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Gewinnung, Aufbereitung und Veredelung von Quarzsand und Kies in Werken in Rodgau und Babenhausen

Kaspar Weiss GmbH & Co. KG Sand- und Kieswerke
Aschaffenburg-Goldbach · Rodgau Nieder-Roden · BabenhausenNeu auf Amplifa
Über die Kaspar Weiss Sand- und Kieswerke
Die Kaspar Weiss GmbH & Co. KG Sand- und Kieswerke ist ein 1939 gegründetes, unabhängiges Familienunternehmen mit Sitz in Aschaffenburg-Goldbach und Kieswerken in Rodgau Nieder-Roden und Babenhausen. Der Unternehmensschwerpunkt liegt auf der Gewinnung, Aufbereitung und Veredelung von Quarzsand und Kies aus Lagerstätten im Hanauer Becken. Der Abbau erfolgt mit Schwimmgreiferanlagen unter dem Grundwasserspiegel; der Transport an Land geschieht über schwimmende Gurtförderanlagen. In den Aufbereitungsanlagen wird der Rohkies mehrfach gewaschen, durch Siebung und Hydroklassierung in Korngrößenklassen von 0–0,5 mm bis 8–16 mm zerlegt und in Silos oder auf Freihalden gelagert. Die Produkte werden lose oder in Big Bags ab Werk oder mit eigenem Fuhrpark geliefert; Hauptabsatzgebiet ist die Beton- und Baustoffindustrie im Rhein-Main-Gebiet, daneben Bauchemie und Wasseraufbereitung. Nach dem Abbau werden die Flächen rekultiviert; 2025 nahm das Unternehmen am Kieswerk Rodgau eine schwimmende Photovoltaikanlage mit bis zu 2,1 MW in Betrieb.
- Standort
- Aschaffenburg
- Verfahren
- Gewinnung von Quarzsand und Kies mit Schwimmgreiferanlagen (Abbau unter dem Grundwasserspiegel), Transport des Materials über schwimmende Gurtförderanlagen, Aufbereitung: mehrfaches Waschen des Rohkieses, Siebung in verschiedene Korngrößenklassen (Fraktionen 0-0,5 mm, 0-1 mm, 0-2 mm, 0-4 mm, 2-4 mm, 4-8, Hydroklassierung, Veredelung von Quarzsand und Kies, Lagerung in Silos und auf Freihalden, Verwiegung von Sand und Kies
- Werkstoffe
- Quarzsand (Mainquarzsand), Kies (Gesteinskörnung), Schotter, Rohkies, Mainquarzsand
- Zertifikate
- Werkseigene Produktionskontrolle (WPK) DIN EN 12620/13139/13043
- Gegründet
- 1939
- Branchen
- Beton- und Baustoffindustrie, Straßenbau, Fertigteilherstellung, Bauchemie, Wasseraufbereitung
- 01
Gewinnung von Quarzsand und Kies mit Schwimmgreiferanlagen unter dem
- 02
Transport an Land über schwimmende Gurtförderanlagen
- 03
Zwischenlagerung des Rohkieses
- 04
Mehrfaches Waschen in der Aufbereitungsanlage
- 05
Siebung und Hydroklassierung in Korngrößenklassen
- 06
Verwiegung und Lagerung in Silos bzw. auf Freihalden
- 07
Lieferung ab Werk oder mit eigenem Fuhrpark
- 08
Rekultivierung der Abbauflächen
Produkte und Verfahren
Mainquarzsand
Reiner Quarzsand mit hoher Abriebfestigkeit aus dem Hanauer Becken, z. B. für Beton, Mörtel, Straßenbau und Bauchemie.
Kies (Gesteinskörnung)
Mehrfach gewaschene, gesiebte und hydroklassierte Gesteinskörnung in Fraktionen von 2–4 mm bis 8–16 mm.
Schotter
Grobe Gesteinskörnung als Naturbaustoff u. a. für den Straßen- und Tiefbau.
Rohkies
Unaufbereiteter Kies als Ausgangsmaterial der Aufbereitung.
Standorte
Aschaffenburg-Goldbach
DESitz und Verwaltung

Rodgau Nieder-Roden
DEKieswerk/Produktion
- Werkstoffe
- Mainquarzsand, Körnung (Kies)
- Schwimmgreiferanlage
- Schwimmende Gurtförderanlage
- Aufbereitungs- und Siebanlage (Siloanlage und Siebturm, 2017 erneuert)
- Eigener Fuhrpark

Babenhausen
DEKieswerk/Produktion
- Werkstoffe
- Mainquarzsand, Körnung (Kies)
- Aufbereitungsanlage mit zwei Schwimmgreiferanlagen
- Schwimmende Gurtförderanlage
- Eigener Fuhrpark
Produkte


