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Wir mineralisieren CO₂ zu carbon-negativen Zusatzstoffen (SCM) für klimafreundlichen Zement und Beton.
Co-Reactive Project GmbH
Düsseldorf · ErkrathNeu auf Amplifa
Über Co-Reactive
Co-Reactive ist ein 2024 gegründetes Deep-Tech-Unternehmen aus Düsseldorf, das auf Basis der Forschung von Mitgründer Dr. Andreas Bremen an der RWTH Aachen eine CO₂-Mineralisierungstechnologie entwickelt. Aus Magnesium- und Calciumsilikatmineralen wie Olivin sowie aus Sekundärmineralien metallurgischer Prozesse (z. B. Stahlschlacke) stellt das Unternehmen CO-SCM her, ein carbon-negatives Supplementary Cementitious Material für Zement und Beton. Dabei wird CO₂ in stabile Karbonate im Feststoff gebunden – rund 330 kg CO₂ pro Tonne – und zugleich amorphe Kieselsäure mit hoher puzzolanischer Aktivität erzeugt (Strength Activity Index über 100 nach EN 450-1). Der Prozess umfasst Feinvermahlung des Feedstocks, Hochdruck-/Hochtemperatur-Reaktion im Rohrreaktorsystem, Separation per Filterpresse und Trocknung im Drehtrockner. Anlagen werden standortnah an Emissionsquellen wie Zementwerken, Kraftwerken oder Müllverbrennungsanlagen aufgebaut; die Auslieferung erfolgt in Big Bags oder Silos. 2026 wurde die 1.000-t-Demo-Anlage in Erkrath eröffnet und das Unternehmen in das EIC Accelerator-Programm aufgenommen.
- Standort
- Düsseldorf
- Verfahren
- CO₂-Mineralisierung (Carbonatisierung von Silikatmineralen zu Supplementary Cementitious Materials), Rohstoffaufbereitung (Feinvermahlung der Feedstock-Minerale zu Pulver), Hochdruck-/Hochtemperatur-Reaktion im Rohrreaktorsystem (Umsetzung zu Karbonaten und amorpher, Separation des CO-SCM von der Suspension mittels Filterpresse und Trocknung im Drehtrockner, Herstellung CO₂-negativer Supplementary Cementitious Materials (CO-SCM), CO₂-Mineralisierungstechnologie (Feedstock-Aufbereitung, Reaktor, Separation), Lieferung in Big Bags oder Silos, Standortnahe CO₂-Verwertung (Aufbau direkt an Emissionsquellen)
- Werkstoffe
- CO-SCM (Supplementary Cementitious Material, carbon-negativ), Olivin, Magnesium- und Calciumsilikatminerale, Sekundärminerale aus metallurgischen Prozessen (Stahlschlacke), CO₂, Amorphe Kieselsäure (Produktbestandteil), CO-SCM (Supplementary Cementitious Material), Amorphe Kieselsäure
- Zertifikate
- EN 450-1 (Strength Activity Index > 100)
- Gegründet
- 2024
- Branchen
- Zement- und Betonindustrie, Bausektor/Baubranche, Stahlindustrie (Stahlschlacke, GeoCRM-Konsortium), CO₂-Quellenbetreiber (Kraftwerke, Müllverbrennung, Biogasanlagen, DAC)
- 01
Feedstock-Auswahl (Silikatminerale, Sekundärminerale)
- 02
CO₂-Quellenanbindung (standortnah)
- 03
Feinvermahlung zu Pulver
- 04
Suspendierung in Wasser
- 05
Hochdruck-/Hochtemperatur-Reaktion im Rohrreaktor
- 06
Separation mittels Filterpresse
- 07
Trocknung im Drehtrockner
- 08
Lieferung in Big Bags oder Silos
Werkstoffe & Verfahren
CO-SCM (Supplementary Cementitious Material)
Carbon-negativer Zementzusatzstoff mit hoher puzzolanischer Reaktivität für klinker_effiziente Zement- und Betonrezepturen.
Olivin
Im großen Maßstab verfügbarer Magnesiumsilikat-Feedstock für die CO₂-Mineralisierung.
Magnesium- und Calciumsilikatminerale
Rohstoffbasis, die im Reaktor zu Karbonaten und amorpher Kieselsäure umgesetzt wird.
Sekundärminerale aus metallurgischen Prozessen (Stahlschlacke)
Aufgewertetes industrielles Nebenprodukt, das per Mineralisierung zu CO-SCM verarbeitet wird.
Amorphe Kieselsäure
Produktbestandteil mit hoher puzzolanischer Aktivität für hohe Festigkeit und Dauerhaftigkeit.
CO₂
Einsatzgas aus Zementwerken, Kraftwerken, Müllverbrennung, Biogasanlagen, DAC oder Pipelines.
Standorte

