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Treibacher – Fertigung

Hersteller chemischer und metallurgischer Vorprodukte: Ferrolegierungen, Hartstoffpulver, Keramik- und Seltenerd-Materialien sowie Recycling.

Treibacher Logo

Treibacher Industrie AG

Althofen-Treibach (AT) · Arnoldstein (AT) · Breitungen (DE) · Minneapolis (US) · Shanghai (CN) · Tokio (JP)Neu auf Amplifa

1898Gegründet
900Mitarbeitende weltweit
637 Mio. €Umsatz 2023
ca. 80 %Exportanteil
6Standorte

Über Treibacher Industrie AG

Die Treibacher Industrie AG mit Sitz in Althofen-Treibach in Kärnten ist ein Hersteller chemischer und metallurgischer Vorprodukte für industrielle Anwendungen. Das Unternehmen produziert Ferrovanadium, Ferromolybdän und Ferro-Nickel-Molybdän für die Stahl- und Gießereiindustrie, Hartstoffpulver auf Wolframcarbid-Basis sowie Wolframmetallpulver für die Hartmetall- und Halbzeugindustrie. Weitere Schwerpunkte sind keramische Hochleistungsmaterialien auf Seltenerd-, Yttriumoxid- und Zirkonoxid-Basis, Wasserstoffspeicherlegierungen auf Titan-Mangan-Basis (AB2), Zündsteine aus Cer-Eisen-Legierung sowie Feinchemikalien für Pharma- und Katalysatoranwendungen. Im Recyclingbereich werden seit 1978 wertstoffhaltige Katalysatoren und metallhaltige Reststoffe zu Legierungen und Zusatzstoffen für die Stahlindustrie aufbereitet. Ausgangsstoffe sind unter anderem Seltene Erden, Wolfram- und Tantaloxid, Molybdän sowie vanadiumhaltige Stahlwerksschlacken. Das 1898 von Carl Auer von Welsbach gegründete Unternehmen beschäftigt rund 900 Mitarbeitende, erzielte 2023 einen Umsatz von 637 Millionen Euro und setzt etwa 80 Prozent der Produkte im Ausland ab.

Standort
Althofen-Treibach
Verfahren
Herstellung von Ferrolegierungen (FeV, FeMo, FeNiMo), Herstellung von Hartstoff-Pulvern (Carbide, Nitride, Carbonitride) und Wolframmetallpulver, Recycling von wertstoffhaltigen (V, Ni, Mo) Katalysatoren zu Legierungen und Zusatzstoffen, Herstellung von keramischen Hochleistungsmaterialien (Seltenerd-, Yttriumoxid-, Zirkonoxid-Basis), Herstellung von Wasserstoffspeicherlegierungen auf Titan-Mangan-Basis (AB2), Herstellung von Zündsteinen (Mischmetall/Legierung aus Cer und Eisen), Herstellung von Feinchemikalien (Zirkon-, Vanadium- und Seltenerd-Verbindungen), Recycling metallhaltiger Rückstände und Katalysatoren
Werkstoffe
Ferrovanadium (FeV80), Ferromolybdän (FeMo), Ferro-Nickel-Molybdän (FeNiMo), Wolframcarbid, Wolframmetallpulver, Zirkonoxid, Yttriumoxid, Ceroxid (Poliermittel Auerpol®)
Gegründet
1898
Mitarbeiter
900
Branchen
Chemische Industrie, Metallurgie, Stahl- und Gießereiindustrie, Hartmetall- und Wolfram-Halbzeugindustrie, Energiespeicher, Glasindustrie
  1. 01

    Recycling metallhaltiger Reststoffe und Katalysatoren

  2. 02

    Aufbereitung von Ausgangsstoffen (Seltene Erden, Wolfram- und Tantaloxid,

  3. 03

    Herstellung von Ferrolegierungen (FeV, FeMo, FeNiMo)

  4. 04

    Herstellung von Hartstoff- und Wolframmetallpulvern

  5. 05

    Herstellung keramischer Hochleistungsmaterialien und Feinchemikalien

  6. 06

    Weltweiter Vertrieb

Standorte

Althofen-Treibach

AT

Firmensitz und Hauptproduktionsstandort

Werkstoffe
Ferrolegierungen, Hartstoffpulver, Keramikmaterialien, Feinchemikalien

