry Collaboration Index belegt.
| Nachweis | Campus Süd | Campus Nord |
|---|---|---|
| Exzellenzuniversität (Exzellenzstrategie 2019) |
Historie
- 1825
Gründung der Polytechnischen Schule Karlsruhe (spätere Universität Karlsruhe (TH))
- 1956
Gründung der Kernreaktor Bau- und Betriebsgesellschaft mbH, später Kernforschungszentrum Karlsruhe
- 1962
Inbetriebnahme des Forschungsreaktors FR 2, des ersten in Eigenbau realisierten deutschen Reaktors
- 1971
Betriebsbeginn des Brutreaktor-Prototyps KNK
- 1995
Umbenennung in Forschungszentrum Karlsruhe – Technik und Umwelt
- 2006
Erfolg in der Exzellenzinitiative; Beschluss des Zusammenschlusses zum KIT
- 2009
Fusion von Universität Karlsruhe und Forschungszentrum Karlsruhe zum KIT (1. Oktober)
- 2019
Erneute Auszeichnung als Exzellenzuniversität in der Exzellenzstrategie
- 2024
Umbenennung des Informationstechnologie-Zentrums in „Scientific Computing Center“
- 2025
Eröffnung der 20 km langen Glasfaser-Teststrecke für Quantenkommunikation zwischen Campus Süd und Campus Nord