Ist das Ihr Unternehmen? Profil übernehmen

Brauerei im sächsischen Vogtland; produziert seit 1436 untergärige Biere und Biermischgetränke nach dem deutschen Reinheitsgebot.

Wernesgrüner Brauerei GmbH
08237 Wernesgrün (Steinberg) · DeutschlandNeu auf Amplifa
Über die Brauerei
Die Wernesgrüner Brauerei GmbH in Wernesgrün (Steinberg) im sächsischen Vogtland ist die älteste existierende Brauerei Sachsens. Der Betrieb entstand aus zwei Brauereigütern, deren Wurzeln bis 1436 zurückreichen, und wurde 1906 als Lagerbier-Brauerei C. G. Männel mit einer denkmalgeschützten Fassade nach Entwürfen von Ernst Lenk neu erbaut. Das Sortiment umfasst untergärige Vollbiere (Pils Legende, Helles, Alkoholfrei) sowie Biermischgetränke (Naturradler Zitrone, Naturradler Maracuja), gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516. Als Rohstoffe dienen Quell- und Brunnenwasser aus zwei eigenen Brunnen am Kuhberg und Steinberg, Braugerste und Hopfen. Das Bier wird in 0,33-l- und 0,5-l-Flaschen sowie als Fassbier vertrieben; die Brauerei exportierte historisch in viele Länder Europas und in die USA. Seit Januar 2021 gehört das Unternehmen zur Carlsberg-Deutschland-Gruppe, zuvor war es von 2002 bis 2020 Teil der Bitburger Braugruppe. Das Stammwerk am Standort Wernesgrün umfasst Brauerei, Brauerei-Gutshof mit Gastronomie und einen Fanshop; die Jahresproduktion betrug 2018 rund 850.000 Hektoliter.
- Standort
- Wernesgrün
- Verfahren
- Bierbrauen (untergärig, nach deutschem Reinheitsgebot), Herstellung von Biermischgetränken (Naturradler: Bier + Zitronen-/Maracujalimonade), Brauereiführungen, Fanshop, Brauerei-Gutshof mit Restaurant Brauschenke und Veranstaltungslocations, Fassbier
- Werkstoffe
- Wasser (Quellwasser), Braugerste, Hopfen, Quellwasser, Biermischgetränke
- Zertifikate
- Deutsches Reinheitsgebot
- Gegründet
- 1436
- Branchen
- Brauwesen/Getränkeindustrie
- 01
Wassergewinnung (eigene Brunnen)
- 02
Malz- und Rohstofflagerung
- 03
Brauen (untergärig)
- 04
Gärung und Reifung
- 05
Filtration
- 06
Abfüllung (Flasche/Fass)
- 07
Auslieferung
Rohstoffe & Brauverfahren
Quellwasser
Kristallklares Wasser aus zwei eigenen Brunnen am Kuhberg und Steinberg als Hauptrohstoff der Biere.
Braugerste
Ausgewählte Braugerste bildet die Grundlage der untergärigen Vollbiere.
Hopfen
Erlesene Hopfendolden verleihen den Bieren dezenten Hopfengeschmack und Bittere.
Biermischgetränke
Naturradler aus 40 % Wernesgrüner Pils Legende und 60 % naturtrüber Zitronen- bzw. Maracujalimonade mit hohem Fruchtanteil.
Standorte

Wernesgrün
DEStammwerk: Brauerei, Brauerei-Gutshof mit Restaurant Brauschenke, Fanshop
- Werkstoffe
- Quellwasser, Braugerste, Hopfen
Sortiment



Einblicke in die Fertigung



Branchen
Verfahren & technische Grenzen
| Verfahren | Toleranz | Max. Bauteil | Gewicht | Losgröße | Werkstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Bierbrauen (untergärig, nach deutschem Reinheitsgebot)Sonstiges (Brauerei/Lebensmittel) | – | – | – | – | Wasser (Quellwasser/Brunnenwasser), Braugerste, Hopfen |
| Herstellung von Biermischgetränken (Naturradler: Bier + Zitronen-/Maracujalimonade)Sonstiges (Brauerei/Lebensmittel) | – | – | – | – | Bier (Wernesgrüner Pils Legende), Zitronenlimonade, Maracujalimonade |
Zusatzleistungen
Referenzkunden
Qualität
Die Biere werden nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebraut; die Brauerei investiert kontinuierlich in moderne Technologien, Produktionsprozesse und Qualitätssicherung.
| Nachweis | Wernesgrün |
|---|---|
| Deutsches Reinheitsgebot |
Historie
- 1436
Gebrüder Schorer erhalten am 18. März das Brau- und Schankrecht in Wernesgrün – älteste existierende Brauerei Sachsens
- 1589
Errichtung des Gläserschen Guts
- 1762
Familie Günnel erwirbt die Schorersche Brauerei
- 1774
Familie Männel übernimmt das Gläsersche Gut
- 1906
Neubau als Lagerbier-Brauerei C. G. Männel (denkmalgeschützte Fassade, Entwurf Ernst Lenk)
- 1946
Enteignung Familie Günnel
- 1972
Enteignung Familie Männel
- 1974
Vereinigung beider Brauereien zum VEB Exportbierbrauerei Wernesgrün
- 1990
Firmierung als Wernesgrüner Brauerei AG nach der Wiedervereinigung
- 1991
Beginn der umfassenden Modernisierung und Erweiterung
- 1994
Privatisierung
- 2002
Übernahme durch Bitburger Braugruppe
- 2003
Umwandlung von AG in GmbH
- 2011
Jahresproduktion 740.000 hl
- 2021
Seit Januar Teil der Carlsberg-Deutschland-Gruppe
- 2022
Komplette Überarbeitung des Markenauftritts