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Herstellung von Kautschuk-Compounds aller gängigen Polymere, mit eigenen Werken für Fluor-, Silikon- und Spezial-Kautschukmischungen.
RADO Gummi GmbH
Radevormwald (Hauptwerk, FCC, Silikonwerk) · ViernheimNeu auf Amplifa
Über RADO Gummi GmbH
Die RADO Gummi GmbH ist ein 1959 gegründetes, inhabergeführtes Unternehmen mit Hauptsitz in Radevormwald im Bergischen Land. Seit 1992 ist die RADO ein reiner Kautschuk-Compounder und stellt mehrere Tausend Tonnen Compounds pro Jahr her. Das Portfolio umfasst rund 2.000 Rezepturen, von denen 1.200 aus dem eigenen Entwicklungslabor stammen, basierend auf 20 bis 25 Kautschuktypen und über 1.000 erfassten Rohstoffen. Produziert wird in drei getrennten Geschäftsbereichen: das Hauptwerk für Spezial-Kautschuke (NBR, CR, EPDM, ACM, Naturkautschuk), das Fluor-Competence-Center (FCC) für FKM-Compounds und ein Spezialwerk für Silikon-Compounds. Die räumliche Trennung der Produktionslinien schließt Kontaminationen aus. Die Compounds finden Einsatz in Automotive, Luftfahrt, Maschinenbau, Kabelindustrie, Energie- und Erdölindustrie sowie der Elektro- und Lebensmittelindustrie. Massen- und Reifencompound-Geschäfte werden bewusst vermieden; stattdessen setzt die RADO auf Speziallösungen nach eigener oder Kundenrezeptur.
- Standort
- Radevormwald
- Verfahren
- Entwicklung eigener Rezepturen im hauseigenen Entwicklungslabor, Verarbeitung von Kundenrezepturen, Veredelung des Mischguts, Vielfältige Verpackung nach Kundenwunsch, Prüfungen / Qualitätssicherung mit eigenem QS-Labor (Abnahmeprüfzeugnis EN 10204 3.1), Back-up-Produktionsmöglichkeiten
- Werkstoffe
- Fluor-Kautschuk (FKM), Silikon-Kautschuk (VMQ), Fluor-Silikon-Kautschuk (FVMQ), Nitril-Kautschuk (NBR), Chloropren-Kautschuk (CR), EPDM, Acrylat-Kautschuk (ACM), Naturkautschuk (NR)
- Zertifikate
- DIN EN ISO 9001:2015, DIN EN ISO 14001:2015, ISO 50001 (Energiemanagement)
- Gegründet
- 1959
- Mitarbeiter
- 70+
- Branchen
- Automotive, Luftfahrt, Maschinenbau, Kabelindustrie, Energie- und Erdöl-Industrie, Elektroindustrie
- 01
Rohstoffeinkauf (Natur- und Synthesekautschuk, Füllstoffe, Chemikalien)
- 02
Rezepturentwicklung im eigenen Entwicklungslabor
- 03
Homogenisierung im geschlossenen Kneter bzw. auf offener Walze
- 04
Nachhomogenisierung auf offener Walzenanlage
- 05
Konfektionierung über Batch-Off (Streifen, Felle, Granulat, Kalanderware)
- 06
Veredelung und Verpackung nach Kundenwunsch
- 07
Prüfung im QS-Labor, Abnahmeprüfzeugnis EN 10204 3.1
- 08
Auslieferung
Werkstoffe & Verfahren
Fluor-Kautschuk
Spezialkautschuk für vorwiegend Automotive-Anwendungen, hergestellt im eigenen Fluor-Competence-Center.
Silikon-Kautschuk
Für Elektroindustrie, Automobilbau, Maschinenbau und Lebensmittelindustrie, gefertigt im separaten Silikonwerk.
Fluor-Silikon-Kautschuk
Spezielle Mischungen, deren Eigenherstellung 1979 begann.
Nitril-Kautschuk
Wird in der Allgemeinen Mischerei des Hauptwerks verarbeitet.
Chloropren-Kautschuk
Teil des Portfolios der Allgemeinen Mischerei im Hauptwerk.
EPDM
Standardpolymer der Hauptwerk-Mischerei für vielfältige Branchen.
Acrylat-Kautschuk
Spezialpolymer der Allgemeinen Mischerei im Hauptwerk.
Naturkautschuk
Stammt von Plantagen in Malaysia, Thailand, Indonesien und Vietnam.
Kautschuk-Compounding
Homogenisierung im Kneter, weitere Verarbeitung auf offenen Walzenanlagen und Konfektionierung über Batch-Off.
Kalandrieren
Herstellung großer, dünner kalandrierter Platten.
Rezepturentwicklung
Entwicklung eigener Rezepturen im hauseigenen Labor mit Abgleich unter Serienbedingungen.
Standorte

