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Hersteller der Andechser Klosterbiere – nach benediktinischer Brautradition seit 1455 am Heiligen Berg Bayerns gebraut.

Klosterbrauerei Andechs (Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München und Andechs)
Andechs (DE)Neu auf Amplifa
Die Klosterbrauerei Andechs
Die Klosterbrauerei Andechs ist ein Wirtschaftsbetrieb der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München und Andechs und produziert am Fuß des Heiligen Berges über dem Ammersee die bekannten Andechser Klosterbiere. Das Sortiment umfasst unter anderem Andechser Hell, Spezial Hell, Bergbock Hell, Export Dunkel, Doppelbock Dunkel, Weißbier Hell und Dunkel, Weizenbock, Radler naturtrüb sowie alkoholfreie Biere und alkoholfreie Getränke. Gebraut wird nach dem aufwändigen Mehrfachmaischverfahren und dem traditionsreichen Zweitankverfahren, kombiniert mit moderner Brautechnik: Sudhaus (1983, 2007 erneuert), ausgebauter Gär- und Lagerkeller (2006), Entalkoholisierungsanlage (2016) und eine neue Flaschenfüllerei (2019). Die Rohstoffe Wasser, Malz, Hopfen und Hefe werden streng geprüft; während der Produktion finden 60 Kontrollen statt, begleitet von einem voll ausgestatteten chemisch-technischen und mikrobiologischen Labor. Neben der Brauerei gehören Bräustüberl, Klostergasthof, Klostermetzgerei, Klosterbrennerei, Klosterladen, Landwirtschaft und Tagungsbetriebe zum Kloster. Die Biere werden in Deutschland vertrieben und laut Wikipedia bis nach Russland, Finnland und Japan exportiert.
- Standort
- Andechs
- Verfahren
- Bierbrauen (Mehrfachmaischverfahren), Bierbrauen (Zweitankverfahren), Süßen/Abfüllung (Flaschen- und Fassfüllung), Entalkoholisierung, CO2-Rückgewinnung, Filtration (Kieselgurfiltration), Malzanalytik/Qualitätssicherung (Labor), Brauerei (Klosterbrauerei Andechs)
- Werkstoffe
- Wasser, Malz, Hopfen (Aromahopfen), Hefe, Hopfen
- Gegründet
- 1455
- Branchen
- Brauwirtschaft, Gastronomie/Hotellerie, Wallfahrt/Seelsorge, Tagungen/Veranstaltungen, Landwirtschaft
- 01
Rohstoffannahme und Malzanalytik
- 02
Schroten (Schrotmühle)
- 03
Sudprozess (Mehrfachmaischverfahren)
- 04
Gärung
- 05
Lagerung (Zweitankverfahren)
- 06
Kieselgurfiltration
- 07
Abfüllung Flasche/Fass (2019 neue Flaschenfüllerei)
- 08
Qualitätskontrolle und Vertrieb
Rohstoffe und Brauverfahren
Wasser
Grundstoff aller Andechser Klosterbiere.
Malz
Vor der Anlieferung labormäßig geprüft (Mürbigkeit, Wassergehalt, Kornverteilung); verleiht den Bieren den malzaromatischen Charakter.
Hopfen
Aromahopfen als charaktergebende Beimengung.
Hefe
Treibmittel für Gärung; Probennahme auch im mikrobiologischen Labor.
Standorte

Andechs
DEKloster- und Brauereistandort am Fuß des Heiligen Berges; Klosterbrauerei, Bräustüberl, Klostergasthof, Klosterladen
- Werkstoffe
- Wasser, Malz, Hopfen, Hefe
- Sudhaus (1983, 2007 erneuert)
- Gär- und Lagertanks (2006 erweitert)
- Entalkoholisierungsanlage (2016)
- Flaschenfüllerei (2019)
- Schrotmühle
Klosterbiere

Einblicke in die Fertigung




Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Bierbrauen (Mehrfachmaischverfahren)Sonstiges | – | – | – | – | – |
| Bierbrauen (Zweitankverfahren)Sonstiges | – | – | – | – | – |
| Süßen/Abfüllung (Flaschen- und Fassfüllung)Montage | – | – | – | – | – |
| EntalkoholisierungSonstiges | – | – | – | – | – |
| CO2-RückgewinnungSonstiges | – | – | – | – | – |
| Filtration (Kieselgurfiltration)Sonstiges | – | – | – | – | – |
| Malzanalytik/Qualitätssicherung (Labor)Prüfung | – | – | – | – | – |
6 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Sudhaus | – | – | – | 1983 (2007 | Andechs |
| Gär- und Lagertanks | – | – | – | 2006 (erwe | Andechs |
| Entalkoholisierungsanlage | – | – | – | 2016 | Andechs |
| Flaschenabfüllanlage/Flaschenfüllereianlage | – | – | – | 2019 | Andechs |
| Schrotmühle | – | – | – | – | Andechs |
| Mälzereigebäude | – | – | – | 1906 | Andechs |
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Historie
- 1080
Erste urkundliche Erwähnung von Andechs als „Andehse“
- 1128
Graf Berthold II. begründet die älteste Wallfahrt Bayerns
- 1455
Gründung des Benediktinerklosters durch Herzog Albrecht III.; Bierbrauen urkundlich nachgewiesen
- 1803
Säkularisation / Aufhebung des Klosters
- 1906
Siebenstöckiges Mälzereigebäude errichtet
- 1950
Erste Flaschenabfüllanlage
- 1952
Wiedereröffnung des Bräustüberls durch Abt Hugo Lang
- 1972
Beschluss zum Neubau der Brauerei am Fuß des Heiligen Berges
- 1974
Fertigstellung Fass- und Flaschenkeller
- 1983
Neues Sudhaus
- 1996
Beginn des Lizenzprodukte-Konzepts
- 2006
Ausbau Gär-/Lagerkeller abgeschlossen
- 2007
Sudhaus grundlegend erneuert
- 2016
Entalkoholisierungsanlage in Betrieb (Weißbier alkoholfrei)
- 2019
Neue Flaschenfüllerei fertiggestellt