Arnoldstein

AT

Produktion (Tribotecc GmbH, Metallsulfide)

Werkstoffe
Metallsulfide

Breitungen

DE

Produktion (Leuchtstoffwerk Breitungen GmbH)

Minneapolis

US

Standort

Shanghai

CN

Standort

Tokio

JP

Standort

Branchen

Chemische IndustrieMetallurgieStahl- und GießereiindustrieHartmetall- und Wolfram-HalbzeugindustrieEnergiespeicherGlasindustrieFarben/Lacke/PigmenteHochleistungskeramikKatalysatorenKunststoffePharmaindustrieRecyclingWasseraufbereitungZündsteineErdölindustrieHalbleiterindustrieLuftfahrtDentalHartmetallindustrieZündsteine/Feuerzeuge

Verfahren & technische Grenzen

VerfahrenToleranzMax. BauteilGewichtLosgrößeWerkstoffe
Herstellung von Ferrolegierungen (FeV, FeMo, FeNiMo)Guss––––Ferrovanadium, Ferromolybdän, Ferro-Nickel-Molybdän
Herstellung von Hartstoff-Pulvern (Carbide, Nitride, Carbonitride) und WolframmetallpulverEngineering––––Wolframcarbid, Wolframnitrid, Wolframmetall
Recycling von wertstoffhaltigen (V, Ni, Mo) Katalysatoren zu Legierungen und ZusatzstoffenEngineering––––Vanadium, Nickel, Molybdän
Herstellung von keramischen Hochleistungsmaterialien (Seltenerd-, Yttriumoxid-, Zirkonoxid-Basis)Engineering––––Yttriumoxid, Zirkonoxid, Seltene Erden
Herstellung von Wasserstoffspeicherlegierungen auf Titan-Mangan-Basis (AB2)Engineering––––Titan-Mangan-Legierung (AB2)
Herstellung von Zündsteinen (Mischmetall/Legierung aus Cer und Eisen)Engineering––––Cer-Eisen-Legierung (Ferrocerium)
Herstellung von Feinchemikalien (Zirkon-, Vanadium- und Seltenerd-Verbindungen)Engineering––––Zirkonchemikalien, Vanadiumchemikalien, Seltenerd-Verbindungen

Zusatzleistungen

Recycling metallhaltiger Rückstände und Katalysatorenkundenspezifische EntwicklungsarbeitWeltweiter Vertrieb

Unternehmenshistorie

  1. 1898

    Gründung der Treibacher Chemischen Werke durch Carl Auer von Welsbach.

  2. 1903

    Produktionsaufnahme von Mischmetallen und Zündsteinen.

  3. 1907

    Beginn der Feuerzeugherstellung.

  4. 1916

    Beginn der Ferrolegierungsproduktion.

  5. 1978

    Beginn des Recyclings metallhaltiger Materialien.

  6. 1990

    Übernahme durch die Wienerberger Baustoffindustrie AG.

  7. 1994

    Ausgliederung der Treibacher Schleifmittel GmbH (heute Imerys Fused Minerals Villach GmbH).

  8. 1996

    Gründung der Treibacher Auermet in Ravne/Slowenien.

  9. 2000

    Verkauf an den deutschen Industriellen August von Finck junior für 126 Mio. €.

  10. 2007

    Übernahme durch Privatstiftungen der Familien Schaschl und Rauch.

  11. 2010

    Innovationspreis des Landes Kärnten; Nominierung für den Staatspreis für Innovation.

  12. 2012

    Abfallwirtschaftspreis „Phönix“ des Umweltministeriums.

  13. 2013

    Kauf der Leuchtstoffwerk Breitungen GmbH.

  14. 2015

    Verkauf der Treibacher Auermet.

  15. 2016

    Übernahme der Tribotecc GmbH (Metallsulfide).

  16. 2018

    Eröffnung des neuen Lehrlingszentrums.

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