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Eisenguss und mechanische Bearbeitung von Bremsscheiben, Bremstrommeln, Schwungrädern und Getriebegehäusen seit 1830.

M.

M. Busch GmbH & Co. KG

Bestwig, Ruhrstraße 1 · Meschede-Wehrstapel, Wehrstapeler Straße 12Neu auf Amplifa

1830Gegründet
ca. 70.000 tJahres-Schmelzleistung (Stand 1983)
2Werke in Bestwig und Meschede-Wehrstapel
ca. 1 Mio. Stück/JahrBearbeitete Bremsscheiben und Bremstrommeln

Über M. Busch

Die M. Busch GmbH & Co. KG mit Sitz in Bestwig im Sauerland ist ein Hersteller von Eisengussteilen und bearbeiteten Fertigteilen. Das Unternehmen fertigt in zwei Werken in Bestwig und Meschede-Wehrstapel Gussteile wie Bremstrommeln, Bremsscheiben, Schwungräder und Getriebegehäuse. Die Wertschöpfung umfasst Entwicklung und Konstruktion von Gussteilen, Modellbau, Kernmacherei mit Furanharzformen, Eisenguss in Sandgussverfahren sowie CNC-Bearbeitung und Montage. Das Schmelzbetriebszentrum liegt in Meschede-Wehrstapel, wo unter anderem ein Kupolofen, Induktions- und Mittelfrequenzöfen sowie mehrere Gießereianlagen betrieben werden; im Werk Bestwig erfolgt unter anderem die Bearbeitung der Bremsscheiben und Bremstrommeln. Hauptkunde und Gesellschafterin ist die BPW Bergische Achsen KG, Abnehmerbranchen sind der Fahrzeugbau für LKW, PKW-Anhänger und Nutzfahrzeuge. Die bearbeiteten Bremsscheiben und Bremstrommeln werden nach Unternehmensangaben mit rund einer Million Stück pro Jahr in den globalen Markt geliefert.

Standort
Bestwig
Verfahren
Eisenguss (Grauguss/Sphäroguss), Mechanische Bearbeitung / Dreherei (CNC-Drehen), Bearbeitung von Bremsscheiben und Bremstrommeln (ca. 1 Mio. Stück/Jahr), Kernmacherei (Furanharzformen, automatisierte Fertigung), Modellbau, Montage (Achsmontage), Blechfertigung, Eisenguss (Gießerei)
Werkstoffe
Eisenguss / Gusseisen, Grauguss (Graugießerei, historisch), Sphäroguss (Joint Venture Sphärogießerei Busch-Rába), Grauguss, Sphäroguss, Eisenguss, Sandguss
Zertifikate
100% Recycling (Recyclingfähiges Gussmaterial laut Eigenaussage)
Gegründet
1830
Branchen
Fahrzeugbau (LKW, PKW-Anhänger, Nutzfahrzeuge), Automotive, Landwirtschaftliche Fahrzeuge (historisch)
  1. 01

    Entwicklung/Konstruktion von Gussteilen

  2. 02

    Modellbau

  3. 03

    Kernmacherei (Furanharzformen)

  4. 04

    Eisenguss (Sandguss)

  5. 05

    Gussnachbehandlung

  6. 06

    CNC-Bearbeitung / Dreherei

  7. 07

    Montage

  8. 08

    Lager und Verladung

Werkstoffe und Verfahren

EN-GJL

Grauguss

Historische Basis der Graugießerei in Meschede-Wehrstapel seit 1860.

EN-GJS

Sphäroguss

Im Joint Venture Busch-Rába (Győr, Ungarn) gefertigter Werkstoff für Gussteile.

Eisenguss

Eisenguss

Hauptwerkstoff für Bremsscheiben, Bremstrommeln, Schwungräder und Getriebegehäuse.

SG

Sandguss

Gussverfahren in Form- und Gießstrecken der Gießereien II–IV mit Furanharzformen.

Standorte

Bestwig

DE

Werk: Verwaltung, Fertigung, mechanische Bearbeitung, Lager

Werkstoffe
Eisenguss (bearbeitete Gussteile)
  • Hydraulische Hämmer und Pressen (Freiformschmiede)
  • Bearbeitungsmaschinen für Bremsscheiben und Bremstrommeln (Halle 6)

Meschede-Wehrstapel

DE

Werk: Gießerei, Schmelzbetrieb, Bearbeitung, Lager/Verladung

Werkstoffe
Eisenguss (EN-GJL, EN-GJS)
  • Kupolofen mit Warmhalteofen
  • 2 Netzfrequenz-Induktions-Tiegelöfen
  • Mittelfrequenzofen
  • Formatic-Formanlage (Gießerei II)
  • Gießerei III mit Sandaufbereitung, Form- und Gießstrecke, Ausleeranlage
  • Gießerei 4 (G4) für Bremsscheiben
  • Durchlauftrockenofen (Kernmacherei)
  • Gießereiversuchsanlage für Furanharzformen
  • CNC-Drehmaschine

Branchen

Fahrzeugbau (LKW, PKW-Anhänger, Nutzfahrzeuge)AutomotiveLandwirtschaftliche Fahrzeuge (historisch)

