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Gemeinnütziges Wohn- und Kulturprojekt in Wien mit Wohnheim, Kulturhaus, Badehaus, Seminarhaus und sozialen Einrichtungen
Sargfabrik – Verein für Integrative Lebensgestaltung
Wien (Goldschlagstraße 169) · Wien (Missindorfstraße 10)Neu auf Amplifa
Über die Sargfabrik
Die Sargfabrik ist ein selbstverwaltetes, gemeinnütziges Wohn- und Kulturprojekt im 14. Wiener Gemeindebezirk, getragen vom Verein für Integrative Lebensgestaltung (VIL). 1996 eröffnet, umfasst das Projekt auf 7.750 m² 100 Wohneinheiten mit rund 200 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie ein Kulturhaus, Seminarhaus, Badehaus, Café-Restaurant und Kinderhaus. 2000 folgte mit der Miss Sargfabrik in der Missindorfstraße 10 eine Erweiterung um 3.000 m² mit 39 weiteren Wohneinheiten, Bibliothek und Gemeinschaftsküche. Die Rechtsform Wohnheim ermöglicht großzügige Gemeinschaftsflächen, eine sozialpädagogische Wohngemeinschaft, sieben Heimplätze für Menschen mit besonderen Bedürfnissen sowie Wohnplätze für kurzfristigen Wohnbedarf, u. a. für Geflüchtete. Architektonisch verbindet das Projekt Stahlbeton, Leichtbau und flexible Grundrisse mit ökologischen Merkmalen wie Fernwärme, Dachgarten und Photovoltaik. Als Betrieb mit etwa 15 Angestellten betreiben die Bewohner das Projekt gemeinsam mit ehrenamtlichen Arbeitsgruppen und der Geschäftsführung.
- Standort
- Wien
- Verfahren
- Kulturhaus (Konzerte, Musikveranstaltungen), Badehaus (Sauna, Tepidarium), Seminarhaus, Café-Restaurant Kant_Ine Vier Zehn, Kinderhaus, Raumvermietung, sozialpädagogische Wohngemeinschaft, Wohnplätze für Menschen mit besonderen Bedürfnissen
- Werkstoffe
- Stahlbeton / Leichtbau
- Zertifikate
- Gemeinnütziger Verein, Rechtsform Wohnheim
- Gegründet
- 1996
- Mitarbeiter
- ca. 15
- Branchen
- Wohnprojekt / Gemeinwohlfahrt, Kultur / Veranstaltung, Soziales / Integration
- 01
Wohnen
- 02
Kulturhaus
- 03
Seminarhaus
- 04
Badehaus
- 05
Kinderhaus
- 06
Café-Restaurant
- 07
Soziale Integration
Architektur und Bauweise
Stahlbeton / Leichtbau
Kombination von Stahlbeton, Leichtbau und durchbrechbaren Zwischenmauern für flexibel gestaltbare Räume auf ein bis vier Ebenen.
Standorte

Sargfabrik, Goldschlagstraße 169, A-1140 Wien
ATHauptsitz: Wohnheim, Kulturhaus, Seminarhaus, Badehaus, Café-Restaurant, Kinderhaus
- Werkstoffe
- Stahlbeton, Leichtbau
Miss Sargfabrik, Missindorfstraße 10, Wien
ATErweiterung: 39 Wohneinheiten, Bibliothek, Gemeinschaftsküche
Einblicke in die Fertigung


Branchen
Zusatzleistungen
Organisation und Selbstverwaltung
Das Projekt ist selbstverwaltet: Ehrenamtlicher Vereinsvorstand und operative Geschäftsführung steuern das Projekt, die Mitgliederversammlung ist oberstes Entscheidungsgremium. Bewohnerinnen und Bewohner unterstützen die operativen Geschäfte in Arbeitsgruppen.
| Nachweis | Wien |
|---|---|
| Gemeinnütziger Verein | |
| Rechtsform Wohnheim |
Historie
- 1986
Rund 30 Menschen gründen den Verein für Integrative Lebensgestaltung (VIL), zunächst unter dem Beinamen Utopisches Zentrum
- 1989
Kauf der ehemaligen Sargfabrik Maschner & Söhne in der Goldschlagstraße 169 um 13 Mio. Schilling
- 1992
Scheitern der Adaptionspläne der alten Backsteingebäude in der Bauverhandlung; Neubau beschlossen
- 1994
Baubeginn
- 1996
Eröffnung der Sargfabrik: 73 Wohnungen ('Boxen'), ca. 110 Erwachsene und 45 Kinder/Jugendliche ziehen ein
- 1998
Planung der Erweiterung um 3.000 m² durch BKK-3
- 1999
Baubeginn der Miss Sargfabrik
- 2000
Fertigstellung der Miss Sargfabrik mit 39 Wohneinheiten in der Missindorfstraße 10