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Konstruiert große Raumfahrtstrukturen wie Booms, Solarmodule und Radiatoren direkt im Orbit mittels 3D-Druck.
Orbital Matter
Designed in Germany · Made in Poland · Built in OrbitNeu auf Amplifa
Über Orbital Matter
Orbital Matter ist ein Raumfahrtunternehmen, das Strukturkomponenten nicht auf der Erde fertigt, sondern direkt im Orbit. Mit dem eigenentwickelten PADS-Verfahren (Printer Assisted Deployment System) werden kontinuierliche, gelenklose Strukturbooms von 10 m bis über 100 m Länge im Weltraum gedruckt. Als Werkstoff dient SPACECRETE, ein UV-härtender Werkstoff, der als Flüssigkeit verarbeitet und in Sekunden zu einer starren, fugenlosen Raumfahrtstruktur aushärtet. Auf diesen Booms werden Solarmodule, Radiatoren und Antennenstrukturen montiert, die für konventionelle Raketenverkleidungen zu groß wären und sonst komplexe mechanische Entfaltungssysteme erfordern. Die Entwicklung folgt einem flight-driven Ansatz: Früh und häufig gestartete Missionsdemonstratoren validieren die Systeme unter realen Weltraumbedingungen. Die Roadmap reicht von den Replicator-Missionen (2024–26) über PADS-Missionen (2026–28) bis zum Bau von Space Data Centers und Raumstationen mit kilometerlangen Solarmodulen und Radiatoren ab 2030. Entwickelt wird in Deutschland, gefertigt in Polen, gebaut im Orbit.
- Standort
- Designed in Germany
- Verfahren
- 3D-Druck (UV-curing, space native manufacturing process), P.A.D.S. (Printer Assisted Deployment System) – Herstellung kontinuierlicher Strukturbooms on-orbit, Orbitale 3D-Druck-Fertigung von Strukturbooms (PADS – Printer Assisted Deployment System), Herstellung kontinuierlicher, gelenkloser Strukturbooms (10 m bis 100 m+) im Orbit, Bau von Solarmodulen, Radiatoren und Antennenstrukturen im All, Spacecrete-Material (UV-härtender Werkstoff)
- Werkstoffe
- SPACECRETE, Concrete (referenziert als Vorbild für SPACECRETE)
- Branchen
- Raumfahrt, Satellitenkonstellationen, Space Data Centers, Raumstationen
- 01
3D-Druck im Orbit (UV-Härtung)
- 02
Erhärtung zu monolithischer Struktur
- 03
Integration von Solarmodulen, Radiatoren, Antennen
- 04
In-orbit Validierung
Werkstoff SPACECRETE
SPACECRETE
UV-härtender Werkstoff, der als Fluid verarbeitet und in Sekunden zu einer starren, gelenklosen Struktur aushärtet.
Standorte

Orbit
On-Orbit-Fertigung
- Werkstoffe
- SPACECRETE
- PADS 3D-Drucker (On-Orbit-Drucksystem)
Bauteile




Einblicke in die Fertigung



Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| 3D-Druck (UV-curing, space native manufacturing process)Additiv | – | 100 m+ | – | – | SPACECRETE |
| P.A.D.S. (Printer Assisted Deployment System) – Herstellung kontinuierlicher Strukturbooms on-orbitAdditiv | – | 100 m+ | 10 m | – | SPACECRETE |
1 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| PADS 3D-Drucker (On-Orbit-Drucksystem) | Orbital Matter PADS | – | Booms von 10 m bis 100 m+ Länge | – | Orbit |
Zusatzleistungen
Missions-Roadmap
- 2024–26
Replicator-Missionen: Technologie-Demonstratoren mit jeweils länger werdenden Booms im Orbit
- 2026–28
PADS-Missionen: gemeinsame Missionen mit größeren Kundenaperturen
- 2030
Construction-Missionen: Bau von Space Data Centers und Raumstationen mit km-langen Solarmodulen und Radiatoren