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Sternburg – Fertigung

Leipziger Biermarke mit Braugeschichte seit 1822, heute gebraut und abgefüllt von der Radeberger Group.

Sternburg Logo

Sternburg Bier (Marke der Radeberger Group)

Leipzig-Lützschena (historische Brauerei, stillgelegt) · Produktion heute durch Radeberger GroupNeu auf Amplifa

1822Gründung der Brauerei Lützschena
500.000 hlJahresproduktion 1989
ca. 500Mitarbeiter 1989
9,5 %Marktanteil Ostdeutschland 2006

Über Sternburg

Sternburg, umgangssprachlich Sterni, ist eine Biermarke mit Ursprung in der ehemaligen Brauerei Sternburg im Leipziger Ortsteil Lützschena, die zwischen 1822 und 1991 bestand. Das Bier wird heute von der Radeberger Group gebraut und abgefüllt und vor allem in Ostdeutschland vertrieben; 2006 lag der Marktanteil dort bei 9,5 Prozent. Die historische Brauerei wurde 1822 von Maximilian Speck von Sternburg übernommen, ab 1823 nach bayerischer Brauart mit untergärigen Lagerbieren betrieben und 1913 zur Brauerei Sternburg G.m.b.H. Leipzig-Lützschena umfirmiert, als eines der größten Brauhäuser Mitteldeutschlands. 1989 produzierten rund 500 Mitarbeiter etwa 500.000 Hektoliter Bier. Nach Verstaatlichung in der DDR und Neugründung 1990 endete die Produktion in Lützschena 1991; seit 1992 führt die Reudnitzer Brauerei die Marke weiter, bekannteste Sorte ist Sternburg Export.

Standort
Leipzig-Lützschena
Gegründet
1822
Branchen
Brauwesen / Getränkeindustrie
  1. 01

    Brauerei Lützschena (bis 1991)

  2. 02

    Sachsenbräu AG

  3. 03

    Reudnitzer Brauerei

  4. 04

    Radeberger Group (heutige Marke)

Standorte

Leipzig-Lützschena

DE

Historische Brauerei, stillgelegt; Gelände seit 2024 Wohnquartier

Produkte

Sternburg-Flaschen im Kühlregal
Sternburg-Flaschen im KühlregalBiermarke · Getränkehandel
Sternburg Flasche
Sternburg FlascheBiermarke · Getränkeindustrie

Einblicke in die Fertigung

Sternburg-Markenauftritt
Sternburg-Markenauftritt
Sterni Sommer-Kampagne
Sterni Sommer-Kampagne
Bürostuhlhockey Cup der Marke Sternburg
Bürostuhlhockey Cup der Marke Sternburg

Branchen

Brauwesen / Getränkeindustrie

Historie

  1. 1278

    Erste urkundliche Erwähnung der Brauerei im Rittergut Lützschena

  2. 1795

    Genehmigung, Bier auszuschenken und zu verkaufen

  3. 1822

    Maximilian Speck erwirbt Rittergut Lützschena mit Brauhaus

  4. 1823

    Ausschankrecht im Leipziger Burgkeller; Umstellung auf Brauhaus bayerischer Art, Verkauf unter dem Namen Sternburg

  5. 1834–1836

    Neubau einer größeren Brauerei (Freiherrliche Speck von Sternburg'sche Bairische Bierbrauerei)

  6. 1913

    Umfirmierung zur Brauerei Sternburg G.m.b.H. Leipzig-Lützschena; größtes Brauhaus Mitteldeutschlands

  7. 1947

    Verstaatlichung, Zuordnung zu VVB Brauereien Dresden

  8. 1968

    Betriebsteil des VEB Getränkekombinats Leipzig

  9. 1972

    Markranstädter Brauerei als Betriebsteil VII angegliedert

  10. 1989

    Ca. 500 Mitarbeiter, ca. 500.000 hl Bierproduktion

  11. 1990

    Gründung Sternburg Brauerei GmbH in Kooperation mit Stuttgarter Hofbräu

  12. 1991

    Einstellung der Brauproduktion in Lützschena (15. Mai, Schließung 31. August)

  13. 1992

    Reudnitzer Brauerei führt die Marke weiter; Sterni Export/Pils werden Discount-Marken

  14. 1997–1999

    CMA-Gütesiegel für mehrere Sorten

  15. 2002–2005

    Neue Sorten: Radler (2002), Diesel (2003), Doppelkaramel (2004), Hefeweizen (2005)

  16. 2024

    Bauarbeiten für Wohnquartier Zur Alten Brauerei (539 Wohnungen) auf dem ehemaligen Brauereigelände

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