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Thermochemisches Recycling: Pyrolyse-Technologie (MLM-R®) wandelt gemischten Plastikabfall in Naphtha als chemischen Rohstoff.

PRUVIA GmbH
Fürth · Chemiepark Leuna · Italien (Pilotanlage) · Chemiepark GendorfNeu auf Amplifa
Über PRUVIA
Die PRUVIA GmbH mit Sitz in Fürth entwickelt und betreibt Anlagen für das thermochemische Recycling von Kunststoffabfällen auf Basis der patentierten MLM-R®-Pyrolyse-Technologie. Im kontinuierlichen Loop-Prozess wird gemischter Plastikabfall geschmolzen, unter Sauerstoffabschluss gecrackt und das Pyrolysegas zu Pyrolyseöl kondensiert, das die Qualitätskriterien von Naphtha erfüllt. Naphtha dient als Ausgangsstoff für nahezu alle erdölbasierten chemischen Vorprodukte wie Kunststoffe, Waschmittel und Lösungsmittel, sodass fossile Ressourcen substituiert werden können. Die Technologie schließt die Recyclinglücke zwischen mechanischem Recycling und Verbrennung und basiert auf über 25 Jahren Forschung von Mitgründerin Prof. Dr. Maria Laura Mastellone. Die Verfahrenskonzeptvalidierung erfolgte an einer Pilotanlage in Italien; im Chemiepark Leuna betreibt das Unternehmen eine DEMO-Anlage im industriellen Maßstab. Im Chemiepark Gendorf (Landkreis Altötting) entsteht zudem eine kommerzielle Anlage zur Verarbeitung von gemischten Kunststoffen, für die zunächst 39 und später 67 Arbeitsplätze geplant sind. PRUVIA ist Mitglied im THINKTANK Industrial Resource Strategies und im Corporate Forum Chemical Recycling (CFCR).
- Standort
- Fürth
- Verfahren
- Thermochemisches Recycling / Pyrolyse (MLM-R® Technologie), Pyrolyse von Kunststoffabfall zu Naphtha (3 Schritte: Schmelzen, Cracken ohne Sauerstoff …), Kontinuierlicher Pyrolyse-Prozess im MLM-R® Loop (Reaktor + Regenerator mit Wärmeträger …), Thermochemisches Recycling von gemischten Plastikabfällen, Pyrolyse-Technologie (MLM-R®), Herstellung von Naphtha aus Plastikabfall, Recyclinglücke zwischen mechanischem Recycling und Verbrennung schließen
- Werkstoffe
- Naphtha (Petroleumprodukt, Ausgangsmaterial für Chemie-Feedstocks), Pyrolyseöl (erfüllt Qualitätskriterien von Naphtha), Kunststoffabfall (gemischte Kunststoffe), Pyrolyse (thermochemisches Recycling), Naphtha (Pyrolyseöl), Gemischte Kunststoffabfälle
- Branchen
- Chemische Industrie, Kunststoffindustrie, Recycling- und Abfallwirtschaft, Kreislaufwirtschaft
- 01
Aufnahme gemischter Kunststoffabfälle
- 02
Aufheizen und Verflüssigen (Schmelze)
- 03
Cracken unter Sauerstoffabschluss im MLM-R®-Reaktor
- 04
Wärmeträger-Regeneration im Loop
- 05
Kondensation des Pyrolysegases zu Pyrolyseöl/Naphtha
- 06
Bereitstellung von Naphtha als chemischer Feedstock
- 07
Interne energetische Verwertung von Prozessrückständen
Werkstoffe & Verfahren
Pyrolyse (thermochemisches Recycling)
Kontinuierliches Verfahren zur Umwandlung gemischter Kunststoffabfälle in Pyrolyseöl/Naphtha.
Naphtha (Pyrolyseöl)
Erfüllt die Qualitätskriterien von Naphtha und dient als Rohstoff für chemische Vorprodukte wie Kunststoffe, Waschmittel und Lösungsmittel.
Gemischte Kunststoffabfälle
Einschließlich schwer recycelbarer Fraktionen, die mechanisch nicht verwertet werden können.
Standorte & Anlagen

Fürth
DEHauptsitz und Verwaltung

Chemiepark Leuna
DEDEMO-Anlage im industriellen Demonstrationsmaßstab
- Werkstoffe
- Gemischte Kunststoffabfälle
- MLM-R® Loop-Reaktor (Pyrolyse-Reaktor)
- Regenerator
- Kondensationsmodul

Italien
ITPilotanlage (MLM-R® Technologie der ersten Generation)
- Werkstoffe
- Gemischte Kunststoffabfälle
- Pilotanlage MLM-R®

Chemiepark Gendorf
DEKommerzielle Pyrolyse-Anlage (im Bau/Planung)
- Werkstoffe
- Gemischte Kunststoffe
- Kommerzielle Pyrolyse-Anlage
Produkte & Ausstoß


Einblicke in die Fertigung




Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Thermochemisches Recycling / Pyrolyse (MLM-R® Technologie)Kunststoff | – | – | – | – | Kunststoffabfall, gemischte Kunststoffe |
| Pyrolyse von Kunststoffabfall zu Naphtha (3 Schritte: Schmelzen, Cracken ohne Sauerstoff …)Kunststoff | – | – | – | – | Kunststoffabfall, Polyolefine (implizit) |
| Kontinuierlicher Pyrolyse-Prozess im MLM-R® Loop (Reaktor + Regenerator mit Wärmeträger …)Kunststoff | – | – | – | – | gemischte Kunststoffabfälle |
6 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Pyrolyse-Reaktor (MLM-R® Loop-Reaktor) | Pruvia MLM-R® | – | – | – | DEMO-Anlage, Chemiepark Leuna |
| Regenerator (Wärmeträger-Aufheizung im MLM-R® Loop) | Pruvia | – | – | – | – |
| Kondensationsmodul (Pyrolysegas zu Pyrolyseöl/Naphtha) | Pruvia | – | – | – | – |
| Pilotanlage | Pruvia MLM-R® Technologie der ersten Generation | 1 | – | – | Italien |
| Industrielle DEMO-Anlage | Pruvia | 1 | – | – | Chemiepark Leuna |
| Kommerzielle Pyrolyse-Anlage (europas größte Pyrolyse-Anlage, im Bau) | Pruvia | 1 | – | – | Chemiepark Gendorf (Altötting) |
Zusatzleistungen
Historie
- 2019
Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Feasibility-Studie zur integrierten Kunststoffabfallverwertung (Resources, Conservation & Recycling: X).
- 2024
Betrieb der DEMO-Anlage im Chemiepark Leuna; Pilotanlage in Italien validiert das Verfahrenskonzept.
- 2025
Baubeginn der kommerziellen Pyrolyse-Anlage im Chemiepark Gendorf (Landkreis Altötting).