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Hersteller des Laser/ILCA Dinghy – einheitsklassiger olympischer Einhandsegeljollen, gebaut nach lizenzierter Bauvorschrift
Performance Sailcraft
Montreal (Kanada) · EnglandNeu auf Amplifa
Über Performance Sailcraft
Performance Sailcraft wurde 1967 vom kanadischen Segler und Produktentwickler Ian Bruce gegründet, ursprünglich mit dem Ziel, kostengünstige International 14 Rumpfserien herzustellen. Bekannt wurde das Unternehmen als Produzent der 1970 von Ian Bruce und Bruce Kirby entworfenen Laser-Dinghy, deren Segel von Hans Fogh entwickelt wurde. Nach der Vorstellung auf der New York Boat Show 1971 mit 144 Bestellungen lizenzierte das Unternehmen regionale Hersteller, darunter ab 1972 Performance Sailcraft Europe in England unter der Leitung von Paul Davies. Die Boote werden nach einer vertraulichen Bauanleitung mit verbindlichen technischen Standards gefertigt, damit alle Rümpfe, Segel und Ausrüstungsteile klassenkonform identisch bleiben. Bis 2023 wurden weltweit über 223.000 Boote gebaut; die Klasse segelt in 120 Ländern und ist seit 1996 olympische Klasse, seit 2023 offiziell als ILCA Dinghy bezeichnet.
- Standort
- Montreal
- Verfahren
- Bootsbau, Lizenzierung regionaler Hersteller
- Werkstoffe
- One-Design-Bauvorschrift
- Zertifikate
- ILCA-Klassenspezifikation
- Gegründet
- 1967
- Branchen
- Segelbootbau, Sportartikel
- 01
Design und Konstruktion (Bruce Kirby)
- 02
Prototypenbau und Erprobung
- 03
Fertigung nach lizenzierter Bauanleitung
- 04
Regionale Lizenzierung von Herstellern
- 05
Klassenkontrolle durch die ILCA
Konstruktion & Bauvorschrift
One-Design-Bauvorschrift
Vertrauliche Bauanleitung mit technischen Standards stellt identische Rümpfe, Segel und Ausrüstung über alle Produktionsstätten hinweg sicher.
Standorte
Montreal
KanaEntwicklung und Produktion (Performance Sailcraft)
England
EnglProduktion (Performance Sailcraft Europe, lizenziert)
Branchen
Zusatzleistungen
Klassenkonformität
Die International Laser Class Association (ILCA) definiert Spezifikationen und Wettbewerbsregeln; die Konformität der Produktion wird über die autorisierte Bauanleitung und Legacy Builder wie Performance Sailcraft Japan und PSA / Global Sailing gesichert.
| Nachweis | Montreal |
|---|---|
| ILCA-Klassenspezifikation |
Historie
- 1967
Ian Bruce gewinnt die International 14 Weltmeisterschaft mit dem Mark III (Design Bruce Kirby) und gründet Performance Sailcraft zur kostengünstigen Produktion von rund 100 Booten in zwei Jahren.
- 1969
Hudson's Bay Company beauftragt Ian Bruce mit Vorschlägen für Outdoor-Sportausrüstung; Kontakt zu Bruce Kirby, Skizze des 'million dollar doodle'.
- 1970
Entwicklung des Laser (zunächst 'Weekender'); Prototyp beim 'America's Tea Cup' am Lake Geneva, Hans Fogh fertigt das Segel und gewinnt ein Rennen. Namensgebung 'Laser' im November 1970.
- 1971
Offizielle Vorstellung auf der New York Boat Show mit 144 Bestellungen; Produktionsvereinbarung zwischen Bruce und Kirby.
- 1972
Ian Bruce lizenziert einen Baubetrieb in England (Performance Sailcraft Europe, Leitung Paul Davies); Gründung der International Laser Class Association (ILCA).
- 1974
Erste Weltmeisterschaft in Bermuda; National Film Board of Canada veröffentlicht den Dokumentarfilm 'The Boat that…' (Regie Andy Thomson).
- 1996
Der Laser wird olympische Klasse.
- 2023
Über 223.000 Boote weltweit gebaut; offizielle Umbenennung in ILCA Dinghy nach einem Markenrechtsstreit.