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Sixonia entwickelt und produziert funktionalisiertes few-layer Graphene (eGraphene) als Additiv und Formulierung für Batteriezellen und Beschichtungen.
Sixonia Chem GmbH
DresdenNeu auf Amplifa
Über Sixonia
Sixonia ist ein Supermaterial-Unternehmen mit Sitz in Dresden, das funktionalisiertes few-layer Graphene unter dem Namen eGraphene herstellt. Das Material entsteht über ein patentiertes elektrochemisches Exfoliationsverfahren (EP3732315B1, EP4530375A1), bei dem Graphit in großen, dünnen Graphen-Flakes (1–10 Schichten, <3 nm, ~1 µm Flakengröße) getrennt wird, und wird per In-situ-Funktionalisierung surfaktantfrei prozessierbar gemacht. eGraphene wird als Dispersion (0,1–0,5 wt-%), Paste (2–4 wt-%), trockene oder nasse Agglomerate sowie auf Anfrage als Filme, Inks und Composite-Mixes geliefert. Anwendungen liegen in Batteriezellen (leitfähige Additive für LFP-, NMC-, Natrium-, Schwefel- und LNMO-Kathoden sowie Silizium-, Silizium-Graphit-, Graphit-, SCC- und LTO-Anoden), Current-Collector-Primern, Interface-Coatings sowie in Anti-Korrosions-, EMI/EMC-, Barrier-, Wärmeleit- und Brandschutz-Beschichtungen und Epoxid-/Klebstoffsystemen. Die Produktion erfolgt in Dresden über automatisierte modulare Container-Produktionseinheiten mit derzeit 300 kg/a Pilotlinie und wird schrittweise auf mehrere t/a bzw. über 100 t/a skaliert.
- Standort
- Dresden
- Verfahren
- Elektrochemische Exfoliation von Graphit zu few-layer Graphene (eGraphene), In-situ Funktionalisierung von Graphene (3 Standard-Funktionalisierungen, kundenspezifische auf, Herstellung eGraphene-Dispersionen (0,1–0,5 wt-% Feststoffgehalt, in Wasser, NMP, DMF, DMSO,, Herstellung eGraphene-Pasten (2–4 wt-% Feststoffgehalt, surfaktantfrei), Herstellung von (trockenen/nassen) eGraphene-Agglomeraten für Scher-prozessierte Anwendungen (z. B., Pilotproduktion eGraphene (300 kg/a, automatisierte modulare Container-Produktionseinheiten), Beschichtungs- und Verbundanwendungen mit eGraphene (Anti-Korrosion, Feuchtigkeitsbarriere,, Angepasste Funktionalisierungen von eGraphene
- Werkstoffe
- eGraphene (funktionalisiertes few-layer Graphene, 1–10 Schichten, <3 nm, ~1 µm Flakengröße), Graphit, Aluminium (Current Collector), Kupfer (Current Collector), Epoxidharz, LFP, NMC, LNMO
- Branchen
- Batteriezellen, Beschichtungs- und Verbundwerkstoffe, Epoxy-/Klebstoffsysteme, Elektronik/EMI-Abschirmung, Batteriezellen (Kathoden, Anoden, Current-Collector-Primer, Interface-Coatings), Beschichtungs- und Verbundwerkstoffe (Korrosionsschutz, EMI/EMC-Abschirmung,
- 01
Elektrochemische Exfoliation von Graphit zu few-layer Graphene
- 02
In-situ-Funktionalisierung
- 03
Formulierung (Dispersionen, Pasten, Agglomerate)
- 04
Anwendungsentwicklung & Kundenvalidierung
- 05
Mustermaterial & skalierbare modulare Produktion
Materialien & Verfahren
eGraphene (funktionalisiertes few-layer Graphene)
Funktionalisiertes few-layer Graphene (1–10 Schichten, <3 nm, ~1 µm Flakengröße) als leitfähiges Additiv und Beschichtungskomponente.
Elektrochemische Exfoliation
Patentiertes wässriges Verfahren zur schonenden Trennung von Graphit in große, leitfähige few-layer Graphen-Flakes.
