Zum Inhalt
NEU: KI-AUSSCHREIBUNG IN 2 MINUTEN – JETZT KOSTENLOS TESTEN
Zurück zur Suche

Ist das Ihr Unternehmen? Profil übernehmen

Schollmayer Holz – Fertigung

Hersteller von Bordbrettern, verleimten Gerüstdielen und Unterlagsplatten aus PEFC-zertifiziertem Fichten- und Kiefernholz

Schollmayer Holz Logo

Schollmayer Holz GmbH

Ginsheim-GustavsburgNeu auf Amplifa

1853Gegründet
ca. 40Mitarbeitende
ca. 30.000 m³/JahrHolzverarbeitung
ca. 15 Mio. €Jahresumsatz
5.000 m²Produktionsfläche

Über Schollmayer Holz

Die Schollmayer Holz GmbH ist ein Familienunternehmen in sechster Generation mit Sitz in Ginsheim-Gustavsburg. Das Unternehmen fertigt Bordbretter und verleimte Gerüstdielen für alle gängigen Systemgerüste sowie Unterlagsplatten (SCHOLLMAYER BASE) für die Betonsteinindustrie. Verarbeitet werden ausschließlich PEFC-zertifiziertes nordisches und heimisches Fichtenholz sowie Kiefernholz, das technisch getrocknet, gehobelt, per Scanner sortiert und durch E-Modul-Schwingungsmessung auf Tragfähigkeit geprüft wird. Die Verleimung erfolgt gemäß DIN 1052 auf einer kontinuierlichen Presse mit wasser- und witterungsfestem 1K-Polyurethanleim; die Produkte lassen sich in allen RAL-Tönen beschichten, bedrucken und mit feuerverzinkten Stahlbeschlägen montieren. Mit rund 40 Mitarbeitenden werden jährlich ca. 30.000 m³ Holz auf 5.000 m² Produktionsfläche verarbeitet; seit 2022 ist das Unternehmen als klimaneutral zertifiziert. Über Schwesterunternehmen der Schollmayer Gruppe werden zudem Industriedienstleistungen für die Automotive-Branche angeboten.

Standort
Ginsheim-Gustavsburg
Verfahren
Herstellung von Gerüstdielen aus verleimten Holzrahmen (mindestens 3 Rahmen), Herstellung von Bordbrettern aus Fichtenholz, Zuschnitt auf gewünschte Länge, Hobeln der Hölzer, Verleimung gemäß DIN 1052 (kontinuierliche Presse, Durchlaufverfahren, 1K-Polyurethanleim), Beschichtung mit wasserverdünnbarem Lasurkonzentrat (industriell), Individuelle Einfärbung lasurartig oder deckend in allen RAL-Tönen (Holzbeschichtung auf, Bedruckung (Logos, Schriftzüge, QR-Codes) durch unterschiedliche Druckverfahren, einseitig oder
Werkstoffe
Nordisches Fichtenholz, Fichtenholz (heimisch), Kiefer, 1K-Polyurethanleim (PU-Leim, wasser- und witterungsfest), Feuerverzinkter Stahl (Beschläge, Kappen, C-Profil), Lasurkonzentrat / Holzbeschichtung auf Reinacrylatbasis, 1K-Polyurethanleim, Feuerverzinkter Stahl
Zertifikate
PEFC (Holzherkunft), Klimaneutrales Unternehmen, PEFC (PEFC/04-31-3656), Klimaneutral zertifiziert, MPA Stuttgart (Externe Überwachung), KIT (Produktionskontrolle)
Gegründet
1853
Mitarbeiter
40
Branchen
Gerüstbau, Bauindustrie, Betonsteinindustrie, Automotive
  1. 01

    Beschaffung PEFC-zertifizierten Holzes

  2. 02

    Technische Trocknung (12–18 % HF)

  3. 03

    Zuschnitt und Hobeln

  4. 04

    Scanner-Sortierung und E-Modul-Prüfung

  5. 05

    Verleimung gemäß DIN 1052 (Kontinuierliche Presse)

  6. 06

    Beschichtung bzw. Bedruckung

  7. 07

    Montage der Stahlbeschläge

  8. 08

    Qualitätskontrolle und Auslieferung

Werkstoffe & Verfahren

FIS

Nordisches Fichtenholz

Feinjährig gewachsen, widerstandsfähig gegen Fäulnis und hohe Bruchbelastung; Kernwerkstoff der Gerüstdielen.