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Eisenguss (Grauguss/Sphäroguss)Guss––––Eisenguss
Mechanische Bearbeitung / Dreherei (CNC-Drehen)Zerspanung––––Eisenguss
Bearbeitung von Bremsscheiben und Bremstrommeln (ca. 1 Mio. Stück/Jahr)Zerspanung–––ca. 1 Mio. Stück pro JahrGusseisen
Kernmacherei (Furanharzformen, automatisierte Fertigung)Guss––––Furanharzformen
ModellbauGuss–––––
Montage (Achsmontage)Montage–––––
BlechfertigungUmformung–––––

12 Anlagen & Maschinen

MaschineHersteller / ModellAnzahlArbeitsraumBaujahrStandort
CNC-Drehmaschine–1–1977Werk Meschede-Wehrstapel
Netzfrequenz-Induktions-Tiegelofen–2–1978Werk Meschede-Wehrstapel
Kupolofen mit Warmhalteofen–1Jährliche Schmelzleistung ca. 70.000 t1983Werk Meschede-Wehrstapel
Formatic-Formanlage (Gießerei II)Formatic1–1978Werk Meschede-Wehrstapel
Gießerei III (Sandaufbereitung, Form- und Gießstrecke, Ausleeranlage, Gussnachbehandlung)–1–1991Werk Meschede-Wehrstapel
Gießerei 4 (G4) für Bremsscheiben–1–2004-2005Werk Meschede-Wehrstapel
Gießofen (Gießerei 4)–1–2008Werk Meschede-Wehrstapel
Mittelfrequenzofen–1–2011Werk Meschede-Wehrstapel
Gießereiversuchsanlage (Furanharzformen)–1–1975Werk Meschede-Wehrstapel
Hydraulische Hämmer und Pressen (Freiformschmiede)–––1960Werk Bestwig
Bearbeitungsmaschinen für Bremsscheiben und Bremstrommeln–––2015Werk Bestwig (Halle 6)
Durchlauftrockenofen (Kernmacherei)–1–2002Werk Meschede-Wehrstapel

Zusatzleistungen

Eisenguss (Gießerei)Mechanische Bearbeitung / ZerspanungEntwicklung/Konstruktion von GussteilenCNC-DrehereiKernmachereiModellbau

Referenzkunden

BPW Bergische Achsen KG (Gesellschafter/Muttergesellschaft)BPW Fahrzeugtechnik Paderborn (historische Fertigungsverlagerung)BPW-Rába (historische Verlagerung Nutzfahrzeugprogramm)Rába Rt (ehemaliges Joint Venture, 2010 Anteile übernommen)

Historie

  1. 1830

    Schmiedemeister Michael Busch übernimmt eine Sensenschmiede im Nierbachtal; Herstellung eisenbereifter Achsen für landwirtschaftliche Gespanne.

  2. 1860

    Hammerwerk und Graugießerei auf dem heutigen Betriebsgelände in Meschede-Wehrstapel.

  3. 1890

    Vier Gründerenkel errichten in Bestwig eine Fabrik für Last- und Patentachsen.

  4. 1924

    Zusammenschluss der Werke zur M. Busch AG.

  5. 1929

    500 Mitarbeiter; einer der namhaften deutschen Hersteller von Lastachsen.

  6. 1935

    Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft.

  7. 1945

    90 % der Anlagen in Wehrstapel durch Bomben zerstört; anschließend Wiederaufbau.

  8. 1960

    Bergische Achsenfabrik Fritz Kotz und Söhne, Wiehl, wird Mitgesellschafter.

  9. 1968

    Dipl.-Ing. Hans-Peter Busch und Dr. Horst Schmitz-Dörner werden Geschäftsführer.

  10. 1983

    Inbetriebnahme eines neuen Kupolofens; jährliche Schmelzleistung ca. 70.000 t.

  11. 1998

    Vollständige Übernahme durch die BPW Bergische Achsen KG und beteiligte Gesellschafter.

  12. 1999

    Wolfgang Krappe wird Geschäftsführer.

  13. 2001

    Gießerei steigert Leistung um 20 % durch umfangreiche Investition.

  14. 2003

    Erstmals mehr Bremsscheiben als Bremstrommeln gefertigt.

  15. 2004

    Neubau der Gießerei 4 (G4) für Bremsscheiben, Investition ca. 15 Mio. Euro.

  16. 2005

    Einführung des Entgeltrahmenabkommens (ERA) als erstes metallverarbeitendes Unternehmen in NRW.

  17. 2008

    Joint Venture mit Rába Rt: Gründung der Busch-Rába Kft, Sphärogießerei in Győr, Ungarn.

  18. 2010

    BPW übernimmt die Rába-Anteile; Umbenennung in Busch-Hungária Kft.

  19. 2011

    Anschaffung eines neuen Mittelfrequenzofens im Schmelzbetrieb Wehrstapel.

  20. 2015

    Bau der Halle 6 in Bestwig; Investitionen in neue Bearbeitungsmaschinen für Bremsscheiben und Bremstrommeln.

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