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Gewinnung und Aufbereitung von Kies, Sand und Splitt aus alpiner Moräne für Bau- und Infrastrukturprojekte im Bodenseeraum
Kieswerk Birkenbühl GmbH & Co. KG
Singen-Überlingen am Ried (DE)Neu auf Amplifa
Über das Kieswerk Birkenbühl
Die Kieswerk Birkenbühl GmbH & Co. KG wurde 1984 in Nachfolge des seit langem ansässigen Unternehmens Denzel gegründet und ist ein regionaler Rohstofflieferant im Bodenseeraum. Am Standort Singen-Überlingen am Ried gewinnt das Unternehmen Kies und Sand im Trockenverfahren oberhalb des Grundwasserspiegels aus natürlichem Moränekies (Alpine Moräne). Das Spektrum umfasst gewaschenes Rundkorn (Sand, Kabelsand, Rusel, Feinkies, Kies), Korngemische, ungewaschenes Rundkorn sowie gebrochene Körnungen wie Edelsplitt und Moräne-Schotter. Ergänzend betreibt das Werk eine Bauschutt-Aufbereitungsanlage zum Recycling mineralischer Bauabfälle und nimmt unbelasteten Bodenaushub für die Rekultivierung ehemaliger Abbauflächen an. Abnehmer sind das Bau- und Tiefbauunternehmen, die Baustoff- und Betonfertigteilindustrie, der Garten- und Landschaftsbau sowie Privatkunden der Region nördlich des Bodensees. Das Sortiment wird über ein werkseigenes Labor qualitätskontrolliert und ist nach DIN EN 12620, DIN EN 13139 und DIN EN 13285 zertifiziert bzw. überwacht.
- Standort
- Singen-Überlingen am Ried
- Verfahren
- Kiesabbau (Trockenabbau oberhalb des Grundwasserspiegels), Siebung/Sortierung von Kies in Körnungen (Schwingsiebe), Kieswäsche (Waschen von Sand und Kies), Brechen von Grobkies zu Splitt und Brechsand (Spezialbrecher), Herstellung von gewaschenem Rundkorn (Sand 0/2, 0/4; Kabelsand; Rusel 4/8; Feinkies 8/16; Kies, Herstellung von gebrochenem Korn (Brechsand 0/2; Edelsplitt 2/5, 5/8, 8/11; Moräne-Schotter 0/16,, Bauschutt-Aufbereitung / Recycling mineralischer Bauabfälle, Annahme und Verwertung von Bodenaushub (Aushub Z0/BM-0) für Rekultivierung
- Werkstoffe
- natürlicher Moränekies (Alpine Moräne), Sand gewaschen 0/2 Typ a, Sand gewaschen 0/4 Typ a, Sand gewaschen 0/4 Typ b, Kabelsand, Rusel 4/8, Feinkies 8/16, Kies 16/32
- Zertifikate
- Zertifikat Konformität der werkseigenen Produktionskontrolle EN 12620, Überwachung nach DIN EN 13139, Überwachung nach DIN EN 13285, EN 12620 (Gesteinskörnungen für Beton), EN 13139 (Gesteinskörnungen für Mörtel), EN 13285 (Gemische für ungebundene Gemische), ISO 9001
- Gegründet
- 1984
- Branchen
- Baugewerbe / Hoch- und Tiefbau, Baustoff- und Betonfertigteilindustrie, Garten- und Landschaftsbau, Straßen- und Wegebau, Spiel- und Sportplatzbau, Privatbauherren
- 01
Trockenabbau des Rohkieses oberhalb des Grundwasserspiegels (Bagger, Radlader)
- 02
Lagerung in Vorratshalden, Transport über Förderbänder
- 03
Siebung und Sortierung in Körnungen (Schwingsiebe)
- 04
Kieswäsche (Gewinnung von Waschsand)
- 05
Brechen von Grobkies zu Splitt und Brechsand (Spezialbrecher)
- 06
Lagerung auf Halden und in Silos
- 07
Qualitätskontrolle im werkseigenen Labor
- 08
Verkauf, Logistik und Disposition
- 09
Annahme von Bodenaushub und Bauschutt zur Aufbereitung bzw. Rekultivierung
- 10
Renaturierung und Rekultivierung der Abbauflächen
Rohstoffe und Körnungen
Natürlicher Moränekies (Alpine Moräne)
Einheimischer Rohstoff aus eiszeitlichen Ablagerungen, Grundlage des gesamten Sortiments von Sand bis Schotter.
Gesteinskörnungen für Beton
Zertifizierte Körnungen wie Feinkies 8/16 und Kies 16/32 für die Betonherstellung.
Gesteinskörnungen für Mörtel
Gewaschene Sande der Körnungen 0/2 und 0/4 für Mörtelanwendungen.
Gemische für ungebundene und hydraulisch gebundene Gemische
Moräne-Schotter FSS/KTS 0/32 für den Straßen- und Wegebau.
Recycelte Baustoffe
Aufbereitetes Abbruchmaterial aus der Bauschutt-Aufbereitungsanlage zur Wiederverwendung im Bau.
Unbelasteter Bodenaushub
Annahme von Erdaushub zur Verfüllung und Rekultivierung ehemaliger Abbauflächen.
Mutterboden/Humus
Schonend entnommener und in Mieten gelagerter Oberboden für die Rekultivierung.
Standort