FIE

Fichtenholz (heimisch)

Technisch getrocknetes, fehlerarmes Holz für Bordbretter in allen gängigen Längen.

KIE

Kiefer

Beidseitig geschliffen und blockverleimt für Unterlagsplatten der Betonsteinindustrie.

PU

1K-Polyurethanleim

Wasser- und witterungsfester Leim für die Verleimung nach DIN 1052.

ST-FEV

Feuerverzinkter Stahl

Für witterungsbeständige Beschläge, Stirnkappen und C-Profile.

RA

Reinacrylat-Holzbeschichtung

Wasserverdünnbares Lasurkonzentrat für Einfärbung in allen RAL-Tönen, optional mit Lotus-Effekt.

Standorte

Standort Ginsheim-Gustavsburg

Ginsheim-Gustavsburg

DE

Hauptstandort: Verwaltung und Produktion

Werkstoffe
Fichtenholz, Kiefer, feuerverzinkter Stahl
  • Kontinuierliche Verleimpresse (Durchlaufverfahren)
  • Scanner zur Sortierung gehobelter Hölzer
  • E-Modul-Schwingungsmessung
  • Photovoltaik-Anlage (720.000 kWh/Jahr)

Bauteile

Gerüstdiele aus verleimtem nordischem Fichtenholz
Gerüstdiele aus verleimtem nordischem FichtenholzVerleimung nach DIN 1052 · Gerüstbau
Bordbrett mit feuerverzinktem Stahlbeschlag
Bordbrett mit feuerverzinktem StahlbeschlagZuschnitt und Montage · Bauindustrie
Blockverleimte Unterlagsplatte (SCHOLLMAYER BASE)
Blockverleimte Unterlagsplatte (SCHOLLMAYER BASE)Verleimung · Betonsteinindustrie

Einblicke in die Fertigung

Schollmayer-Holz seit 1853 – Wald und verleimte Gerüstbohlen
Schollmayer-Holz seit 1853 – Wald und verleimte Gerüstbohlen
Produktion in Ginsheim-Gustavsburg
Produktion in Ginsheim-Gustavsburg
Prüfung der Bruchbelastung
Prüfung der Bruchbelastung
Verleimung der Gerüstbeläge
Verleimung der Gerüstbeläge

Branchen

GerüstbauBauindustrieBetonsteinindustrieAutomotive

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Herstellung von Gerüstdielen aus verleimten Holzrahmen (mindestens 3 Rahmen)Holzverarbeitung––––Nordisches Fichtenholz, PU-Leim (1K-Polyurethanleim)
Herstellung von Bordbrettern aus FichtenholzHolzverarbeitung–alle gängigen Längen––Fichtenholz (heimisch und nordisch)
Zuschnitt auf gewünschte LängeZerspanung––––Fichtenholz
Hobeln der HölzerZerspanung––––Fichtenholz, Kiefer
Verleimung gemäß DIN 1052 (kontinuierliche Presse, Durchlaufverfahren, 1K-Polyurethanleim)Fügen––––Fichtenholz, 1K-Polyurethanleim
Beschichtung mit wasserverdünnbarem Lasurkonzentrat (industriell)Oberfläche––––Fichtenholz
Individuelle Einfärbung lasurartig oder deckend in allen RAL-Tönen (Holzbeschichtung aufOberfläche––––Fichtenholz
Bedruckung (Logos, Schriftzüge, QR-Codes) durch unterschiedliche Druckverfahren, einseitig oderOberfläche––––Fichtenholz
Montage von Stahlbeschlägen (feuerverzinkt) mit verzinkten Hohl- oder RohrnietenMontage––––Fichtenholz, feuerverzinkter Stahl
Runden/Abrunden der HolzeckenZerspanung––––Fichtenholz
Technische Trocknung des Holzes (auf 12–18 % HF Holzfeuchtigkeit)Holzverarbeitung––––Fichtenholz
Maschinelle Prüfung der Tragfähigkeit durch E-Modul Schwingungsmessung gemäß DIN/EN 14081 bzw. DINPrüfung––––Fichtenholz
Scanner-Sortierung der gehobelten Hölzer (Aussortieren von Holzfehlern)Prüfung––––Fichtenholz
Qualitätsüberprüfung durch externe Institute (MPA Uni Stuttgart, KIT)Prüfung––––Fichtenholz
Herstellung von Unterlagsplatten (SCHOLLMAYER BASE) für die Betonsteinindustrie, blockverleimt,Holzverarbeitung–1600 mm × 1350 mm––Kiefer
Montage und Sequenzierung von Autoteilen (SILS)Montage–––––