Radevormwald – Hauptwerk
DEStammhaus und Allgemeine Mischerei für Spezial-Kautschuke
- Werkstoffe
- NBR, CR, EPDM, ACM, Naturkautschuk u. a.
- Knetanlagen
- Offene Walzenanlagen
- Batch-Off-Anlagen

Radevormwald – Fluor-Competence-Center (FCC)
DESpezialwerk für Fluor-Compounds, kontaminationsfreie Fertigung auf getrennten Linien
- Werkstoffe
- FKM
- Knetanlagen
- Walzenanlagen
- Rubber Process Analyser (RPA)

Radevormwald – Geschäftsbereich Silikon
DESpezialwerk für Silikon- und Fluor-Silikon-Compounds
- Werkstoffe
- VMQ, FVMQ
- Walzenanlagen
Viernheim – Viernheim Rubber GmbH (VRG)
DEBack-up-Compounding zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit
- Werkstoffe
- Alle gängigen Kautschuktypen
Einblicke in die Fertigung





Branchen
Zusatzleistungen
Qualität & Zertifizierung
Die RADO prüft Rohstoffe, Rezepturentwicklung und Produktion prozessbegleitend im eigenen QS-Labor unter anderem mit Rubber Process Analyser (RPA), Rheometer und Mooney-Viskosimeter; auf Wunsch stellt die RADO Abnahmeprüfzeugnisse nach EN 10204 3.1 aus. Das Unternehmen ist seit Jahren nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 14001 zertifiziert.
| Nachweis | Radevormwald (Hauptwerk + FCC) |
|---|---|
| DIN EN ISO 9001:2015 | |
| DIN EN ISO 14001:2015 | |
| ISO 50001 (Energiemanagement) |
Historie
- 1959
Gründung der RADO durch die Gebrüder Dornseif in Radevormwald zur Herstellung von Gummirollen für Rollschuhe.
- 1974
Erschließung der Luftfahrt- und Automobilbranche; 100% Lieferant der Scheinwerfer- und Leuchtenhersteller; Verkauf an eine Interessensgemeinschaft aus diesem Segment.
- 1979
Beginn der Eigenherstellung von Silikon-Compounds in separatem Produktionsgebäude.
- 1982
Eigenherstellung von Kautschuk-Compounds aller Typen im neuen Mischhaus im Hauptwerk.
- 1992
Einstellung des Moulding-Geschäfts; RADO wird reiner Kautschuk-Compounder.
- 1993
Installation einer neuen Kneteranlage; Fluor-Kautschuk-Mischungen vervollständigen das Portfolio.
- 1999
Umzug des Silikonwerks in neue Räumlichkeiten nahe dem Hauptwerk.
- 2001
Gründung der Tochtergesellschaft Viernheim Rubber GmbH (VRG) als Back-up-Werk.
- 2002
Inbetriebnahme des Fluor-Competence-Centers (FCC).
- 2004
Konzentration sämtlicher Fluormischungen auf den FCC-Standort.
- 2005
Fred Ebers wird Haupteigner der RADO.
- 2006
Ende der Zugehörigkeit zur Hella AG (Tochterunternehmen bis 2006).
- 2009
50-jähriges Firmenjubiläum.
- 2013
Neue Prozesssteuerung im Fluorwerk FCC.
- 2014
Installation eines neuen ERP-Systems.
- 2015
Modernisierung des Prüfequipments (Rubber Process Analyser); Zertifizierung nach ISO 50001.