Einblicke in die Fertigung




Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Gewinnung von Quarzsand und Kies mit Schwimmgreiferanlagen (Abbau unter dem Grundwasserspiegel)Guss | – | – | – | – | Quarzsand, Kies |
| Transport des Materials über schwimmende GurtförderanlagenEngineering | – | – | – | – | Quarzsand, Kies |
| Aufbereitung: mehrfaches Waschen des RohkiesesOberfläche | – | – | – | – | Rohkies, Quarzsand, Kies |
| Siebung in verschiedene Korngrößenklassen (Fraktionen 0-0,5 mm, 0-1 mm, 0-2 mm, 0-4 mm, 2-4 mm, 4-8Prüfung | – | – | – | – | Mainquarzsand, Körnung (Kies) |
| HydroklassierungOberfläche | – | – | – | – | Quarzsand, Kies |
| Veredelung von Quarzsand und KiesOberfläche | – | – | – | – | Quarzsand, Kies |
| Lagerung in Silos und auf FreihaldenMontage | – | – | – | – | Quarzsand, Kies |
| Verwiegung von Sand und KiesPrüfung | – | – | – | – | Quarzsand, Kies |
| Werkseigene Produktionskontrolle (WPK) gemäß DIN EN 12620, DIN EN 13139, DIN EN 13043 (wöchentlichePrüfung | – | – | – | – | Quarzsand, Kies |
9 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwimmgreiferanlage | – | – | – | – | Kieswerke Rodgau Nieder-Roden und Babenhausen |
| Schwimmende Gurtförderanlage | – | – | – | – | Kieswerke Rodgau Nieder-Roden und Babenhausen |
| Kiesaufbereitungsanlage | – | 2 | – | – | Karlstein/Großwelzheim und Kahl/Main |
| Aufbereitungsanlage mit zwei Schwimmgreiferanlagen | – | – | – | 1974 | Babenhausen |
| Aufbereitungs- und Siebanlage (Siloanlage und Siebturm) | – | – | – | 2017 | Rodgau Nieder-Roden |
| Saugbagger | – | – | – | – | Kahl/Main (historisch) |
| Druckluftbagger | – | – | – | – | Kahl/Main (historisch) |
| Betonpumpe | – | 1 | – | – | Kieswerk Rodgau Nieder-Roden |
| Eigener Fuhrpark (LKW für Lieferungen) | – | – | – | – | Rodgau und Babenhausen |
Zusatzleistungen
Qualität
Die Produkte unterliegen der werkseigenen Produktionskontrolle (WPK) gemäß DIN EN 12620, DIN EN 13139 und DIN EN 13043. Tägliche Kontrollgänge der Aufbereitungsstufen und wöchentliche Probenahmen der Sand- und Kiesfraktionen sichern die Produktqualität; Leistungserklärungen und Sieblinien werden pro Standort dokumentiert.
| Nachweis | Babenhausen | Rodgau Nieder-Roden |
|---|---|---|
| Werkseigene Produktionskontrolle (WPK) DIN EN 12620/13139/13043 |
Historie
- 1939
Gründung durch Kaspar Weiß; erster Abbau in Mainaschaff, Abbau und Lieferung zunächst per Hand und Traktor
- 1951
Sohn Franz Weiß tritt in die Firma ein
- ca. 1950–195
Verlegung des Abbaus nach Dettingen
- Ende 1950er
Erschließung des Abbaugebiets Alzenau (Meerhofsee); erste Schwimmgreiferanlage in Betrieb
- 1964
Beginn des Abbaus in Großwelzheim (heute Karlstein); neue Aufbereitungsanlage und erstmals Verwiegung von Sand und Kies
- 1965
Kiesaufbereitungsanlage in Kahl/Main errichtet; Abbau dort bis 1975, danach Rekultivierung und Rückgabe der Seen an den Verpächter
- 1969
Sohn Paul Weiß tritt in die Firma ein
- 1972
Kaspar Weiß geht in den Ruhestand; Franz und Paul Weiß leiten gemeinsam die Firma; Erneuerung der Aufbereitungsanlage Karlstein, Abbau Hörstein (ca. 110 ha)
- 1974
Übernahme des Abbaugeländes der Firma Höllein in Babenhausen (heute ca. 55 ha); Aufbereitungsanlage mit zwei Schwimmgreiferanlagen errichtet
- 1976
Übernahme der Firma Schüttler in Nieder-Roden (heute Rodgau)
- 2005
Erweiterung des Abbaugeländes Babenhausen um ca. 26 ha
- 2017
Erneuerung der Silo- und Verladeanlage inklusive neuem Siebturm im Kieswerk Rodgau Nieder-Roden
- 2025
Installation einer schwimmenden Photovoltaikanlage (ca. 10.000 m², bis zu 2,1 MW) am Kieswerk Rodgau, Investition ca. 2,5 Mio. €