4 Anlagen & Maschinen

MaschineHersteller / ModellAnzahlArbeitsraumBaujahrStandort
Kontinuierliche Verleimpresse (Durchlaufverfahren)––––Ginsheim-Gustavsburg
Scanner zur Sortierung gehobelter Hölzer (Holzfehlererkennung)––––Ginsheim-Gustavsburg
Maschine zur E-Modul Schwingungsmessung (Tragfähigkeitsprüfung)––––Ginsheim-Gustavsburg
Photovoltaik-Anlage––720.000 kWh/Jahr–Ginsheim-Gustavsburg

Zusatzleistungen

Individuelle Einfärbung in RAL-TönenDruck/Bedruckung (Logos, QR-Codes)Rücknahme und Recycling ausgedienter DielenIndustriedienstleistungen über Schollmayer Gruppe (ALC, Schollmayer Logistics GmbH)

Referenzkunden

Opel (historisch, Autositze ab 1925)

Qualität

Die werkseigene Produktionskontrolle umfasst Scanner-Sortierung der Hölzer und Tragfähigkeitsprüfung per E-Modul-Schwingungsmessung gemäß DIN/EN 14081 bzw. DIN 4074. Die Verleimung nach DIN 1052 wird durch Koch-Wechsel- und Aufstechversuche geprüft und extern durch die Materialprüfungsanstalt der Uni Stuttgart (MPA) sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) überwacht.

NachweisGinsheim-Gustavsburg
PEFC (PEFC/04-31-3656)
Klimaneutral zertifiziert
MPA Stuttgart (Externe Überwachung)
KIT (Produktionskontrolle)

Historie

  1. 1853

    Georg Schollmayer gründet Gg. H. Schollmayer KG als Möbel- und Bauschreinerei

  2. 1886

    Georg Hartmann Schollmayer übernimmt die Geschäftsführung

  3. 1904

    Umzug an den Kostheimer Floßhafen, Ausbau der Schreinerei, Errichtung eines Sägewerks

  4. 1921

    Dreifachspitze Michael, Josef und Valentin Schollmayer

  5. 1924

    Großbrand; Neuaufbau mit modernem Sägewerk

  6. 1925

    Fertigung von Autositzen für das Opel-Werk Rüsselsheim

  7. 1950

    CKD-Verpackungen für die Autoindustrie, Errichtung einer Spanplattenanlage

  8. 1960

    Georg Schollmayer übernimmt die Verantwortung

  9. 1963

    Seppel Schollmayer steigt ein

  10. 1966

    Tod Seppel Schollmayers; neues Sägewerk

  11. 1976

    Franz Schollmayer steigt ein

  12. 1985

    Aufnahme verleimter Gerüstbauteile ins Portfolio

  13. 1995

    Neustrukturierung: Fokus auf Bordbretter und Holzböden, Schließung des Sägewerks, Ausgründung der Industriedienstleistungen

  14. 2004

    Umzug an den Standort Gustavsburg

  15. 2012

    Daniel Schollmayer (6. Generation) steigt ein

  16. 2020

    Aktives Engagement für Klimaschutz, Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage

  17. 2022

    Zertifizierung als klimaneutrales Unternehmen

Personalisierte Demo

Bereit, den Amplifa Marketplace in Aktion zu sehen?

Vom strukturierten Request bis zum passenden Fertigungspartner: KI-gestütztes Matching, verifizierte Anbieter und transparente Kennzahlen – an einem Ort, für den industriellen Mittelstand im DACH-Raum.

Demo anfragen