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Hersteller chemischer und metallurgischer Vorprodukte: Ferrolegierungen, Hartstoffpulver, Keramik- und Seltenerd-Materialien sowie Recycling.
Treibacher Industrie AG
Althofen-Treibach (AT) · Arnoldstein (AT) · Breitungen (DE) · Minneapolis (US) · Shanghai (CN) · Tokio (JP)Neu auf Amplifa
Über Treibacher Industrie AG
Die Treibacher Industrie AG mit Sitz in Althofen-Treibach in Kärnten ist ein Hersteller chemischer und metallurgischer Vorprodukte für industrielle Anwendungen. Das Unternehmen produziert Ferrovanadium, Ferromolybdän und Ferro-Nickel-Molybdän für die Stahl- und Gießereiindustrie, Hartstoffpulver auf Wolframcarbid-Basis sowie Wolframmetallpulver für die Hartmetall- und Halbzeugindustrie. Weitere Schwerpunkte sind keramische Hochleistungsmaterialien auf Seltenerd-, Yttriumoxid- und Zirkonoxid-Basis, Wasserstoffspeicherlegierungen auf Titan-Mangan-Basis (AB2), Zündsteine aus Cer-Eisen-Legierung sowie Feinchemikalien für Pharma- und Katalysatoranwendungen. Im Recyclingbereich werden seit 1978 wertstoffhaltige Katalysatoren und metallhaltige Reststoffe zu Legierungen und Zusatzstoffen für die Stahlindustrie aufbereitet. Ausgangsstoffe sind unter anderem Seltene Erden, Wolfram- und Tantaloxid, Molybdän sowie vanadiumhaltige Stahlwerksschlacken. Das 1898 von Carl Auer von Welsbach gegründete Unternehmen beschäftigt rund 900 Mitarbeitende, erzielte 2023 einen Umsatz von 637 Millionen Euro und setzt etwa 80 Prozent der Produkte im Ausland ab.
- Standort
- Althofen-Treibach
- Verfahren
- Herstellung von Ferrolegierungen (FeV, FeMo, FeNiMo), Herstellung von Hartstoff-Pulvern (Carbide, Nitride, Carbonitride) und Wolframmetallpulver, Recycling von wertstoffhaltigen (V, Ni, Mo) Katalysatoren zu Legierungen und Zusatzstoffen, Herstellung von keramischen Hochleistungsmaterialien (Seltenerd-, Yttriumoxid-, Zirkonoxid-Basis), Herstellung von Wasserstoffspeicherlegierungen auf Titan-Mangan-Basis (AB2), Herstellung von Zündsteinen (Mischmetall/Legierung aus Cer und Eisen), Herstellung von Feinchemikalien (Zirkon-, Vanadium- und Seltenerd-Verbindungen), Recycling metallhaltiger Rückstände und Katalysatoren
- Werkstoffe
- Ferrovanadium (FeV80), Ferromolybdän (FeMo), Ferro-Nickel-Molybdän (FeNiMo), Wolframcarbid, Wolframmetallpulver, Zirkonoxid, Yttriumoxid, Ceroxid (Poliermittel Auerpol®)
- Gegründet
- 1898
- Mitarbeiter
- 900
- Branchen
- Chemische Industrie, Metallurgie, Stahl- und Gießereiindustrie, Hartmetall- und Wolfram-Halbzeugindustrie, Energiespeicher, Glasindustrie
- 01
Recycling metallhaltiger Reststoffe und Katalysatoren
- 02
Aufbereitung von Ausgangsstoffen (Seltene Erden, Wolfram- und Tantaloxid,
- 03
Herstellung von Ferrolegierungen (FeV, FeMo, FeNiMo)
- 04
Herstellung von Hartstoff- und Wolframmetallpulvern
- 05
Herstellung keramischer Hochleistungsmaterialien und Feinchemikalien
- 06
Weltweiter Vertrieb
Standorte
Althofen-Treibach
ATFirmensitz und Hauptproduktionsstandort
- Werkstoffe
- Ferrolegierungen, Hartstoffpulver, Keramikmaterialien, Feinchemikalien
Arnoldstein
ATProduktion (Tribotecc GmbH, Metallsulfide)
- Werkstoffe
- Metallsulfide
Breitungen
DEProduktion (Leuchtstoffwerk Breitungen GmbH)
Minneapolis
USStandort
Shanghai
CNStandort
Tokio
JPStandort
Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Herstellung von Ferrolegierungen (FeV, FeMo, FeNiMo)Guss | – | – | – | – | Ferrovanadium, Ferromolybdän, Ferro-Nickel-Molybdän |
| Herstellung von Hartstoff-Pulvern (Carbide, Nitride, Carbonitride) und WolframmetallpulverEngineering | – | – | – | – | Wolframcarbid, Wolframnitrid, Wolframmetall |
| Recycling von wertstoffhaltigen (V, Ni, Mo) Katalysatoren zu Legierungen und ZusatzstoffenEngineering | – | – | – | – | Vanadium, Nickel, Molybdän |
| Herstellung von keramischen Hochleistungsmaterialien (Seltenerd-, Yttriumoxid-, Zirkonoxid-Basis)Engineering | – | – | – | – | Yttriumoxid, Zirkonoxid, Seltene Erden |
| Herstellung von Wasserstoffspeicherlegierungen auf Titan-Mangan-Basis (AB2)Engineering | – | – | – | – | Titan-Mangan-Legierung (AB2) |
| Herstellung von Zündsteinen (Mischmetall/Legierung aus Cer und Eisen)Engineering | – | – | – | – | Cer-Eisen-Legierung (Ferrocerium) |
| Herstellung von Feinchemikalien (Zirkon-, Vanadium- und Seltenerd-Verbindungen)Engineering | – | – | – | – | Zirkonchemikalien, Vanadiumchemikalien, Seltenerd-Verbindungen |
Zusatzleistungen
Unternehmenshistorie
- 1898
Gründung der Treibacher Chemischen Werke durch Carl Auer von Welsbach.
- 1903
Produktionsaufnahme von Mischmetallen und Zündsteinen.
- 1907
Beginn der Feuerzeugherstellung.
- 1916
Beginn der Ferrolegierungsproduktion.
- 1978
Beginn des Recyclings metallhaltiger Materialien.
- 1990
Übernahme durch die Wienerberger Baustoffindustrie AG.
- 1994
Ausgliederung der Treibacher Schleifmittel GmbH (heute Imerys Fused Minerals Villach GmbH).
- 1996
Gründung der Treibacher Auermet in Ravne/Slowenien.
- 2000
Verkauf an den deutschen Industriellen August von Finck junior für 126 Mio. €.
- 2007
Übernahme durch Privatstiftungen der Familien Schaschl und Rauch.
- 2010
Innovationspreis des Landes Kärnten; Nominierung für den Staatspreis für Innovation.
- 2012
Abfallwirtschaftspreis „Phönix“ des Umweltministeriums.
- 2013
Kauf der Leuchtstoffwerk Breitungen GmbH.
- 2015
Verkauf der Treibacher Auermet.
- 2016
Übernahme der Tribotecc GmbH (Metallsulfide).
- 2018
Eröffnung des neuen Lehrlingszentrums.