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Bayerische Genossenschaftsbrauerei in Sachsenkam – Bier und alkoholfreie Getränke seit 1677

Klosterbrauerei Reutberg eG
Sachsenkam (Am Reutberg 3, 83679)Neu auf Amplifa
Über die Klosterbrauerei Reutberg
Die Klosterbrauerei Reutberg eG ist eine Brauerei in Sachsenkam-Reutberg im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in Oberbayern, unmittelbar neben dem Franziskanerinnenkloster Reutberg. Sie wurde 1924 von 42 Genossen als Brauereigenossenschaft gegründet und braut seit 1677 am Klosterstandort; das Wasser stammt bis heute aus klostereigenen Quellen, der Hopfen aus der Hallertau. Das Sortiment umfasst rund zwölf Biere, darunter Kloster Hell, Export Hell, Kloster Märzen, Heller Bock, Josefi Bock, Kloster Weiße, Daisenberger Dunkle Weiße, Weißbier-Bock, Kloster Pils und Jubiläumssud, sowie alkoholfreie Getränke, deren Herstellung 1968 begann. Gebraut wird im Läuterbottich und Sudkessel aus Massivkupfer von 1937; 2017 investierte die Brauerei in sieben neue Edelstahltanks. Der Ausstoß lag 2017 bei über 22.000 hl und 2018 bei etwa 21.400 hl. Zur Brauerei gehören das Bräustüberl Kloster Reutberg sowie das Reutberg-Stüberl in Bad Tölz; jährlich werden zwei bis drei Schiffscontainer nach Santa Monica in die USA verschifft.
- Standort
- Sachsenkam
- Verfahren
- Gastronomie (Wirtshaus & Biergarten), Fass- und Flaschenabfüllung (Flaschenabfüllung seit 1991 bei Brauerei Aying)
- Werkstoffe
- Brauwasser aus klostereigenen Quellen, Hopfen aus der Hallertau, Gerste, Sudkessel und Läuterbottich aus Massivkupfer (1937)
- Gegründet
- 1924
- Branchen
- Brauwesen, Gastronomie
- 01
Brauwasser aus eigenen Quellen
- 02
Mälzen/Schroten (Schrotmühle)
- 03
Sudprozess im Kupfer-Sudkessel und Läuterbottich (1937)
- 04
Gärung und Lagerung in Edelstahl- und Aluminiumtanks
- 05
Fassabfüllung in Reutberg
- 06
Flaschenabfüllung (maschinell seit 1991 bei der Brauerei Aying)
- 07
Vertrieb über Gastronomie und Export
Rohstoffe & Brauverfahren
Brauwasser aus klostereigenen Quellen
Das Brauwasser stammt bis heute aus eigenen Quellen am Klosterstandort.
Hopfen aus der Hallertau
Der Hopfen wird aus der Hallertau bezogen.
Gerste
Gerste wurde ursprünglich selbst angebaut und ist Grundrohstoff der Biere.
Sudkessel und Läuterbottich aus Massivkupfer (1937)
Gebraut wird nach wie vor im Kupfersudhaus von 1937.
Standorte
Sachsenkam
DEBrauerei, Stammwerk; Gastronomie (Bräustüberl Kloster Reutberg, Wirtshaus & Biergarten)
- Werkstoffe
- Brauwasser aus eigenen Quellen, Hallertauer Hopfen
- Sudkessel und Läuterbottich aus Massivkupfer (1937)
- Sieben Edelstahltanks (2017)
- Kühlschiff (1906)
- Schrotmühle
- Lagerkeller
- Leerguthalle
Einblicke in die Fertigung

Branchen
Zusatzleistungen
Historie
- 1618
Gründung des Klosters Reutberg
- 1677
Erste Brauerei auf dem Klostergelände, vor allem zur Verköstigung der Pilger
- 1835
Wiedererrichtung des Klosters nach der Säkularisation mit verliehenem „fremden Braurecht“
- 1901
Neubau der Brauerei außerhalb des Klosters an heutiger Stelle
- 1906
Neueinrichtung und Modernisierung der Brauerei (u. a. Kühlschiff, Schrotmühle)
- 1924
Gründung der Klosterbrauerei Reutberg eG am 23. Oktober durch 42 Genossen; Ausstoß 3.364 hl im ersten Jahr
- 1929
Ausstoß steigt auf 9.000 hl
- 1950
Aufkauf des Weiße Bräu Bad Aibling
- 1953
Erwerb der Liegenschaft des heutigen Reutberg-Stüberls in Bad Tölz
- 1968
Ausstoß erreicht 35.000 hl; Beginn der Herstellung alkoholfreier Getränke
- 1987
Abwehr einer geplanten Fusion/Übernahme, maßgeblich durch Hans Kappelsberger
- 1991
Maschinelle Flaschenabfüllung erfolgt seitdem bei der Brauerei Aying
- 2005
Zeitweise einzige verbliebene Brauerei des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen
- 2017
Investition in sieben neue Edelstahltanks; über 22.000 hl Ausstoß bei zwölf Sorten; 5.230 Genossen
- 2018
Ausstoß ca. 21.400 hl; Drehort der Serie Hubert und Staller