Zum Inhalt
NEU: KI-AUSSCHREIBUNG IN 2 MINUTEN – JETZT KOSTENLOS TESTEN
Zurück zur Suche

Ist das Ihr Unternehmen? Profil übernehmen

Eine der ersten Maschinenfabriken Deutschlands: Dampfmaschinen, Walzwerksanlagen und Maschinenteile sowie eigener Hochofen-, Puddel- und Blechwalzbetrieb

HA

Mechanische Werkstätten Harkort & Co.

Wetter a. d. Ruhr · Olpe · Magdeburg · Berlin · ElberfeldNeu auf Amplifa

1819Gegründet
325Mitarbeitende (Stand 1869: 25 Angestellte, 300 Arbeiter)
5Standorte (Wetter, Olpe, Magdeburg, Berlin, Elberfeld)

Über die Mechanischen Werkstätten Harkort & Co.

Die Mechanischen Werkstätten Harkort & Comp. wurden am 18. September 1819 von Johann Heinrich Daniel Kamp und Friedrich Harkort in den Ruinen der Burg Wetter oberhalb von Wetter an der Ruhr gegründet und zählten zu den ersten Maschinenfabriken Deutschlands. Nach englischem Vorbild und zunächst mit überwiegend englischen Fachkräften stellte das Unternehmen Dampfmaschinen her; 1821 waren bereits zehn verschiedene Modelle im Angebot. Daneben fertigte die Fabrik Maschinenteile, Walzen, Öfen, Treppengeländer, Bügeleisen, Grabkreuze sowie Walzwerksanlagen. Am Standort Wetter entstanden ab 1826 ein Hochofen, 1827 ein Puddel- und Walzwerk sowie ein Blechwalzwerk; 1829/30 kam das Hochofenwerk Henriettenhütte bei Olpe hinzu. Zu den Werkstoffen zählten Eisen, Stahl und Kupfer, das im Kupferhammerwerk in Hinsbeck verarbeitet wurde. Niederlassungen bestanden in Magdeburg, Berlin und Elberfeld. 1906 wurde der Betrieb von der Märkischen Maschinenbauanstalt Ludwig Stuckenholz übernommen und ging 1910 in der Deutschen Maschinenfabrik AG, der späteren Demag, auf.

Standort
Wetter a. d. Ruhr
Verfahren
Herstellung von Dampfmaschinen, Herstellung von Walzwerksanlagen, Blechwalzen (Blechwalzwerk), Puddel- und Walzwerk, Hochofenbetrieb (Hochofen, Hochofenwerk Henriettenhütte), Kupferhammerwerk, Fertigung von Maschinenteilen, Dampfmaschinenbau
Werkstoffe
Kupfer, Eisen, Stahl, Blech
Gegründet
1819-09-18
Mitarbeiter
325
Branchen
Maschinenbau, Bergbau/Hüttenwesen, Eisenverarbeitung
  1. 01

    Hochofenbetrieb

  2. 02

    Puddeln und Walzen

  3. 03

    Blechwalzen

  4. 04

    Kupferhammerwerk

  5. 05

    Fertigung von Maschinenteilen

  6. 06

    Montage von Dampfmaschinen und Walzwerksanlagen

Werkstoffe und Verfahren

Eisen

Eisen

Grundwerkstoff für Hochofenbetrieb, Puddel- und Walzwerk sowie Maschinenfertigung.

Stahl

Stahl

Werkstoff des Blechwalzwerks und der Walzwerksanlagen.

Cu

Kupfer

Im Kupferhammerwerk in Hinsbeck verarbeiteter Werkstoff.