Erkrath
DEDemo-Produktionsanlage (1.000 t CO₂-mineralisierender Zementersatzstoff)
- Stückgewicht / Größe
- 1.000 t Jahreskapazität (Demo-Maßstab)
- Losgröße
- Demo-Maßstab
- Werkstoffe
- Olivin, Silikatminerale, Stahlschlacke, CO₂
- Tubular reactor system (Hochdruck/Hochtemperatur)
- Filterpresse
- Drehtrockner
- Demo-Anlage CO₂-Mineralisierung (1.000 t)
Düsseldorf
DEFirmensitz / Verwaltung
Produkte & Bauteile

Einblicke in die Fertigung


Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| CO₂-Mineralisierung (Carbonatisierung von Silikatmineralen zu Supplementary Cementitious Materials)Engineering | – | – | 1.000 t (Demo-Anlage Kapazität) | – | Olivin, Magnesium- und Calciumsilikatminerale, Sekundärminerale aus metallurgischen Prozessen, CO₂ |
| Rohstoffaufbereitung (Feinvermahlung der Feedstock-Minerale zu Pulver)Engineering | – | – | – | – | Olivin, Magnesium- und Calciumsilikatminerale, Sekundärminerale aus metallurgischen Prozessen |
| Hochdruck-/Hochtemperatur-Reaktion im Rohrreaktorsystem (Umsetzung zu Karbonaten und amorpherEngineering | – | – | – | – | Suspension aus Silikatmineralpulver und Wasser, CO₂ |
| Separation des CO-SCM von der Suspension mittels Filterpresse und Trocknung im DrehtrocknerOberfläche | – | – | – | – | CO-SCM (carbon-negative Supplementary Cementitious Material) |
4 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Tubular reactor system (Rohrreaktor, Hochdruck/Hochtemperatur) | – | – | – | – | Erkrath (Demo-Anlage) |
| Filterpresse | – | – | – | – | Erkrath (Demo-Anlage) |
| Drehtrockner (Rotary dryer) | – | – | – | – | Erkrath (Demo-Anlage) |
| Demo-Anlage zur CO₂-Mineralisierung (1.000 t Kapazität) | – | 1 | – | 2026 | Erkrath |
Zusatzleistungen
Qualität & Normen
CO-SCM ist technisch validiert; der Strength Activity Index übersteigt 100 nach EN 450-1. Das Unternehmen arbeitet an Konformität mit einschlägigen Normen und Standards und kooperiert mit führenden Industriepartnern.
| Nachweis | Erkrath |
|---|---|
| EN 450-1 (Strength Activity Index > 100) |
Historie
- 2024
Gründung basierend auf Forschung von Co-Gründer Dr. Andreas Bremen an der RWTH Aachen; Partnerschaft mit Orlando Kleineberg und Willi Peter.
- 2026
Eröffnung der 1.000-t-Demo-Anlage in Erkrath.
- 2026
Auswahl für das EIC Accelerator-Programm.
- 2026
Beitrag zum GeoCRM-Forschungskonsortium (kritische Rohstoffe und CO₂-Bindung aus Stahlschlacke).
- 2026
6,5 Mio. € Seed-Finanzierung unter Führung von HTGF (mit NRW.Bank, HBG Ventures, AFI Ventures, Evercurious VC) sowie BMWE-Zuschüsse.