In-situ-Funktionalisierung
Funktionsgruppen werden während der Exfoliation eingeführt, was Restackierung verhindert und stabile, surfaktantfreie Dispersionen ermöglicht.
Dispersionen
0,1–0,5 wt-% in Wasser, NMP, DMF, DMSO, Alkoholen oder anderen Lösungsmitteln, ohne Tenside.
Pasten
2–4 wt-% Feststoffgehalt für Anwendungen mit höherer Materialkonzentration.
(Trockene/nasse) Agglomerate
Für scherprozessierte Anwendungen wie Dry Coating, wobei eGraphene beim Mischen dispergiert wird.
LFP / NMC / LNMO / Natrium / Schwefel (Kathoden)
Kathodensysteme, für die eGraphene als leitfähiges Additiv validiert ist.
Silizium / Silizium-Graphit / Graphit / SCC / LTO (Anoden)
Anodensysteme, für die eGraphene als leitfähiges Additiv validiert ist.
Current-Collector-Primer (Aluminium, Kupfer)
Dünne leitfähige eGraphene-Schichten verbessern Kontakt und Haftung auf Al- und Cu-Folien.
Epoxidharz / Klebstoffsysteme
eGraphene erhöht Bruchzähigkeit und Leitfähigkeit in Resin-, Kunststoff- und Klebstoffsystemen.
Standorte
Dresden
DEHauptsitz / Produktion (Pilotlinie)
- Losgröße
- Muster bis Pilotskalen
- Werkstoffe
- eGraphene (Dispersionen, Pasten, Agglomerate)
- Automatisierte modulare Container-Produktionseinheiten (Pilotlinie, 300 kg/a)
Formate & Anwendungen

Einblicke in die Fertigung

Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Elektrochemische Exfoliation von Graphit zu few-layer Graphene (eGraphene)Guss | – | – | – | – | Graphit, Graphene |
| In-situ Funktionalisierung von Graphene (3 Standard-Funktionalisierungen, kundenspezifische aufOberfläche | – | – | – | – | Graphene |
| Herstellung eGraphene-Dispersionen (0,1–0,5 wt-% Feststoffgehalt, in Wasser, NMP, DMF, DMSO,Kunststoff | – | – | – | – | Graphene, Wasser, NMP, DMF, DMSO, Alkohole |
| Herstellung eGraphene-Pasten (2–4 wt-% Feststoffgehalt, surfaktantfrei)Kunststoff | – | – | – | – | Graphene |
| Herstellung von (trockenen/nassen) eGraphene-Agglomeraten für Scher-prozessierte Anwendungen (z. B.Kunststoff | – | – | – | – | Graphene |
| Pilotproduktion eGraphene (300 kg/a, automatisierte modulare Container-Produktionseinheiten)Guss | – | – | – | – | Graphit, Graphene |
| Beschichtungs- und Verbundanwendungen mit eGraphene (Anti-Korrosion, Feuchtigkeitsbarriere,Oberfläche | – | – | – | – | Graphene, Epoxidharz, Klebstoffe, Kunststoff |
2 Anlagen & Maschinen
| Maschine | Hersteller / Modell | Anzahl | Arbeitsraum | Baujahr | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Automatisierte modulare Container-Produktionseinheiten (Pilotlinie eGraphene, 300 kg/a) | – | – | – | – | Dresden, Deutschland |
| Geplante halbautomatisierte containerisierte Produktionseinheit (2–10 t/a, 2027/28) | – | – | – | 2027/28 | – |
Zusatzleistungen
Historie
- ca. 2015
Beginn der Graphen-F&E (ca. 10 Jahre R&D, aus Unternehmensangaben abgeleitet)
- 2026
Teilnahme an Batteries Event 2026 in Lyon (16.11.2026); erstes Offtake Agreement (OTA) unterzeichnet
- 2027/28
Geplanter Scale-Up auf 2–10 t/a mittels semi-automatisierter containerisierter Produktionseinheit
- 2029+
Geplante Kapazität von 100–1000 t/a durch mehrere automatisierte Produktionseinheiten