Standorte

Wetter a. d. Ruhr

DE

Hauptwerk: Maschinenfabrik, Blechwalzwerk, Hochofen, Puddel- und Walzwerk

Werkstoffe
Eisen, Stahl
  • Dampfmaschine (1819)
  • Blechwalzwerk
  • Hochofen (1826)
  • Puddel- und Walzwerk (1827)

Olpe

DE

Hochofenwerk (Henriettenhütte)

Werkstoffe
Eisen
  • Hochofenwerk (1829/30)

Magdeburg

DE

Niederlassung/Betrieb

Berlin

DE

Niederlassung/Betrieb

Elberfeld

DE

Niederlassung (Julius Blank)

Branchen

MaschinenbauBergbau/HüttenwesenEisenverarbeitung

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Herstellung von DampfmaschinenMontage––––Metall
Herstellung von WalzwerksanlagenMontage––––Metall
Blechwalzen (Blechwalzwerk)Umformung––––Stahl, Eisen
Puddel- und WalzwerkUmformung––––Eisen, Stahl
Hochofenbetrieb (Hochofen, Hochofenwerk Henriettenhütte)Guss––––Eisen
KupferhammerwerkUmformung––––Kupfer
Fertigung von MaschinenteilenZerspanung––––Metall

6 Anlagen & Maschinen

MaschineHersteller / ModellAnzahlArbeitsraumBaujahrStandort
Dampfmaschine–1–1819Wetter a. d. Ruhr
Blechwalzwerk––––Wetter a. d. Ruhr
Hochofen–1–1826Wetter a. d. Ruhr
Puddel- und Walzwerk–––1827Wetter a. d. Ruhr
Hochofenwerk (Henriettenhütte)–––1829Olpe
Kupferhammerwerk––––Hinsbeck

Zusatzleistungen

DampfmaschinenbauWalzwerksanlagenBlechwalzwerkHochofenbetriebPuddel- und WalzwerkMaschinenteileKonstruktion

Historie

  1. 1819

    Gründung der Mechanischen Werkstätten Harkort & Comp. durch Johann Heinrich Daniel Kamp und Friedrich Harkort in den Ruinen der Burg Wetter; eine der ersten Maschinenfabriken Deutschlands.

  2. 1821

    Zehn verschiedene Dampfmaschinenmodelle im Angebot bis zu einem Preis von 23.000 Taler.

  3. 1826

    Errichtung eines Hochofens in Wetter.

  4. 1827

    Errichtung eines Puddel- und Walzwerks.

  5. 1829

    Bau des Hochofenwerks Henriettenhütte bei Olpe.

  6. 1834

    Ausscheiden Friedrich Harkorts am 10. Januar nach finanziellen Problemen; Johann Heinrich Daniel Kamp übernimmt die Führung.

  7. 1837

    Eintritt von Hermann Kamp in die Firma.

  8. 1841

    Julius Blank tritt als leitender Kaufmann in die Firma Kamp & Co. ein.

  9. 1851

    Otto und Hermann Kamp sowie Julius Blank übernehmen die Firma von Johann Heinrich Daniel Kamp.

  10. 1853

    Julius Blank wird alleiniger Inhaber der Firma Kamp & Co.

  11. 1865

    Tod Julius Blanks; Söhne Heinrich Blank und Julius Blank d. J. werden Teilhaber, Alfred Trappen wird Prokurist.

  12. 1869

    50-jähriges Jubiläum mit 25 Angestellten und 300 Arbeitern in Anwesenheit Friedrich Harkorts.

  13. 1873

    Überführung in eine Aktiengesellschaft wegen Kapitalknappheit.

  14. 1896

    Rücktritt Heinrich Blanks; Alfred Trappen führt die Firma weiter.

  15. 1906

    Übernahme durch die Märkische Maschinenbauanstalt Ludwig Stuckenholz unter Leitung von Wolfgang Reuter.

  16. 1910

    Vereinigung mit anderen Unternehmen zur Deutschen Maschinenfabrik AG mit Sitz in Duisburg, später Demag.

  17. 1973

    Demag wird durch Mannesmann übernommen.

Personalisierte Demo

Bereit, den Amplifa Marketplace in Aktion zu sehen?

Vom strukturierten Request bis zum passenden Fertigungspartner: KI-gestütztes Matching, verifizierte Anbieter und transparente Kennzahlen – an einem Ort, für den industriellen Mittelstand im DACH-Raum.

Demo anfragen