Kieswerk Singen-Überlingen am Ried
DEKieswerk, Werksgelände, Verwaltung, Bauschutt-Aufbereitungsanlage
- Werkstoffe
- Natürlicher Moränekies (Alpine Moräne), Sand, Kies, Splitt, Schotter, Aushub
- Bagger
- Radlader
- Förderbänder
- Schwingsiebe
- Spezialbrecher
- Bauschutt-Aufbereitungsanlage
- Silos und Haldenlager
- Waage
- Werkseigenes Labor
Produkte




Einblicke in die Fertigung





Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Kiesabbau (Trockenabbau oberhalb des Grundwasserspiegels)Guss | – | – | – | – | natürlicher Moränekies (Alpine Moräne) |
| Siebung/Sortierung von Kies in Körnungen (Schwingsiebe)Guss | – | – | – | – | natürlicher Moränekies (Alpine Moräne) |
| Kieswäsche (Waschen von Sand und Kies)Guss | – | – | – | – | Sand, Kies |
| Brechen von Grobkies zu Splitt und Brechsand (Spezialbrecher)Guss | – | – | – | – | Grobkies, natürlicher Moränekies (Alpine Moräne) |
| Herstellung von gewaschenem Rundkorn (Sand 0/2, 0/4; Kabelsand; Rusel 4/8; Feinkies 8/16; KiesGuss | – | – | – | – | natürlicher Moränekies (Alpine Moräne) |
| Herstellung von gebrochenem Korn (Brechsand 0/2; Edelsplitt 2/5, 5/8, 8/11; Moräne-Schotter 0/16,Guss | – | – | – | – | natürlicher Moränekies (Alpine Moräne) |
| Bauschutt-Aufbereitung / Recycling mineralischer BauabfälleGuss | – | – | – | – | Abbruchmaterial, mineralische Bauabfälle |
| Annahme und Verwertung von Bodenaushub (Aushub Z0/BM-0) für RekultivierungGuss | – | – | – | unter 500 m³ (ca. 800 t) vereinfachter | Bodenaushub, Humus/Mutterboden, Lehm, Oberboden, Erdreich, Sand, Kies |
| Qualitätskontrolle Gesteinskörnungen (werkseigenes Labor)Prüfung | – | – | – | – | Gesteinskörnungen |
| Renaturierung und Rekultivierung von AbbauflächenEngineering | – | – | – | – | Erdaushub, Mutterboden |
9 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Bagger | – | – | – | – | Kieswerk Birkenbühl, Singen-Überlingen am Ried |
| Radlader | – | – | – | – | Kieswerk Birkenbühl, Singen-Überlingen am Ried |
| Förderbänder | – | – | – | – | Kieswerk Birkenbühl, Singen-Überlingen am Ried |
| Schwingsiebe | – | – | – | – | Kieswerk Birkenbühl, Singen-Überlingen am Ried |
| Spezialbrecher | – | – | – | – | Kieswerk Birkenbühl, Singen-Überlingen am Ried |
| Bauschutt-Aufbereitungsanlage | – | – | – | – | Kieswerk Birkenbühl, Singen-Überlingen am Ried |
| Silos und Haldenlager | – | – | – | – | Kieswerk Birkenbühl, Singen-Überlingen am Ried |
| Waage | – | – | – | – | Kieswerk Birkenbühl, Singen-Überlingen am Ried |
| Werkseigenes Labor | – | – | – | – | Kieswerk Birkenbühl, Singen-Überlingen am Ried |
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Qualität und Überwachung
Ein werkseigenes Labor überwacht die Qualität der Gesteinskörnungen entsprechend allen gesetzlichen Auflagen und Normen; bei Bedarf werden zertifizierte Fremdinstitute hinzugezogen. Die Produkte unterliegen der Fremd- sowie freiwilligen Güteüberwachung durch den BÜV-Zert Ba-Wü e.V. und die BPG Baustoffprüfgesellschaft mbH (Prüfstelle Konstanz).
| Nachweis | Kieswerk Singen-Überlingen am Ried |
|---|---|
| EN 12620 (Gesteinskörnungen für Beton) | |
| EN 13139 (Gesteinskörnungen für Mörtel) | |
| EN 13285 (Gemische für ungebundene Gemische) | |
| ISO 9001 |
Historie
- 1984
Gründung der Kieswerk Birkenbühl GmbH & Co. KG in Nachfolge des seit langem ansässigen Unternehmens Denzel
- 1990
Beginn der Rückführung ehemaliger Kiesabbauflächen der Gewanne „Birkenbühl“ und „Anweisen“ in Waldflächen
- 2012
Abnahme der rekultivierten Fläche Gewann „Schnekenhag“ durch das Landratsamt
- 2015
Untersuchungsrahmen für das Raumordnungsverfahren zum Projekt Dellenhau verabschiedet
- 2016
Raumordnungsverfahren zum Gebiet Dellenhau (Gemarkung Hilzingen) beim Regierungspräsidium Freiburg eingeleitet
- 2018
Raumordnerische Beurteilung: Kiesabbau im Dellenhau grundsätzlich möglich
- 2020
Erteilung der öffentlich-rechtlichen Abbaugenehmigung für Dellenhau durch das Landratsamt Konstanz am 01.07.2020
- 2021
Klage von vier Gemeinden gegen die Abbaugenehmigung; Aussetzung der Vollziehbarkeit zur Nachholung der UVP
- 2025
Landratsamt Konstanz bestätigt die Abbaugenehmigung am 07.07.2025; sofortige Vollziehung am 27.08.2025 angeordnet